Ausstellungen, Events, Programm zum Jubiläum: Das Kunstareal feiert #München1972

50 Jahre Olympia: München 1972 im Kunstareal

Zum 50. Jubiläum der Olympischen Spiele in München ist im Kunstareal zwischen Pinakotheken und Königsplatz jede Menge geboten. Design und Architektur erleben oder eine Zeitreise in die Antike machen – was alles möglich ist:

Anette Göttlicher
Das Kunstareal mit der Pinakothek der Moderne, dem „Ufo“ Futuro und dem Museum Brandhorst

Im Auftrag des Kulturreferats

Dieser Beitrag über das Programm zum 50. Jubiläum der Olympischen Spiele München 1972 aus der städtischen Veranstaltungsreihe „Auf dem Weg in die Zukunft 1972–2022–2072" ist vom Kulturreferat der Landeshauptstadt beauftragt. Die Inhalte wurden zwischen Auftraggeber und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

Von Architektur bis Zeustempel: Olympischer Spirit im Kunstareal

Im Kunstareal ist immer was los – aber in diesem Sommer kann man hier besonders viel erleben. Zum Beispiel: Eine Zeitreise in die Antike machen und den Sportlern aus dem alten Griechenland direkt auf die Boxernase schauen. Oder: Es gibt eine Sammlung von Werbeplakaten aus 1972, eine weitere Ausstellung beschäftigt sich mit der revolutionären Architektur von vor 50 Jahren – ohne Olympia würde München heute anders aussehen.

Nach ein paar Stunden oder einem Tag im Kunstareal ist man dann bereit für die eigene Goldmedaille – es ist nicht ganz einfach, sie im großen Kunstareal-Olympia-Quiz zu holen, aber: Dabeisein ist alles!

Hier sind ein paar Highlights – die Übersicht findet ihr unten im Kasten. 
Alle Ausstellungen, Veranstaltungen und sonstige Programmpunkte auf einen Blick gibt es hier.

Video: Mehr zum Programm im Kunstareal erfahren

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Abgussmuseum: Das antike Olympia in München. 1972-2022

Anette Göttlicher

Die Olympischen Spiele sind das älteste Sportereignis der Welt – das griechische Olympia ist mehr als nur Namensgeber der Spiele.

Welche Sportarten gab es damals? Waren die Spiele in der Antike auch schon politisch? Welche Rolle spielte das Zeus-Heiligtum? Antworten auf diese Fragen liefert bis 16.10. die Sonderausstellung im Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke, kurz Abgussmuseum. Hier kann man die von der Härte des Wettkampfs gezeichneten Sportler aus der Nähe betrachten und mit den Augen im Modell des Zeustempels spazieren gehen. Zu sehen sind auch Reproduktionen aus der Ausstellung „100 Jahre deutsche Ausgrabungen in Olympia“, die 1972 in München lief. 


Tipp: Wer im Abgussmuseum war, kann mindestens eine Frage im Olympia-Quiz des Kunstareals sicher beantworten. 

Olympia-Quiz: Go for Gold!

muenchen.de

Haben die Olympiasieger*innen in München 1972 eine Streifenkarte geschenkt bekommen oder ein Bügeleisen? Oder sogar einen Plüsch-Waldi? Kann der Weltrekordhalter im Diskuswurf von der Alten Pinakothek bis zum Amerikahaus werfen? Und welche Farbe kommt in Otl Aichers Olympia-Design nie vor? Ein bisschen tricky ist es schon, das Olympia-Quiz des Kunstareals, aber wir haben einen Tipp: Wer vor Ort war, hat gute Chancen auf die Goldmedaille.

Pinakothek der Moderne/Architekturmuseum: Die Olympiastadt München

Olympiastadion im Olympiapark München
Olympiapark München

Die Spiele 1972 haben die Optik der Stadt stark und nachhaltig verändert – und München auch ganz praktisch vorangebracht. U- und S-Bahn, Mittlerer Ring, das Olympiadorf und der Olympiapark, das alles ist nicht mehr wegzudenken und doch „erst“ 50 Jahre alt. Die Ausstellung im Architekturmuseum (bis 8.1.) bietet einen Überblick: Mit Modellen und bislang nicht öffentlich einsehbaren Dokumenten. 

Design für Olympia in der Pinakothek der Moderne

Design und Olympische Spiele – das sind nicht nur Symbole und Plakate, sondern auch die Sportgeräte selbst. Wie Olympia immer schon den Fortschritt – sowohl optisch als auch technisch – beflügelt hat und es bis heute tut, das kann man in der Ausstellung „Design für Olympia“ bis 3.10. in der Pinakothek der Moderne erleben.

Alle Olympia-Events im Kunstareal auf einen Blick

  • Abgussmuseum: Das antike Olympia in München. 1972-2022 (bis 16.10.)
  • Museum Mineralogia: Gold, Silber Bronze – Hightech Olympia (bis 4.12.)
  • Pinakothek der Moderne/Architekturmuseum: Die Olympiastadt München (bis 8.1.2023)
  • Pinakothek der Moderne/Design Museum: Design für Olympia (bis 3.10.)
  • NS-Dokumentationszentrum: Zwölf Monate – Zwölf Namen (August)
  • Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek: Projektwoche für Kinder (1. bis 5.8.)

Alle Infos, alle Ausstellungen, alle Adressen und Öffnungszeiten

Rückblick: Diese Ausstellungen und Aktionen sind bereits vorbei

Pavillon333: „Aicher100“

Anette Göttlicher

Otl Aicher – 2022 wäre er 100 Jahre alt geworden – ist der Designer hinter dem Erscheinungsbild der Olympischen Sommerspiele 1972. Weltberühmt und zeitlos modern sind seine Piktogramme, das Maskottchen Waldi und natürlich die freundlichen und heiteren olympischen Farben – bei denen Aicher sich übrigens vom Blick über München Richtung Alpen inspirieren ließ. Bis Sonntag, 29.5., konnten alle interessierten Besucher*innen im Pavillon333 vorbeischauen, den bunten Waldi in verschiedensten Ausführungen anschauen und mehr über den besonderen Künstler Otl Aicher erfahren.

Plakate von 1972 im Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Wie wurden die Spiele in München 1972 in der Stadt beworben? In erster Linie mit auffälligen Plakaten. Eine Auswahl der damaligen Olympia-Plakate wurden im Zentralinstitut für Kunstgeschichte gezeigt – neben weniger bekannten Info-Grafiken und Fotos über den Bau des Olympiaparks. Wer tiefer einsteigen wollte, konnte sich Vorträge von Expert*innen anhören. 

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