Weltweite Earth Hour: Auch München macht das Licht aus

Die Frauenkirche und das Rathaus in München, beleuchtet vor (links) und unbeleuchtet während der "Earth Hour" am 25.3.2017, Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa
Foto: picture alliance / Matthias Balk/dpa Die Frauenkirche und das Rathaus, beleuchtet vor (l.) und unbeleuchtet während der "Earth Hour" am 25.3.2017

Earth Hour: Darum bleiben Wahrzeichen im Dunkeln

München macht das Licht aus: Im Rahmen der „Earth Hour“ am beteiligt sich auch München an der weltweiten Aktion und lässt einige Wahrzeichen „im Dunkeln“.

Wann und Wo: Die Infos zur Earth Hour in München auf einen Blick

  • Wann? Am Samstag den 27.3.2021 um 20:30 Uhr
  • Was? Für eine Stunde werden an bekannten Münchner Bauwerken die Lichter ausgeschaltet.
  • Wo? An der Frauenkirche, der Theatinerkirche, am Rathaus, Friedensengel und an der Ruhmeshalle sowie der Bavaria wird die Anstrahlung ausgeschaltet.
  • Wieso? Als Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz soll die Earth Hour eine Ermahnung und Erinnerung an die globale Erwärmung sein.

>> Wie München bis 2035 klimaneutral werden will, erfahrt ihr hier.

Tausende Städte auf der ganzen Welt machen mit

Am Samstag (27.3.) gehen um Punkt 20:30 Uhr an einigen der bekanntesten Münchner Bauwerke die Lichter aus: Für eine Stunde werden dann das Neue Rathaus, die Frauenkirche, der Friedensengel, die Theatinerkirche und die Bavaria samt Ruhmeshalle in der Dunkelheit versinken.

Das hat natürlich nichts mit einem Stromausfall zu tun, sondern ist eine geplante Aktion im Rahmen der Earth Hour, die in tausenden Städten auf der ganzen Welt stattfindet. Überall auf dem Planeten wird dadurch auf den Klimaschutz aufmerksam gemacht, nicht umsonst lautet das Motto der vom WWF initiierten Aktion: "Für einen lebendigen Planeten".

Die Earth Hour soll aber nicht nur von der Stadtverwaltung berücksichtigt werden, auch Privatpersonen sind aufgerufen das Licht abzuschalten. Wie Bürgermeisterin Katrin Habenschaden betont: "Die globale Erwärmung bedroht unsere menschlichen Existenzgrundlagen. Auch in München spüren wir die Auswirkungen bereits, etwa durch die sich häufenden Hitzesommer. Städte sind die Hauptverursacher des Klimawandels, Städte müssen deshalb besonders ambitioniert voran gehen beim Klimaschutz. Die Earth Hour rettet nicht das Klima, sie erinnert uns aber daran, dass wir es retten müssen"

Die Aktion geht auf eine Idee des WWF Australia aus dem Jahr 2007 zurück: Für eine Kampagne zur Senkung der CO2-Emissionen wurde damals in Sidney an einigen wichtigen Bauwerken für eine Stunde die Beleuchtung ausgeschaltet. Mittlerweile findet sie zum 15. Mal statt und gilt als die weltweit größte Umweltaktion: Mehr als 180 Länder und 7.000 Städte machen mit. Allein in Deutschland waren es im vergangenen Jahr rund 370 Städte.

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