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Karfreitagsprozession

Die Kirche St. Michael und Frauenkirche, Foto: muenchen.de/Mark Read
Foto: muenchen.de/Mark Read

"Kreuzweg der Völker" von St. Michael zum Marienplatz

Der "Kreuzweg der Völker", gestaltet von mehr als 20 Volks- und Sprachgruppen: Am Karfreitag zog eine Prozession durch die Innenstadt. In der Jesuitenkirche St. Michael fand die Auftaktandacht statt.

Kirchenvertreter beim Gebet, Foto: Immanuel Rahman
Foto: Immanuel Rahman

Was ist die Karfreitagsprozession?

Am Karfreitag nahmen viele Gläubige an einer traditionellen Prozession teil - einem Kreuzweg quer durch die Innenstadt. Im Gedenken an den Leidensweg Jesu Christi wird der sogenannte „Kreuzweg der Völker“ nachgestellt. Gläubige aus mehr als 20 verschiedenen Sprach- und Volksgruppen beteten die 14 Stationen des Kreuzwegs. Sie trugen auch Texte und Passionslieder aus unterschiedlichen Traditionen vor. Diesmal lautete das Motto: „Wer begleitet heute Jesus auf dem Kreuzweg?“

Wie lief die Prozession ab?

Mit einer kurzen Andacht in St. Michael (Neuhauser Straße 6) durch Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg begann am Vormittag die Prozession. Danach führte der „Kreuzweg der Völker“ von der Neuhauser- und Kaufingerstraße zum Marienplatz, wo Kardinal Reinhard Marx eine große Abschlussfeier unter freiem Himmel leitete.

Woher kommt die Tradition?

In der Barockzeit war die Tradition der Karfreitagsprozession in Deutschland weit verbreitet. Neu belebt wurde sie in München 1998. Damals sprachen sich rund 150.000 Katholiken der Region für eine Wiederaufnahme des Kreuzweges der Völker aus. Am Karfreitag gibt es aber auch zahlreiche Kreuzwege für Familien und Kinder.


Bildergalerie: Die festliche Karfreitagsprozession

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