Mini-Oper-Vorstellungen in der Residenz und Theater-Workshop für Kinder
Residenzwoche: Papiertheater Multum in Parvo
Historisches Papiertheater in der Residenz: Das Multum in Parvo Opernhaus aus Mering war am 7. und 8. Oktober mit einer Miniaturbühne zu Gast bei der Münchner Residenzwoche. Am 13. Oktober folgte ein Papiertheater-Workshop für Kinder.

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Das Papiertheater-Programm in der Residenzwoche
Große Oper auf kleiner Bühne: Am 7. und 8. Oktober 2023 zeigte das Multum in Parvo Opernhaus alle 30 Minuten eine interaktive Vorführung im Schlachtensaal: Zunächst wurde die Wolfsschlucht-Szene aus der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber aufgeführt. Anschließend erklärten die Opernhaus-Betreiber*innen Benno Mitschka und Christine Schenk die Bühnentechnik, erzählten von der Tradition des Papiertheaters und antworteten auf Fragen. Im Aufführungsraum waren auch einige Nachbauten von historischen Papiertheatern zu betrachten.
Am 13. Oktober boten Benno Mitschka und Christine Schenk ein Papiertheater-Workshop für Familien mit Kindern ab 7 Jahren an. Gemeinsam wurde ein Papiertheater gebaut, bemalt und beleuchtet. Anschließend übten die Teilnehmer*innen eine Inszenierung ein und führten sie am Ende auf.
Was ist ein Papiertheater?

Unter einem Papiertheater versteht man ein Miniaturtheater, das mit kunstvoll bemalten Schnittfiguren und beweglichen Kulissen aus Papier in einem Kasten oder einer Schachtel untergebracht ist. Durch den 3D-Effekt ist das Eintauchen in eine andere Welt möglich. Im 19. Jahrhundert erlebte diese Kunstform ihre Blütezeit. Verlage in ganz Europa brachten Papiertheaterbögen für das theaterbegeisterte Bildungsbürgertum heraus. Familien inszenierten gemeinsam Aufführungen von beliebten Opern, Dramen und Märchen im heimischen Wohnzimmer.
Über das Opernhaus Multum in Parvo
Betreiber des Papiertheaters Multum in Parvo sind seit 2014 der Theaterwissenschaftler und Filmemacher Benno Mitschka und seine Frau, die Theologin Christine Schenk. Für ihre Miniaturbühne in Mering haben sie 15 Opern im Repertoire. Durch den Einsatz von aufwendiger Lichttechnik sowie mit Animationen und Projektionen können die Zuschauer*innen direkt in das stimmungsvolle Geschehen eintauchen. So sind vielfältige Darstellungen möglich, von intimen Liebesszenen bis zu spektakulären Triumphmärschen.
In Kooperation mit der Bayerischen Schlösserverwaltung
Dieser Beitrag über die Residenzwoche wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Bayerischen Schlösserverwaltung konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen der Schlösserverwaltung und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.