Staatliche Münzsammlung München
Stadtgeburtstag 2026: Eigene Münze prägen in der Residenz
Zum Münchner Stadtgeburtstag am Samstag, 13. Juni, und Sonntag, 14. Juni 2026 beteiligt sich erstmals auch die Staatliche Münzsammlung München mit einem besonderen Mitmachprogramm. Besucher*innen können selbst eine Münze nach historischem Vorbild prägen – ein Stück Münchner Geschichte zum Anfassen.
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Staatliche Münzsammlung 2026: Kurzinfos in der Übersicht
- Wann? Samstag, 13. Juni 2026, 10 bis 15 Uhr; Sonntag, 14. Juni 2026, 10 bis 15 Uhr
- Wo? Staatliche Münzsammlung München, Residenzstraße 1
- Was ist geboten? Besucher*innen können eine eigene Münze nach historischem Vorbild prägen
- Für wen? Kinder, Familien, Geschichtsinteressierte und Stadtgeburtstagsgäste
- Thema: Münchner Stadtgeschichte, Münzkunst und historische Prägung
- Weitere Infos: www.staatliche-muenzsammlung.de
👉 Das Münzprägen verbindet Stadtgeschichte, Handwerk und Museumserlebnis mitten in der Münchner Altstadt.
Eine Münze mit Münchner Stadtansicht prägen
Beim Stadtgeburtstag wird Geschichte praktisch erlebbar: Besucher*innen prägen eine Münze nach dem Vorbild einer prachtvollen Goldmünze zu fünf Dukaten aus dem Jahr 1640. Kurfürst Maximilian I. ließ sie mitten im Dreißigjährigen Krieg prägen. Auf der Vorderseite ist der stehende Kurfürst zu sehen, auf der Rückseite eine eindrucksvolle Stadtansicht Münchens mit Stadtmauer und Kirchensilhouette.
Das Mitmachangebot richtet sich an Jung und Alt. Es passt besonders gut zum Stadtgeburtstag, weil die Münze München nicht nur als Herrschaftsort zeigt, sondern auch als befestigte Stadt mit markanter Silhouette.
Über die Staatliche Münzsammlung
Die Staatliche Münzsammlung München zählt zu den ältesten und bedeutendsten Münzmuseen der Welt. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1550 zurück, als Herzog Albrecht V. die Sammlung gründete. Heute umfasst sie mehr als 300.000 Objekte – darunter Münzen, Medaillen, Geldscheine, Wertpapiere, Prägestempel und vormünzliche Zahlungsmittel aus vielen Jahrhunderten und Kulturen.
Die Ausstellung zeigt, dass Geld weit mehr ist als ein Zahlungsmittel. Auf Münzen und Medaillen lassen sich Herrschaftsansprüche, politische Botschaften, religiöse Symbole, Stadtansichten und künstlerische Stile ablesen. So wird die Geschichte des Bezahlens zugleich zu einer Geschichte von Macht, Handel, Kunst und Gesellschaft.
Zu den Beständen gehören unter anderem antike Münzen aus Kleinasien, Prägungen aus Bayern, Franken, süddeutschen Reichsstädten und dem Erzbistum Salzburg sowie Münzschätze aus der Zeit der Kelten, Römer und des Mittelalters. Auch kunstvolle Medaillen der Renaissance und der Wittelsbacher, Gemmen und Kameen sowie vormünzliche Zahlungsmittel wie Muscheln, Federn, Steine oder Kakaobohnen zeigen, wie vielfältig Menschen Wert und Austausch organisiert haben.
Besonders anschaulich sind auch die historischen Münzschränke: Mehrere japanische Lackkabinette wurden einst am Münchner Hof zur Aufbewahrung von Münzen genutzt. Seit 1963 ist die Staatliche Münzsammlung in der Münchner Residenz untergebracht – passend zu ihrer engen Verbindung mit der bayerischen Hof- und Stadtgeschichte.
👉 In der Residenz verbindet die Münzsammlung Münchner Hofgeschichte mit der weltweiten Geschichte des Geldes.
Im Auftrag des Referats für Arbeit und Wirtschaft
Dieser Beitrag über den 868. Münchner Stadtgeburtstag ist vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt beauftragt. Die Inhalte wurden zwischen Auftraggeber und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.