Pop-up-Radwege in München wieder da - als feste Fahrradstreifen

Der frisch markierte Radweg in der Elisenstraße im Mai 2021, Foto: muenchen.de / Michael Hofmann
Foto: muenchen.de / Michael Hofmann In der Elisenstraße sowie drei weiteren Münchner Straßen wurden aus früheren Pop-Up-Radwegen feste Radfahrstreifen

Temporäre Radwege in vier Straßen wurden zu festen Fahrradstreifen

(12.5.2021) Mehrere Pop-up-Radwege aus dem letzten Jahr kommen 2021 als feste Radwege zurück. Die Arbeiten haben Mitte April begonnen, am 12. Mai konnte Oberbürgermeister Dieter Reiter in der Gabelsbergerstraße den vierten frisch markierten Radweg freigeben. Wie es nun weitergeht.

Radfahrstreifen sind weiß markiert - und sollen dauerhaft bleiben

OB Dieter Reiter gibt den Radfahrstreifen in der Gabelsbergerstraße frei, Foto: Michael Nagy/Presseamt München
Foto: Michael Nagy/Presseamt München OB Dieter Reiter bei der Freigabe des Radwegs in der Gabelsbergerstraße am 12. Mai 2021

Das Wetter hätte besser sein können, als Oberbürgermeister Dieter Reiter am 12. Mai 2021 den frisch weißmarkierten Radfahrstreifen in der Gabelsbergerstraße eröffnete. Doch auch der Dauerregen tat der Laune aller Beteiligten keinen Abbruch: Schließlich ist nun auch der vierte der letztjährigen Pop-Up-Radwege markiert und für den Verkehr freigegeben.

Zuvor hatte das Baureferat bereits in der Elisen-, Theresien- und Rosenheimer Straße Radfahrstreifen eingerichtet. Die Arbeiten hatten am 19. April begonnen und sind nun fertiggestellt.

OB Reiter zeigte sich erfreut über den Abschluss der Arbeiten: "2020 haben wir die Pop-up-Radwege ohne größere Investitionen einfach ausprobiert. Das hat gut funktioniert. Mir war wichtig, auch die Anwohner*innen, Gewerbetreibenden, Verbände und weitere interessierte Bürger*innen mit einzubeziehen. Das Ergebnis sind die jetzt von Mobilitäts- und Baureferat schnell umgesetzten, weißmarkierten Radwege, mit mehr Platz, um Mindestabstände zu garantieren und Unfälle zu vermeiden. So stelle ich mir Politik vor!“

Freilich sind auch die neuen Markierungen noch Übergangslösungen. Das Mobilitätsreferat entwickelt aktuell für die vier Straßenabschnitte Planungsvarianten für eine dauerhafte Umgestaltung, die nach Öffentlichkeitsbeteiligung dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden sollen.

Der Stadtrat hatte am 24. März der vom Mobilitätsreferat beantragten dauerhaften Einrichtung der Radfahrstreifen zugestimmt.

Hier wurden die neuen Radwege in München eingerichtet

  • Rosenheimer Straße zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße
  • Elisenstraße zwischen Lenbachplatz und Dachauer Straße
  • Theresienstraße zwischen Türkenstraße und Schleißheimer Straße
  • Gabelsbergerstraße zwischen Arcisstraße und Türkenstraße

Für die beiden Streckenabschnitte Rosenheimer Straße zwischen Lilienstraße und Am Lilienberg sowie Zweibrückenstraße zwischen Erhardt-/Steinsdorfstraße und Rumford-/Thierschstraße sind bereits früher feste Radwege beschlossen worden.

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Neue Radstreifen nehmen Strecken der Pop-Up-Radwege auf

Die weißen Markierungen orientieren sich größtenteils an den bereits bekannten gelben Markierungen, die 2020 bis Ende Oktober dort zu sehen waren. Das damalige Pop-up-Projekt wurde in der Zwischenzeit evaluiert, die Ergebnisse sind in die neuen Radwege mit eingeflossen. Zudem haben sich die Planer auch Feedback von Anwohner*innen, Gewerbetreibenden, Verbänden und interessierten Bürger*innen aus zwei Öffentlichkeitsveranstaltungen geholt.

Das sagen Bürgermeisterin Habenschaden und Verkehrsreferent Dunkel

Bürgermeisterin Katrin Habenschaden: „Ich freue mich, dass die Pop-up-Radwege wieder eingerichtet werden und dann auch dauerhaft bleiben. Das Fahrrad ist ein klimafreundliches und für alle erschwingliches Verkehrsmittel, das sich immer größerer Beliebtheit bei den Münchnerinnen und Münchnern erfreut. Wir werden deshalb die Radinfrastruktur in den nächsten Jahren ausbauen, damit das Radfahren in München sicherer und attraktiver wird.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Die weiß markierten Radwege verbessern die Verkehrssicherheit für die Radler*innen auf den vier Streckenabschnitten ganz erheblich. Das ist ein weiterer Baustein dafür, dass noch mehr Münchner*innen für ihre Wege in der Stadt das Fahrrad nutzen.“

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