Haidhausen: Freizeittipps fürs Münchner Viertel

An der Kreppe, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

5 Tipps für Au-Haidhausen: Geschichte, Franzosen-Flair und Ruheoasen

Ein Ausflug auf die rechte Seite der Isar lohnt sich immer - denn in Haidhausen warten tolle Plätze zum Entspannen und kleine Liebhaber-Läden! Das kultige Viertel auf der Ostseite der Isar in München beherbergt nicht nur den Bayerischen Landtag, sondern ist auch ein perfekter Ort zum Entspannen. Weshalb sich ein Besuch lohnt...

Verschärfte Corona-Regeln in Bayern verlängert

Die verschärften Corona-Maßnahmen in Bayern gelten aktuell bis zum 20. Dezember. Ein Beschluss von Bund und Ländern sieht jedoch vor, dass sie bis 10. Janaur 2021 verlängert werden sollen - dies muss das bayerische Kabinett noch offiziell beschließen.

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  • 1. Herbergshäuschen: Münchner Stadtgeschichte erleben

    Unglaublich, aber wahr: Haidhausen war nicht immer so schick wie heute. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt es als klassisches Arbeiterviertel, in dem ganze Familien auf engstem Raum und unter teils schlimmen Bedingungen hausten. Letzte Überreste dieser Zeit sind die kleinen Herbergshäuschen an der Kreppe (Foto oben). Direkt vom Wiener Platz führt ein Abhang in diese talähnliche und ruhige Seitenstraße: Was heute so malerisch aussieht, war damals der Wohnstandard für die Tagelöhner - ohne Strom und fließend Wasser. Zeit für eine einmalige Geschichtsstunde!

    2. Maximilianeum: Ein bisschen große Politik spüren

    Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
    Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

    Das Maximilianeum ist eine perfekte Station für Eure Haidhausen-Safari. Schon allein, weil es kaum zu übersehen ist - der prominenten Lage am Isarufer sei Dank. Gleichzeitig zeigt es aber auch, was Haidhausen so faszinierend macht: denn neben kleinen Läden und urigen Gassen ist hier eben auch die große Politik daheim. Im Landtag wird so viel debattiert und (gerade in Sachen Corona) beschlossen, dass die Abgeordneten vermutlich nur selten die Aussicht von dort oben über die Maximilianstraße Richtung Altstadt genießen. Schade eigentlich, denn die hat es in sich. 

    3. Franzosenviertel: Herrliche Plätze entdecken

    Weißenburger Platz, Foto: Katy Spichal
    Foto: Katy Spichal

    In Haidhausen gilt: Wo Platz draufsteht, ist auch wirklich ein Platz drin. Besonders im Franzosenviertel, das sich nordwestlich vom Ostbahnhof erstreckt, erwartet Euch ein einmaliges Flair. Der Weißenburger Platz (Foto) gehört dabei wohl eindeutig zu einem der schönsten Plätze Münchens. Überzeugt Euch selbst: In der Mitte thront der sogenannte Glaspalastbrunnen, den August Voit im Jahr 1853 schuf. Umringt wird dieser von Bänken, die zu einer kleinen Pause einladen. 

    Am Bordeauxplatz trefft Ihr gleich auf eine besonders authentische französische Atmosphäre. Die langgezogene Grünanlage misst 5.700 Quadratmeter und lädt mit dem fast 20 Meter langen, ebenerdigen „Brunnen der jagbaren Tiere“ samt Fontäne zum Staunen ein. Auf vier Granitsockeln stehen hier ein Rehbock, ein Widder, ein Eber und ein Steinbock aus Muschelkalk.

    Last but not least: Der Wiener Platz ist das heimliche Herz des Stadtteils – zentral gelegen erreicht Ihr ihn vom Max-Weber-Platz aus zu Fuß in nur fünf Minuten.

    4. Maximiliansanlagen: Auch mal andere Isar-Orte entdecken

    Isar im Herbst, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
    Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

    Warum Haidhausen so schön ist? Weil die Isar nie weit entfernt ist! Es gibt in den Isarauen unzählige Spots für perfekte Ruheoasen am Fluss - einen der schönsten findet Ihr nördlich der Maximiliansbrücke, direkt unterhalb des Maximilianeums. Hier rauscht die Isar die Staustufen hinunter – lasst die Spotify-Playlist einfach mal ruhen und hört unserem reißenden Gebirgsfluss zu. Der ideale Ort für eine Entspannungspause - nicht nur im Sommer. Aber auch etwas weiter südlich, rund um den Kabelsteg, könnt Ihr es Euch an verschiedenen Kiesbänken gemütlich machen.

    Corona: Wichtige Shopping-Infos

    Wegen Corona: besondere Vorschriften beim Einkaufen. In allen Geschäften gilt Maskenpflicht und Distanzgebot von mind. 1,5m. Es dürfen nicht zu viele Leute im Laden sein – Aushänge beachten. Möglichst vor Ort Hände waschen, desinfizieren, bargeldlos zahlen.

    5. Liebhaber-Läden: In kleinen Geschäften shoppen

    Buchpalast am Johannisplatz, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
    Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

    Ein ganzer Palast nur für Bücher? Als Literaturfans geht Euch bei dieser Vorstellung sicher das Herz auf. Nun, der Buchpalast hat zwar nicht ganz die Größe eines Palasts - doch was die Auswahl angeht, macht dem liebevoll geführten Laden am Johannisplatz so schnell keiner was vor. Kein Wunder, dass er sogar mit dem Deutschen Buchhandlungspreis geehrt wurde.

    Und in Haidhausen gibt es noch viele weitere kleine Geschäfte, die Ihr unbedingt mal besuchen solltet. Beispiele gefällig? Ein Geheimtipp für schräge Geschenke vom Fingermonster bis zum Origamipapier ist das Kokolores (Kundenseite) in der Wörthstraße. Süße Baby- und Kindermode gibt es bei Engel & Bengel und wahre Vinylschätze finden Musiknerds im Mono (Kundenseite) oder im Schallplattenladen.

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    CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

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