7 Tipps für die Maxvorstadt

Brunnen am Geschwister-Scholl-Platz

Was Ihr in der Maxvorstadt immer machen könnt: Tipps fürs hippe Viertel

Die Mischung macht's! Studenten, Hipster und Alteingesessene leben in der Maxvorstadt einträchtig zusammen. 7 Dinge, die Ihr in diesem spannenden Viertel auch zu Corona-Zeiten machen könnt: von nachhaltigen Shopping-Erlebnissen bis hin zu Foodtrends "to go"...

Geschichte ganz gechillt erleben am Königsplatz

Propyläen am Königsplatz, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Klar, der Königsplatz an sich ist eine Sehenswürdigkeit allererster Kategorie und wird täglich vermutlich öfters fotografiert als jede Hollywood-Diva. Aber kennt Ihr auch dessen Entstehungsgeschichte? 
Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt der Architekt Karl von Fischer von König Ludwig I. den Auftrag, einen prachtvollen Platz am westlichen Ende der Brienner Straße zu bauen. Fischer konzipierte den Platz nach dem Vorbild der Akropolis in Athen. Die Fertigstellung des Platzes übernahm der Architekt Leo von Klenze.
Entstanden ist ein städtebauliches Gesamtkunstwerk im Stil des europäischen Klassizismus: Mit den dorischen Propyläen, der korinthischen Antikensammlung und der ionischen Glyptothek gilt der Königsplatz als eines der Hauptwerke des ludovizianischen "Isar-Athen".

Am Karolinenplatz die Tram vorbeifahren sehen

Tram am Karolinenplatz, Foto: 2017 MVV GmbH
Foto: 2017 MVV GmbH

Der Karolinenplatz kann vielleicht nicht (mehr) ganz mit der Pracht des benachbarten Königsplatzes mithalten - aber er ist immer noch ein Ort mit einer tollen Strahlkraft. Der riesige Obelisk in der Platzmitte erinnert an den Russlandfeldzeug Napoleons und ist zu jeder Jahreszeit ein Besuch wert. Zu seinen Füßen könnt Ihr auf Steinstufen schön entspannen. Doch es sind vor allem die mitten durch das Rondell fahrenden Trams der Linien 27 und 28, die dem Karolinenplatz seinen Charme verleihen und Euch den Puls der Großstadt so richtig spüren lassen.

Im Alten Botanischen Garten Blumen schnuppern

Alter Botanischer Garten, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

So arg viele Parks hat die dicht bebaute Maxvorstadt nicht zu bieten - der Alte Botanische Garten ist der größte und schönste von ihnen. An seine frühere Funktion erinnern die unzähligen schönen Blumen und ein paar exotische Bäume. Doch der größte Hingucker ist wohl der riesige Neptun-Brunnen. Außerdem punktet der Alte Botanische Garten mit seiner Lage: Von hier ist es nur ein Katzensprung zum Königsplatz, zum Hauptbahnhof oder zum Stachus - je nach Himmelsrichtung.

Im Univiertel: Leckere Foodtrends To Go

Das Hauptgebäude der LMU an einem Sommertag, Foto: muenchen.de / Immanuel Rahman
Foto: muenchen.de / Immanuel Rahman

Ein Ausflug ins Kulinarische ist immer eine gute Idee in der Maxvorstadt und auch zu Corona-Zeiten möglich: Legendär sind beispielsweise die riesigen Pizzen "Bei Mario" in der Adalbertstraße - angeblich die älteste Pizzeria Münchens. Von Mittwoch bis Sonntag von 12:00 - 21:00 Uhr könnt Ihr dort weiterhin Eure Lieblingspizza und Pasta zum Mitnehmen genießen. Auch im Italian Shot und im Lo Studente bekommt Ihr italienischen Gusto to go.

Aber wer nun glaubt, im Univiertel sei die internationale Vielfalt eingeschränkt, irrt gewaltig: Kaum ein Quartier in München hat so viele hippe Lokale mit internationaler Küche zu bieten! Probiert doch mal die türkische Variation der Maultaschen bei Lezizel Manti oder den Klassiker: Falafel von Türkitch in der Türkenstraße 21 - einer der angesagtesten Dönerladen Münchens.
Seid Ihr eher auf der Suche nach Sushi, Frühlingsrollen und Co? Dann schaut beim veganen Vietnamesen Soy München vorbei, da bekommt Ihr derzeit auf alle Gerichte zum Mitnehmen 10 % Rabatt.
Wer lieber bei traditioneller Hausmannskost bleibt, der kann sich die Mitnahme-Speisen vom Wirtshaus Obacht schmecken lassen.

Kein Geheim-Tipp, aber dennoch ein Muss: Probiert unbedingt das Brot von "Julius Brantner Brothandwerk".

Plastikfrei Einkaufen und Bestellen im "Ohne" Laden

Der Ohne Laden, ein verpackungsfreier Supermarkt, existiert mittlerweile seit 4 Jahren in der Maxvorstadt und ist nicht mehr wegzudenken. Hier gibt’s alle möglichen Lebensmittel von Cerealien, Bohnen und Linsen über frisches Obst und Gemüse, bis hin zu krummem Gemüse und Backwaren, Milchprodukten, Essig und Öl, Marmeladen und anderen Brotaufstrichen. Auch frisches Nussmus könnt Ihr Euch hier direkt selber "zapfen". Ein Einkauf bei Ohne benötigt ein bisschen Vorbereitung: Am besten nehmt Ihr Euch eigene Behältnisse von zu Hause mit und wiegt sie dann im Laden vor dem Einkauf. Wer spontan vorbeischaut, kann aber auch Behälter leihen oder kaufen. Derzeit bietet der Supermarkt auch einen Bestell- und Lieferservice an. 

Noch mehr nachhaltige Einkaufsmöglichkeiten findet Ihr hier

Corona: Wichtige Shopping-Infos

Wegen Corona: besondere Vorschriften beim Einkaufen. In allen Geschäften gilt Maskenpflicht und Distanzgebot von mind. 1,5m. Es dürfen nicht zu viele Leute im Laden sein – Aushänge beachten. Möglichst vor Ort Hände waschen, desinfizieren, bargeldlos zahlen.

Second Hand und faire Mode shoppen

Second-Hand- und Fair-Fashion-Läden in der Maxvorstadt gibt es einige: Bei Vinokilo in der Schellingstraße werden die Second Hand Stücke nach Gewicht bezahlt und im Kauf dich Glücklich gleich gegenüber ist der Name stets Programm. Hier findet Ihr von Büchern über Schmuck bis zu Deko alles, was das Nachhalitgkeits-Herz glücklich macht. In der Barer Straße findet Ihr die kleine Boutique Veganista, die ausschließlich vegane und ökologische Klamotten verkauft und seid Ihr auf der Suche französischer Mode, dann werdet Ihr in der Me & May Boutique fündig.

Noch mehr Second Hand in München findet Ihr hier.

So schön ist der Josephsplatz

Der erneuerte Josephsplatz Sommer 2016: Überblick Kirche und Grünanlage, Foto: muenchen.de/Dan Vauelle
Foto: muenchen.de/Dan Vauelle

Ob er noch in der Maxvorstadt liegt oder nicht doch schon in Schwabing-West? Ist uns herzlich egal - der Josephsplatz ist jedenfalls ein wunderschöner kleiner Platz. Natürlich kommen auf dem Spielplatz vor der malerischen Josephskirche vor allem die Kids auf ihre Kosten. Allzu viele Autos sind nicht unterwegs und überhaupt strahlt der ganze Platz eine herrliche Ruhe aus. Und wenn dann der Magen knurrt: In Gehweite die Augustenstraße runter findet Ihr einige Lokale die derzeit Take Away Essen anbieten, etwa mexikanisch bei pureburrito Mexican Eatery (Kundenseite) oder griechisch in der Taverna Lakis.

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