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Neue Pinakothek

Top-Sehenswürdigkeiten | Maxvorstadt
Sa geöffnet 10:00 - 18:00 (Bitte Hinweise beachten)
Feiertagsöffnungszeiten: geöffnet: Neujahr; Heilige Drei Könige; Ostern (Karfreitag bis Ostermontag); Christi Himmelfahrt; Pfingsten (Pfingstsonntag bis Pfingstmontag); Fronleichnam; Mariä Himmelfahrt; Allerheiligen; Tag der Deutschen Einheit; 2. Weihnachtstag geschlossen: Faschingsdienstag; Tag der Arbeit; Heiligabend; 1. Weihnachtstag; Silvester

Überblick über Epochen der Europäischen Kunst

Wie in einem Labyrinth durchschreiten Besucher die Neue Pinakothek. Der Rundgang folgt einer liegenden Acht und endet am Ausgangspunkt. Dazwischen liegt ein spannender Überblick über die Epochen der Europäischen Kunst von der Aufklärung bis zum Beginn der Moderne. Van Goghs Sonnenblumen, Spitzwegs Armer Poet, Pilotys 35 qm großer Triumphzug des Germanicus und König Ludwig I. in vollem Ornat sind nur einige Beispiele der knapp 400 Werke europäischer Kunst des späten 18., des 19. sowie des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Aufgrund notwendiger Sanierungsarbeiten muss die Neue Pinakothek wohl Ende 2018 für längere Zeit schließen.

Bilder der Neuen Pinakothek

Die Sammlung

 Neue Pinakothek München, Foto:  Neue Pinakothek
Foto: Neue Pinakothek

Zu ihrer Eröffnung 1853 war die Neue Pinakothek die erste Sammlung "moderner" Kunst weltweit. Sie bildete den Gegenpol zu den Alten Meistern, die seit 1836 in der Alten Pinakothek ausgestellt waren.

Der Grundstock der Sammlung wie auch der Auftrag für das Gebäude stammt von König Ludwig I. Schwerpunkte bilden vor allem Landschafts-, Genre- und Historienbilder, die Deutsche Romantik mit Caspar David Friedrich und die Münchner Schule um Karl von Piloty. Auch Werke der Künstler von Schwind und Spitzweg sowie der Deutschrömer von Marées, Böcklin und Anselm Feuerbach gehörten zur Sammlung Ludwigs I.

Deutsche Impressionisten wie Liebermann und Corinth haben ebenso ihren Platz wie die französischen Impressionisten um Degas, Monet, Manet und Renoir. Letztere gelangten durch eine großzügige private Spende in die Neue Pinakothek. Für die Vorreiter der Moderne stehen Werke von Gauguin, van Gogh oder etwa Cézanne.

Zerstörung und Neubau

Fünf Jahre nachdem die Neue Pinakothek durch Brandbomben zerstört wurde, entschied man sich für den Abriss der Ruine, obwohl sie weniger schwer getroffen war als die Alte Pinakothek. Erst 1981 wurde der postmoderne Neubau des Architekten Alexander Freiherr von Brancas eingeweiht und war die nächsten zwanzig Jahre lang auch die Heimstätte für zeitgenössische Kunst in München.

Neue Pinakothek München, Foto: Neue Pinakothek
Foto: Neue Pinakothek

Die Innengestaltung hat neben der vorteilhaften Oberbeleuchtung einen weiteren Clou: Einer natürlichen Spiralbewegung folgend, werden die Besucher chronologisch durch die Epochen gelenkt. Man merkt kaum, dass der Rundgang einer liegenden Acht folgt und auf unterschiedlichen Niveaus quer durch das Gebäude führt, bis er auf wundersame Weise wieder im Eingangsbereich endet.

2002 änderte sich die Situation der Neuen Pinakothek erneut, als die Pinakothek der Moderne ihre Türen öffnete und die zeitgenössische Kunst zu sich ins Haus holte. Seitdem kann sich die Neue Pinakothek ganz auf die Kunst des facettenreichen 19. Jahrhunderts und die chronologische Verknüpfung der drei Pinakotheken untereinander konzentrieren.

Führungen

Bei den Besuchern sehr beliebt sind Audioguides. Die kleinen Geräte hängt man sich einfach um den Hals und man erfährt zu ausgewählten Kunstwerken spannende Hintergründe über Kopfhörer. Die Neue Pinakothek bietet auch Führungen an - von klassischen Überblicken bis zu Rundgängen zu einzelnen Künstlern und Epochen. Eine Übersicht des aktuellen Führungsprogramms gibt die Homepage der Neuen Pinakothek.

Shop und Restaurant

Publikationen der Neuen Pinakothek sowie Kunstdrucke, Postkarten und Geschenke sind im Museumsshop gleich neben der Kasse erhältlich. Im Restaurant Hunsinger im Untergeschoss stärken sich Museumsbesucher Mittags und nachmittags bei kleineren Mittagsgerichten oder Kaffee und Kuchen - bei schönem Wetter sogar auf einer geschützten Sonnenterrasse. Abends wird das Hunsinger zum Gourmetrestaurant: Es ist bekannt für seine Fischgerichte und gute Weine zu akzeptablen Preisen.

Beliebter Sonntag

Alle staatlichen Museen verlangen an Sonntagen einen ermäßigen Eintrittspreis von nur 1 Euro. So auch die Neue Pinakothek. Am Sonntag kann es deshalb vor allem am Nachmittag sehr voll werden. An Werktagen jedoch hat man die Räume beinahe ganz für sich.

Gute Nachbarschaft

Die Alte Pinakothek wie auch die Pinakothek der Moderne vervollständigen die historische Epochenfolge. Beide Gebäude sind jeweils nur wenige Meter entfernt. Die Alte Pinakothek präsentiert Werke vom 14. bis zum frühen 18. Jahrhundert. Die Pinakothek der Moderne widmet sich der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst. Zusammen mit dem Museum Brandhorst und einigen weiteren Museen der Maxvorstadt bilden die Pinakotheken das Kunstareal München.

Eintrittspreise

7 Euro, ermäßigt 5 Euro
Sonntagseintritt 1 Euro

Zu Sonderausstellungen gelten gegebenenfalls gesonderte Preise.
Sonderausstellungen sind im Sonntagseintritt i.d.R. nicht inbegriffen.

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9 Bewertungen zu Neue Pinakothek

5
9 Bewertungen
  • von am

    Sehr gute Ausstellung und phantastisches Museum.alles gut aufeinander abgestimmt. Mitarbeiter vor allem am Thresen leider ungenügend.Ich wurde böse von einem älteren Mitarbeiter, welcher an der Kasse sitzt,angeredet warum ich nur Kleingeld zum bezahlen hatte.Das hat mich sehr erschrocken.Zu diesen Mitarbeiter möchte ich nicht nochmals gehen,Furchtbar.Sonst hat sich der Besuch sehr gelohnt.

  • von am
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    NP. ist die mir die sympatischte der Pinakotheken - noch vor der A.P.

  • von am
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    Eine der finde ich unterschätztesten Ausstellungen Münchens, die meisten zieht es ja entweder in die Alte Pinakothek oder die Pinakothek der Moderne. Doch gerade wer mehr über München und Europa zur Zeit der bayerischen Könige erfahren will, wird in der Neuen Pinakothek einige aufschlußreiche Schätze finden. Eines meiner absoluten Lieblingsbilder von Ludwig I. hängt dort: Ludwig als junger Mann, in "zivil" in einer römischen Taverne, leicht angesäuselter Blick, nach mehr Wein verlangend. Einfach herrlich!

  • von am

    die Neue Pinakothek ist für uns das schönste Museum in München. das gilt sowohl für die Sammlungen als auch für den Bau. Der Baustil entspricht dem Charakter der Sammlungen. In zwei Worten: sehr empfehlenswert!

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