Foto: Katy Spichal

Isartor

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Isartor in München: Sehenswertes Stadttor der historischen Altstadt

Stadttor mit Museum für Karl Valentin und Liesl Karlstadt

Das Isartor ist eines der wenigen erhaltenen Stadttore Münchens in der Altstadt. Heute sitzt hier das Valentin-Karlstadt-Musäum.

Das Isartor im Überblick: Geschichte und Museum

Urkomische Spuren von Karl Valentin, eine spiegelverkehrte Uhr und eine gigantische Feuerzangenbowle im Winter: Die Münchner Sehenswürdigkeit hat mehr zu bieten als man denkt.

  • Das fast vollständig erhaltene östliche Stadttor der Münchner Altstadt wurde zwischen 1285 und 1347 durch Ludwig den Bayern im Zuge der großen Stadterweiterung errichtet
  • Im Jahr 1833 von Friedrich von Gärtner wiederhergestellt, zeigt das Tor ein Fresko mit dem Triumphzug Kaiser Ludwigs nach der Schlacht bei Ampfing
  • Nachdem das Tor im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, folgte Anfang der Siebziger Jahre eine originalgetreue Sanierung
  • Das Isartor trennt den Isartorplatz vom Tal, einer Einkaufsstraße, die direkt zum Marienplatz führt
  • In den Türmen ist seit 1959 das Valentin-Karlstadt-Musäum beheimatet
  • Witziges Detail: Die Uhren im Hauptturm drehen sich gegen den Uhrzeigersinn
  • Der Innenhof wird für Ausstellungen und Konzerte genutzt

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Skurriles Museum für zwei Münchner Originale: Valentin-Karlstadt-Musäum

Valentin Karlstadt Musäum, Foto: Valentin Karlstadt Musäum
Foto: Valentin Karlstadt Musäum

In den beiden Falkentürmen des Isartors in München befindet sich heute das Valentin-Karlstadt-Musäum. Die Räumlichkeiten sind dem Münchner Komiker Karl Valentin und seiner Lebensgefährtin und Kollegin Liesl Karlstadt gewidmet.

Seit 1959 gewährt es Einblicke in das Wirken und Schaffen der humorvollen Künstler. Wie sich jeder denken kann, sind hier viele Skurrilitäten zu bestaunen: Der Nagel, an den Valentin seinen Schreinerberuf hängte, oder ein pelzbesetzter Winterzahnstocher.

Schon gewusst? Am Isartor gehen die Uhren anders

Die spiegelverkehrte Uhr am Isartor, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Die Turmanlage am Isartor wird von zwei Glaszifferblättern geschmückt. Bei einem genauen Blick darauf stellt man schnell fest, dass hier etwas nicht stimmt.

Während sich die Zeiger der Turmuhr, die zum Isartorplatz zeigt, ganz normal im Uhrzeigersinn drehen, laufen die Zeiger auf der Westseite, Richtung Tal, spiegelverkehrt. Auch das Ziffernblatt ist umgekehrt aufgezeichnet.

Das ist volle Absicht, die Uhr erinnert auf diese Weise an Karl Valentin und an Bayern. Denn bereits der frühere Bundeskanzler Willy Brandt wusste: „In Bayern gehen die Uhren anders“.

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3 Bewertungen zu Isartor

5
3 Bewertungen
  • von am

    Ich finde das Isartor das schönste Tor in München, welches aber die wenigsten kennen. Die Architektur und die tollen Fresken sollte man sich nicht entgehen lassen. Und wenn man schon mal da ist, auf jeden Fall dem Valentin-Karlstadt-Musäum einen Besuch abstatten. Im Winter gibt`s hier die beste und größte Feuerzangenbowle, da kommt bei mir immer jede Menge Weihnachtsstimmung auf. Das Isartor ist dann wunderbar beleuchtet und wenn es auch noch schneit, nix ist so romantisch und gemütlich!

  • von am
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