Foto: Katy Spichal

Sendlinger Straße

Orte | Altstadt, Zentrum

Sendlinger Straße

Münchens neueste Fußgängerzone

Abwechslungsreich, bunt und auch ein klein wenig schrill - so lässt sich der Einkaufsflair in der Sendlinger Straße am besten beschreiben. Die Sendlinger Straße bietet mit ihren zahlreichen Geschäften ein extravagantes Shopping-Ambiente. Der nördliche Teil der Straße ist zur autofreien Zone umgebaut worden. Seit einem Stadtratsbeschluss 2017 ist auch der südliche Teil bis zum Sendlinger Tor eine Fußgängerzone.

Stilvoll shoppen: So schön ist die Sendlinger Straße

Ein ganz besonderes Einkaufsflair

Sendlinger Straße in der Münchner Altstadt, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Zwischen Rindermarkt und Hackenstraße erstrahlt die sanierte und autofreie Sendlinger Straße in neuem Glanz. Hier flanieren Passanten inzwischen über Kunststeinplatten und anthrazitfarbenen Naturstein. Die ehemaligen Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung und der Abendzeitung wurden zum Shoppingcenter Hofstatt umgebaut, das seit 2013 auf 18.000 Quadratmetern zum Einkaufen und Flanieren einlädt. Südöstlich der Hackenstraße geht es auf der Sendlinger Straße weiterhin zu wie gewohnt: Outdoor-Geschäfte, Restaurants und Markenstores prägen hier das bekannte Straßenbild.

 

Sehenswürdigkeiten entlang der Straße

Asamkirche in der Sendlinger Straße, Foto: Sankt Michaelsbund
Foto: Sankt Michaelsbund

Die Sendlinger Straße führte im 14. Jahrhundert noch in den gleichnamigen Stadtteil weit hinter dem Sendlinger Tor. Das Stadttor markiert heute das Ende der historischen Altstadt von München. In der Nachkriegszeit befand sich hier das Rotlichtmilieu, aber diese Zeiten wurden längst mit dem extravaganten Flair der hier ansässigen Geschäfte verdrängt.

Die Asamkirche (Nr. 62) etwas weiter nördlich ist eine der prunkvollsten Kirchen Münchens. Mitten zwischen die Häuser gepfercht, fällt sie manchem Einkaufsbummler gar nicht auf. Dabei lohnt sich ein Blick in das spätbarocke Gotteshaus. Auch das angrenzende Asam-Haus des Baumeisters Egid Quirin Asam erstrahlt mit seinen christlichen Motiven in barockem Glanz. Das Singspielhaus (Nr. 31) steht seit 1898 in der Sendlinger Straße. Zuvor stand hier ein Wirtshaus des Bierbrauer Franz Singlspieler. Nach ihm ist das verputzte Backsteinhaus benannt. Über dem Juwelier Fridrich (Nr. 15) steht einer der Münchner Moriskentänzer, der hier stündlich sein Tänzchen vorführt. Hinter dem im spätbarocken Stil reich verzierten Ruffinihaus (Rindermarkt 10) lädt der Rindermarkt zum Ausruhen ein. 

Hinter dem Sendlinger Tor erstreckt sich nördlich und südlich eine beliebte Münchner Partymeile. Auf der Sonnenstraße öffnet nachts ein Club neben dem anderen seine Pforten. Die Müllerstraße führt südlich vom Sendlinger Tor in das szenige Glockenbachviertel. Ausgefallene Geschmäcker werden tagsüber in den vielen kleinen Geschäften fündig. In den zahlreichen Cafés kann man hier auch gut eine Pause vom Einkaufsbummel einlegen.  Im Norden der Sendlinger Straße geht es über den Rindermarkt zum Marienplatz. Im Westen liegen hier die Hauptshoppingmeilen Kaufingerstraße und Neuhauser Straße. Im Norden geht es am Marienplatz über die Weinstraße auf die edle Einkaufsstraße Theatinerstraße. Östlich vom Marienplatz kann man sich auf dem Viktualienmarkt oder im Tal kulinarisch verwöhnen lassen.

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