Kuscheliger Nachwuchs: Neues Faultier-Baby im Tierpark Hellabrunn

Neues Faultier-Baby im Tierpark Hellabrunn, Foto: Bettina Heithorst
Foto: Bettina Heithorst

Faultier-Baby in Hellabrunn ist schon seit Januar auf der Welt

(25.3.2021) Nach fast drei Jahren gibt es wieder Nachwuchs bei den Faultieren im Tierpark Hellabrunn - doch das Baby auf ein Foto zu bekommen, war selbst für die Verantwortlichen des Münchner Zoos gar nicht so leicht.

Mädchen oder Junge? Gar nicht so leicht zu bestimmen

Neues Faultier-Baby im Tierpark Hellabrunn, Foto: Sascha Tütsch
Foto: Sascha Tütsch

Eigentlich ist das neue Hellabrunner Faultier-Baby schon seit Anfang Januar auf der Welt - doch weil sich kleine Faultiere nach der Geburt erst einmal wochenlang an Mamas Bauch kuscheln, ist es gar nicht so leicht, sie zu finden. Erst Mitte März wurde das fellige Baby wieder gesichtet. Männchen oder Weibchen? Auch das zu bestimmen, ist bei Faultieren nicht so einfach.

"Die Geschlechtsbestimmung bei Faultieren ist an äußerlichen Merkmalen kaum festzumachen. So wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir das Geschlecht des Jungtieres wissen", sagt der Hellabrunner Faultier-Kurator Carsten Zehrer. Einen Namen gibt es ebenfalls noch nicht für das zweite Jungtier des Faultier-Paares Maya und Heinz.

Dafür aber weitere Fotos, die der Tierpark Hellabrunn am 25. März bei Facebook veröffentlichte. Sie zeigen: Kuscheln mit Mama ist immer noch die Lieblingsbeschäftigung des süßen Faultier-Babys.

Faultier-Familie wohnt momentan im Nashornhaus

Wer in nächster Zeit den Tierpark Hellabrunn besucht, wird den Nachwuchs wohl eher nicht zu Gesicht bekommen. Denn die Faultier-Familie hat es sich aktuell im Nashornhaus gemütlich gemacht, das wegen der Corona-Bestimmungen geschlossen bleiben muss. 

Ohnehin bräuchte man eine gehörige Portion Glück für eine Faultier-Sichtung. Denn die gemütlich-putzigen Tiere schlafen zwischen 15 und 20 Stunden am Tag und verbringen fast ihre gesamte Lebenszeit an den Ästen von Bäumen hängend. Und Babys brauchen drei bis fünf Monate, ehe sich auch mal selbständig durch die Gegend bewegen - das aber natürlich sehr langsam.

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