Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen 2020

Bürgermeister Manuel Pretzl (4.v.l.), Bürgermeisterin Christine Strobl (5.v.l.), OB Dieter Reiter (6.v.l.), Paulaner-Chef Andreas Steinfatt (7.v.l.), Stadtkämmerer Christoph Frey (8.v.l.), das Faschingsprinzenpaar (5./6.v.r.) und weitere wichtige Stadtvertreter beim traditionellen Geldbeutelwaschen, Foto: Michael Nagy, LHM
Foto: Michael Nagy, LHM

So war das Geldbeutelwaschen am Marienplatz 2020

Geldbeutelwaschen für eine rosige finanzielle Zukunft - am 26.2.2020 fand um 11:30 Uhr wieder die beliebte Tradition zum Aschermittwoch statt. Oberbürgermeister Dieter Reiter und weitere Vertreter der Stadt tauchten symbolisch das Stadtsäckel in den Fischbrunnen und viele Münchner taten es ihnen in der Hoffnung auf einen Geldsegen gleich. Mehr zur Aktion

Symbolische Aktion fürs finanzielle Glück

Bürger beim Geldbeutelwaschen, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de

Am Aschermittwoch im Fischbrunnen Geldbeutel zu waschen, hat in München eine lange Tradition. Die Hoffnung dahinter ist, dass sich das Bad im Fischbrunnen nicht nur auf die private Finanzlage positiv auswirkt, sondern auch der kommunalen Kasse zuträglich ist. Deshalb beteiligen sich seit den 1950er Jahren Abgesandte der Stadt an dem Brauch. Seit 2015 nimmt Oberbürgermeister Dieter Reiter teil, falls es die Zeit erlaubt.

Die Zeremonie geht auf das 15. Jahrhundert zurück: Das Dienstpersonal hat damals seine Herrschaft darauf aufmerksam machen wollen, dass nach dem närrischen Faschingstreiben die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden müssten. Und auch heute kann es schließlich nicht schaden, die private Geldbörse einem Waschgang im Fischbrunnen zu unterziehen!

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