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Spannende Ausstellungen in München - Tipps aus den Museen

Wieder geöffnet: Die Villa Stuck in Bogenhausen - u.a. mit einer Schmuckausstellung

Was Ihr jetzt in den Münchner Museen sehen könnt

Auffälliger Schmuck aus alltäglichen Gegenständen in der Villa Stuck, ein Konzeptkünstler im Haus der Kunst oder eine gesellschaftskritische Künstlerin aus Indien im Kunstbau: Wir verraten, was Ihr in den Münchner Museen anschauen könnt.

Politische Arbeiten aus Indien: Sheela Gowda im Kunstbau des Lenbachhauses

Ausstellungsansicht im Kunstbau des Lenbachhauses, Foto: Simone Gänsheimer/Sheela Gowda
Foto: Simone Gänsheimer/Sheela Gowda

Kuhdung, Kokosfasern oder Teerfässer werden in den Händen der indischen Künstlerin Sheela Gowda (*1957) zur politischen Botschaft. Durch die Verwendung von Materialien aus dem Alltag verbindet sie in ihren Gemälden und Installationen traditionelle Arbeit und moderne Lebensbedingungen. Dabei erzählt sie poetische Geschichten, die Kritik an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen in ihrer Heimat üben. Die Ausstellung "Sheela Gowda... It Matters" läuft bis zum 18.10.2020 im Kunstbau.

Extravaganter Schmuck von Lisa Walker in der Villa Stuck

She wants to go to her bedroom but she can’t be bothered - Schmuck von Lisa Walker, Foto: Sandra Steh
Foto: Sandra Steh

Die Villa Stuck zeigt annähernd 250 Arbeiten, die Schmuckmacherin Lisa Walker in den vergangenen drei Jahrzehnten entworfen hat. Lisa Walker nutzt alltägliche Objekte für ihre Kreationen und hinterfragt dabei auch die Bedeutung von Schmuck. Die Werkschau ist bis 5.7.2020 in der Villa Stuck zu sehen. Mehr Infos zur Ausstellung

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Franz Erhard Walther. Shifting Perspectives im Haus der Kunst

Franz Erhard Walther: Rote Scheibe mit vier Bändern, 1963, Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Der deutsche Bildhauer und Konzeptkünstler Franz Erhard Walther stellte dem klassischen Verständnis von Skulptur und Malerei seit den 60er Jahren seinen neuen Werkbegriff gegenüber, der den Betrachter als Akteur mit einbezieht. So können Exponate auch betreten werden! Bis 29.11.2020 zeigt das Haus der Kunst in der Retrospektive über 250 Arbeiten aus den zentralen Schaffensphasen des Künstlers. Mehr Infos zur Ausstellung

Zeichnungen einer Münchner Emigrantin: Gabriella Rosenthal im Jüdischen Museum

Von der Isar nach Jerusalem: Ausstellungsansicht, Foto: Franz Kimmel
Foto: Franz Kimmel

Die Ausstellung "Von der Isar nach Jerusalem" zeigt Zeichnungen der Münchner Emigrantin Gabriella Rosenthal (1913–1975), mit denen sie ihren ganz persönlichen Blick auf das Alltägliche in Jerusalem vor und kurz nach der Gründung des Staates Israel erfasst. Ihre Arbeiten in Aquarell und Tusche erzählen vom multikulturellen Alltag der verschiedenen ethnischen Gruppen. Viele der humorvollen Zeichnungen wurden in ihrer wöchentlichen Rubrik „Palestine People“ der englischsprachigen Tageszeitung „Palestine Post“ abgedruckt. Die Ausstellung ist jetzt erstmals nach der Corona-Pause zu sehen und läuft ab dem 12.5. bis zum 2.8.2020. Öffnungszeiten: Di-So von 10 bis 18 Uhr.
 

Wer Schuhe mag, wird "Ready to go!" im Stadtmuseum lieben

Ready to go: Holzpantoletten mit farbigen Garnituren 1960er Jahre, Foto: Münchner Stadtmuseum
Foto: Münchner Stadtmuseum Holzpantoletten der 60er Jahre

Bei "Ready to go!" dreht sich alles um Schuhe: anhand von ca. 500 Paar Schuhen wird gezeigt, welche kulturhistorischen Aspekte Fußbekleidung hervorrufen kann.  Heute machen Designerschuhe von Dior, Ferragamo oder Manolo Blahnik glücklich. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels. Eine geniale Ausstellung, nicht nur für Schuh-Liebhaber(innen). Die Schau im Stadtmuseum sollte eigentlich nur bis Ende Juni laufen, wurde aber bis zum 17.1.2021 verlängert. Öffnungszeiten: Di-So von 10 bis 18 Uhr.

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