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Besondere Ausstellungen in München – Tipps aus den Museen

Haus der Kunst im Winter ohne Schnee, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Was in den Münchner Museen zu sehen ist: Eine Auswahl an Empfehlungen

Ob man einen Kulturausflug für das Wochenende plant, ein neues Thema erkunden möchte oder ein Ausflugsziel mit Kindern sucht: In den Münchner Museen warten viele sehenswerte Ausstellungen auf die Besucher*innen. Hier geben wir eine Auswahl an Ausstellungstipps in den Münchner Museen, die sich lohnen.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Bitte informiert euch vor dem Besuch direkt beim Museum über die aktuellen Corona-Maßnahmen. ++

"Ekkeland Götze: Das Bild der Erde" im Museum Mensch und Natur (bis 6.11.22)

, Foto: © Ekkeland Götze
Foto: © Ekkeland Götze

Das Museum Mensch und Natur nimmt euch mit auf eine tiefgründige Reise. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Seit mehr als 30 Jahren sammelt der Münchner Künstler Ekkeland Götze an Fundstellen auf der ganzen Welt Erde ein und druckt sie nach standardisiertem Verfahren auf Papier. Vom Amazonasgebiet in Nordamerika über Australien und Neuseeland bis nach Japan, Island und Madagaskar rückt seine Kunst verschiedenste Assoziationen, Erinnerungen, Gedanken und den Klimawandel in den Fokus der Betrachter*innen.

"Heidi in Israel" im Jüdischen Museum München (bis 16.10.22)

Ausstellung Heidi in Israel im Jüdischen Museum München, Foto: Jüdisches Museum München
Foto: Jüdisches Museum München

Der Heimat- und Heimwehroman „Heidi“ (1880) der Schweizer Autorin Johanna Spyri hat auch in Palästina und dem späteren Israel die Jugenderinnerungen unzähliger Menschen geprägt. 1946 erstmals ins Hebräische übersetzt, erscheint Spyris Roman zu einer Zeit, in der die Themen Heimat, Heimatverlust und Neubeginn höchst relevant waren. Die Ausstellung "Heidi in Israel" begibt sich auf Spurensuche, ab dem 10. Mai zusätzlich begleitet mit einer Foto-Installation des israelischen Künstlers Niv Fridman.

"Misha Kahn: Under the Wobble Moon" in der Villa Stuck (bis 21.8.22)

Misha Kahn: „Under the Wobble Moon. Objects from the Capricious Age“, Foto: Museum VILLA STUCK, Foto: Jann Averwerser
Foto: Museum VILLA STUCK, Foto: Jann Averwerser

Ob mit Lo-Fi-Techniken oder 3D-Druck - Misha Kahns Skulpturen atmen in Look und Funktionalität Improvisation und Wandel. Kein Wunder: Sind sie doch laut Ausstellungstitel "Under the Wobble Moon. Objects from the Capricious Age“ Objekte eines kapriziösen Zeitalters. Kahn spielt bei der Wahl seiner Techniken und Materialien mit den Konventionen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten des New Yorkers der vergangenen sieben Jahre - davon ist rund die Hälfte eigens für das Museum Villa Stuck entstanden. Es ist die erste große Werksschau des Künstlers in Europa.

"Auto Land Scape" von Michael Tewes im Verkehrszentrum (bis 31.10.22)

A 40, Ruhrauen: Eine Kuhherde sucht Schutz unter einer Autobahnbrücke, Foto: Michael Tewes
Foto: Michael Tewes

Mit einer Geschwindigkeit von 0 km/h schaut Fotograf Michael Tewes auf die Autobahn — und findet ungewöhnliche Details am Rande des mit 13.200 Kilometern längsten zusammenhängenden Bauwerk Deutschlands. In der Ausstellung "Auto Land Scape" versammelt das Verkehrszentrum Fotos aus den Jahren 2014 bis 2021. Immer wieder hielt der "Autobahn-Native" Tewes mit seinem VW-Bus an und nahm ganz in Ruhe Szenen unserer Heimat und der sie prägenden Architektur auf, die man beim schnellen Vorbeifahren nicht wirklich wahrnimmt.

Mehr zum Verkehrszentrum des Deutschen Museums >>

"Der Blaue Reiter. Gruppendynamik" im Lenbachhaus (bis Jahresende)

, Foto: Simone Gänsheimer
Foto: Simone Gänsheimer

Die aktuelle Sonderausstellung im Lenbachhaus behandelt ein Thema, das in der Kunst oft in den Hintergrund gestellt wird: Gruppendynamik. Hier lernt ihr den berühmten „Blauen Reiter“ aus einer ganz neuen Perspektive kennen. Zum ersten Mal lassen sich Verbindungen der Gruppe zu bayerischer Volkskunst, japanischen Holzschnitten und Werken aus vielen weiteren Ländern und Kulturkreisen erkennen.

"Nachts. Clubkultur in München" des Münchner Stadtmuseums (bis 8.1.23)

, Foto: Tina Weber
Foto: Tina Weber

Vom Atomic Café bis zum Kunstpark Ost: In der Ausstellung "Nachts" nimmt euch das Münchner Stadtmuseum bis 8. Januar 2023 mit auf einen Streifzug durch die Ausgeh- und Clubkultur unserer Stadt: von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Sound- und Videoinstallationen lassen euch die Rhythmen, Sounds und Bässe des Münchner Nachtlebens spüren und entführen euch für kurze Zeit aus der Realität.

"500 Jahre Grünwalder Konferenz" auf der Burg Grünwald (bis Jahresende)

, Foto: Archäologische Staatssammlung
Foto: Archäologische Staatssammlung

Worum ging es eigentlich nochmal genau bei der Grünwalder Konferenz? Im Innenhof der Burg Grünwald können die Besucher*innen das jetzt von lebensgroßen Figuren erfahren – den damaligen Protagonisten. Einberufen wurde die Grünwalder Konferenz um den 10. Februar 1522 von den beiden Herzögen Wilhelm IV und Ludwig X. Anlässlich des 500. Jahrestages zeigt die Archäologische Staatssammlung heuer eine Sonderausstellung zu dem geschichtsträchtigen Ereignis am ursprünglichen Schauplatz.

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