Spannende Ausstellungen in München – Tipps aus den Museen

Haus der Kunst im Winter ohne Schnee, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann Das Haus der Kunst

Was in den Münchner Museen zu sehen ist

Lust auf einen Kulturausflug am Wochenende? Vielleicht wollt ihr mal etwas ganz Neues entdecken – oder sucht etwas für Kinder? Wir haben Tipps für aktuelle Ausstellungen in den Münchner Museen, die sich lohnen.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Nach einer Verschärfung der Coronamaßnahmen gilt für Museen derzeit die 2G-plus-Regel. Bitte informiert euch vor dem Besuch direkt beim Museum über die aktuellen Corona-Regeln. ++

"Herr Haas zeigt: Hasen" im Valentin-Karlstadt-Musäum (bis 8.3.22)

Herr Haas zeigt: Hasen, Foto: Steffen Haas
Foto: Steffen Haas

Was treiben eigentlich die Hasen, wenn nicht gerade Ostern ist? Über 50 Künstler*innen haben sich in humorvollen Zeichnungen und Texten dieser spannenden Frage gewidmet und das Tier mit den langen Löffeln porträtiert. Kurator Steffen Haas (nomen est omen!) hat aus diesen Beiträgen für das Valentin-Karlstadt-Musäum eine hasenreiche "Ausstellung zur Winterzeit" ersonnen. 

"Nachts. Clubkultur in München" im Münchner Stadtmuseum (bis 1.5.2022)

, Foto: Tina Weber
Foto: Tina Weber

Erinnert ihr euch noch an das Atomic Café oder den Kunstpark Ost? In der Ausstellung "Nachts" nimmt euch das Münchner Stadtmuseum bis 1. Mai 2022 mit auf einen Streifzug durch die Ausgeh- und Clubkultur unserer Stadt: von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Sound- und Videoinstallationen lassen euch die Rhythmen, Sounds und Bässe des Münchner Nachtlebens spüren und entführen euch für kurze Zeit aus der Realität.

"Fantastisch real:" Belgische Moderne in der Kunsthalle (bis 6.3.22)

, Foto: KMSKA Hugo Maertens
Foto: KMSKA Hugo Maertens

Die Kunsthalle München präsentiert in ihrer aktuellen Ausstellung "Fantastisch real" rund 130 Meisterwerke der belgischen Moderne. In Deutschland sind diese Gemälde, Grafiken und Skulpturen bislang nur teilweise bekannt. Zu Unrecht, denn die belgischen Künstler*innen hatten ihre ganz eigene Art, mit den Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu spielen: Von realistischen Alltagsszenen und atmosphärischen Landschaften über die fantastischen Maskeraden von James Ensor bis hin zu den surrealen Welten von Paul Delvaux und René Magritte. Lasst euch überraschen.

"Richard Hambleton – Der vergessene Schattenmann" im MUCA (bis 12.12.21)

, Foto: MUCA
Foto: MUCA

Richard Hambleton war einer der ersten Straßen-Künstler in Amerika und gilt weltweit als der "Godfather of Street Art". Als junger Künstler schockierte er die Öffentlichkeit mit Kreidezeichnungen auf Gehwegen, wie man sie sonst von Mordopfern an einem Tatort findet. Berühmt sind zudem die verzerrten Schatten, die er in den 1980er Jahren in den dunklen New Yorker Hinterhöfen verewigte. Seine Werke gibt's jetzt als Sonderausstellung Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) zu sehen. Noch heute inspirieren sie viele renommierte Künstler wie Banksy.

Prinzregent Luitpold: "Glanzvolle Glückwünsche" im Nationalmuseum (bis 27.3.22)

, Foto: Bayerisches Nationalmuseum, Bastian Krack
Foto: Bayerisches Nationalmuseum, Bastian Krack

Straßen, ein Park, ein Theater und sogar ein Eislaufstadion: Kaum ein anderer Herrscher ist bis heute so umfangreich im Münchner Stadtbild verewigt wie Prinzregent Luitpold. Heuer wäre er 200 Jahre alt geworden, das Bayerische Nationalmuseum widmet ihm deshalb eine Sonderausstellung. Gemälde, Skulpturen und viele weiter Arbeiten machen die Persönlichkeit Luitpolds für uns heutzutage greifbar. Besonders eindrucksvoll: die faszinierenden Kunstwerke, die der beliebte Prinzregent an seinen "runden" Geburtstagen 1891, 1901 und 1911 überreicht bekam.

"Im Labyrinth der Zeiten": Ausstellung zum jüdischen Leben in Deutschland (bis 13.2.22)

, Foto: Eva Juenger / Jüdisches Museum München
Foto: Eva Juenger / Jüdisches Museum München

Im Jüdischen Museum München könnt ihr in der Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten – Mit Mordechai W. Bernstein durch 1700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte“ auf Zeitreise gehen. Als Beitrag des Jüdischen Museums München zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zeigt die Ausstellung noch bis 13.2.2022 Objekte der deutsch-jüdischen Kultur, die Mordechai W. Bernstein aufgespürt hat, und stellt seinen Blick aus der Perspektive der unmittelbaren Nachkriegszeit dem heutigen gegenüber.

"Holz" im Kindermuseum München (bis 6.3.22)

, Foto: Kindermuseum München
Foto: Kindermuseum München

Wie wird aus einem Baum eigentlich ein Schrank, Tisch oder Stuhl? In der Mitmachausstellung "Holz" werdet ihr zu echten Waldforscher*innen. Findet heraus, welche Baumarten es gibt, wie ein Baum seine Blätter mit Wasser versorgt und wie wichtig der Lebensraum Wald für Mensch, Tier und unser Klima ist. Und natürlich dürft natürlich auch ordentlich drechseln, bohren und sägen.

Kandinsky und Münter: "Unter freiem Himmel" im Lenbachhaus (bis 30.1.22)

Bild aus der Ausstellung "Unter freiem Himmel", Foto: Gabriele Münter Stiftung 1957
Foto: Gabriele Münter Stiftung 1957

Zwei der wichtigsten Künstler des Blauen Reiter in einer Werkschau: Die Ausstellung „Unter freiem Himmel“ im Lenbachhaus zeigt bis 30.1.2022 Werke von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter - aus der Zeit bevor sie der Künstlergruppe beitraten. Vor allem gegenseitige Zeichnungen von ihren gemeinsamen Reisen. 

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