Spannende Ausstellungen in München

Jörg Immendorff im Haus der Kunst, Foto: Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York
Foto: Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York

Jörg Immendorff im Haus der Kunst

Der im Jahr 2007 verstorbene Jörg Immendorff war einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Deutschlands. In der umfangreichen Retrospektive "Für alle Lieben in der Welt" im Haus der Kunst könnt Ihr sein Werk bis 27.1.19 von den Anfängen in den 1960er-Jahren bis hin zu seiner letzten Schaffensperiode erkunden. 

Schimmernde Krüge von Erz

Griechischer Bronzebecher, 325-300 v. Chr, Foto: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, Renate Kühling
Foto: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, Renate Kühling

Prachtvolle Gefäße gab es in der Antike nicht nur aus Keramik, sondern auch aus Metall. Sehr begehrt waren sie aus goldfarbener Bronze. Bis 3.2.2019 zeigen die Staatlichen Antikensammlungen München die Sonderausstellung "Schimmernde Krüge von Erz" , die Prestigeobjekte aus dem alten Rom und Griechenland vorstellen.

Lust der Täuschung: Wie Künstler tricksen

Ausstellung "Lust der Täuschung" in der Kunsthalle, Foto: Toast VR
Foto: Toast VR

Mit der Geschichte der Täuschung in der Kunst beschäftigt sich die neue Ausstellung "Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zu Virtual Reality" die bis zum 13.1.2019 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung läuft. Zentrale Frage: Wie haben Künstler im Laufe der Jahrtausende versucht, das Auge des Betrachters auszutricksen? Zu sehen sind Beispiele aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst (Foto). 

Dächer: Versteckte Meisterwerke der Architektur

Stadtmuseum in München, Foto: muenchen.de / Michael Hofmann
Foto: muenchen.de / Michael Hofmann

Was ist ein Italienisches Dach oder der Unterschied zwischen einem stehenden oder liegenden Dachstuhl? Und wo gibt es sowas in München zu sehen? Die Antworten darauf gibt die aktuelle Ausstellung im Münchner Stadtmuseum  "Die Dächer Münchens - Modelle zur historischen Ingenieursbaukunst". Die meisten historischen Dächer wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege der TU München hat aber zwölf Bauwerke im Maßstab 1:20 rekonstruiert. Die Arbeiten sind bis 14.10.2018 zu sehen. Hier schon mal ein kleiner Spoiler: Das erste sogenannte Italienische Dach entstand 1668 für die Theatinerkirche. Die freie Kuppel kommt erst durch die flache Neigung des Daches zur Geltung und die Doppelturmfassade prägt bis heute das Münchner Stadtbild.

68er Multimedia-Art - zwischen Gummisohle und Gemälde

12 Bed Ward - Installation von Vivan Sundaram, Foto: Collection of the artist, New Delhi
Foto: Collection of the artist, New Delhi

Vivan Sundaram ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler aus Indien, Teil der 68er Bewegung, Maler, Videokünstler und Kritiker seiner Zeit. In der Ausstellung "Umbrüche" seht Ihr bis zum 7.10. lange verschollene Werke, die erst kürzlich wiederentdeckt wurden. Zwischen rostigen Betten, Gummisohlen, Multimedia-Installationen und Pop-Art-Gemälden zeigt Sundaram unter anderem sein Archiv der Arbeiter- und Bürgerrechtsbewegung, die emblematisch für die 68er steht.

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Jutta Koether im Museum Brandhorst

Jutta Koether - Untitled, 1987, Öl auf Malkarton, Foto: Jutta Koether - Pinakothek
Foto: Jutta Koether - Pinakothek

Eine Künstlerin sieht rot! In den Gemälden der deutschen Malerin Jutta Koether dreht sich alles um expressive Farben – Rot kann für sie Ausdruck von Weiblichkeit, aber auch Schmerz, Hysterie und Aggression sein. Das Museum Brandhorst widmet sich der Künstlerin in der Werkschau „Tour de Madame“. Dabei wird die gesamte Bandbreite ihres Schaffens beleuchtet: von den Anfängen in den 80ern bis zu ihrem neuen 15-teiligen Gemäldezyklus – eine Anspielung auf Cy Twomblys Lepanto-Raum in der Dauerausstellung. Und wer sich ein wenig auskennt, wird in ihren Werken auch viele Motive aus der Popkultur, Literatur und Ikonen der Kunstgeschichte wiederfinden...

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FCB Erlebniswelt: Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch

Eröffnung der Sonderausstellung "Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch", Foto: FC Bayern München
Foto: FC Bayern München

Exponate aus Jupp Heynckes' langer Karriere seht Ihr bei der Sonderausstellung „Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch“, die bis zum 17.2.2019 in FCB-Erlebniswelt läuft und fast täglich besucht werden kann. Mit der Sonderausstellung ehrt der FC Bayern seinen ehemaligen Erfolgstrainer, der unter anderem das Triple nach München holte. Mehr Informationen zur Ausstellung

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