Spannende Ausstellungen in München – Tipps aus den Museen

Haus der Kunst im Winter ohne Schnee, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann Das Haus der Kunst

Was in den Münchner Museen zu sehen ist

Die Münchner Museen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Wir haben Tipps für aktuelle Ausstellungen, die nun wieder zugänglich sind.

Retrospektive: "Phyllida Barlow. frontier" im Haus der Kunst (bis 25.7.21)

Phyllida Barlow. frontier Installationsansicht , Foto: Maximilian Geuter
Foto: Maximilian Geuter

Die britische Künstlerin Phyllida Barlow ist bekannt für ihre raumgreifenden Skulpturen, für die sie oft Schilder, Fahnen, Betonpoller und Abfall rekrutiert. Mit ihren Werken stellt Barlow die Rolle des bildhauerischen Gegenstandes in der zeitgenössischen Kultur in Frage - und macht ganz nebenbei unsere nicht immer gesunde Beziehung zur Umwelt bewusst. Auf jeden Fall ist die Ausstellung "frontier" spektakulär und bis 25.7.2021 im Haus der Kunst zu sehen.

Pionier der Straßenkunst: "Richard Hambleton - Der vergessene Schattenmann" im MUCA

, Foto: MUCA
Foto: MUCA

Richard Hambleton war einer der ersten Straßen-Künstler in Amerika und gilt weltweit als der "Godfather of Street Art". Als junger Künstler schockierte er die Öffentlichkeit mit Kreidezeichnungen auf Gehwegen, wie man sie sonst von Mordopfern an einem Tatort findet. Berühmt sind zudem die verzerrten Schatten, die er in den 1980er Jahren in den dunklen New Yorker Hinterhöfen verewigte. Seine Werke gibt's jetzt als Sonderausstellung Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) zu sehen. Noch heute inspirieren sie viele renommierte Künstler wie Banksy.

Fotoausstellung "Zeitlang. Unbekanntes Bayern" im Literaturhaus (bis Juni 2021)

Maskenmuseum Diedorf bei Augsburg, Foto: Sebastian Beck
Foto: Sebastian Beck

Ein Bayern und seine Menschen – jenseits der Klischees von Gamsbart und Bergen, Königsschlössern und Wiesn: Die SZ-Redakteure Sebastian Beck (Fotos) und Hans Kratzer (Texte) haben Orte fotografiert und Menschen befragt, die sich ihre eigene Welt zu bewahren wussten. Die rund 70 großformatigen Fotos werden ergänzt durch einen Audioguide mit Aussagen der Porträtierten und Geschichten von Gerhard Polt, Marianne Ach und anderen. Alles noch bis 20.6.2021 zu sehen und hören im Literaturhaus.

"The Mystery of Banksy - A Genius Mind" im Isarforum (bis 3.10.21)

The Mystery of Banksy, Foto: Dominik Gruss
Foto: Dominik Gruss

Die Ausstellung im Isarforum widmet sich dem großen Unbekannten der Street-Art-Szene: Banksy. In über 100 Fotografien und originalgetreuen Reproduktionen von Graffiti, Gemälden und Installationen entdecken Besucher das vielfältige Werk des anonymen Briten, der mit spektakulären Aktionen über Nacht ikonische Straßenkunst schafft. 

"Im Labyrinth der Zeiten": Ausstellung zum jüdischen Leben in Deutschland (bis 13.2.22)

Jüdisches Museum in München, Foto: Jüdisches Museum in München
Foto: Jüdisches Museum in München

Im Jüdischen Museum könnt ihr in der Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten“ durch 1700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte reisen. Als Beitrag des Jüdischen Museums München zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zeigt die Ausstellung noch bis 13.2.2022 Objekte der deutsch-jüdischen Kultur, die während der NS-Zeit geraubt worden und wieder aufgespürt worden sind.

"Alle Zeit der Welt" im Museum Mensch und Natur (bis 30.9.21)

, Foto: Kathrin Glaw
Foto: Kathrin Glaw

Mit spannenden Exponaten und Fossilien führt euch das Museum Mensch und Natur zurück bis zum Urknall und anschließend durch verschiedene Perioden der Erdgeschichte. In der Sonderausstellung "Alle Zeit der Welt – Vom Urknall zur Uhrzeit" findet ihr noch bis 30.9.2021 zwar nicht auf alle Fragen zum Thema Zeit, aber auf eine ganze Reihe, die passenden Antworten.

Kandinsky und Münter: "Unter freiem Himmel" im Lenbachhaus (bis 30.1.22)

Bild aus der Ausstellung "Unter freiem Himmel", Foto: Gabriele Münter Stiftung 1957
Foto: Gabriele Münter Stiftung 1957

Zwei der wichtigsten Künstler des Blauen Reiter in einer Werkschau: Die Ausstellung „Unter freiem Himmel“ im Lenbachhaus zeigt bis 30.1.2022 Werke von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter - aus der Zeit bevor sie der Künstlergruppe beitraten. Vor allem gegenseitige Zeichnungen von ihren gemeinsamen Reisen. 

"Kunst und Kapitalverbrechen" im Bayerischen Nationalmuseum (bis 1.8.21)

, Foto: Benjamin Brückner / St. Maria Magdalena, Münnerstadt
Foto: Benjamin Brückner / St. Maria Magdalena, Münnerstadt

1503 fälschte der Nürnberger Bildhauer Veit Stoß einen Schuldschein. Die kriminelle Tat wurde aufgedeckt, der Künstler eingekerkert und gebrandmarkt. Er verlor Ehre wie öffentliches Ansehen und floh aus Furcht vor noch härterer Bestrafung nach Münnerstadt am Rand der Rhön. In der Ausstellung „Kunst und Kapitalverbrechen“ erzählt das Bayerische Nationalmuseum noch bis zum 1.8.2021 die Geschichte des kriminellen Künstlerschicksals.

Lockerung der Corona-Maßnahmen in München seit 7. Juni

Die Bayerische Staatsregierung hat umfangreiche Lockerungen bei den Corona-Regeln für den privaten und öffentlichen Raum beschlossen. Seit dem 7. Juni 2021 gelten in Bayern nur noch zwei Inzidenzkategorien ("unter 50" und "zwischen 50 und 100"). Die Kontaktbeschränkungen sind gelockert, Erleichterungen gibt es auch bei Veranstaltungen, so sind bei Outdoor-Events bspw. jetzt bis zu 500 Besucher möglich.

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