Spannende Ausstellungen in München

Affendresseur Yayushi performt mit Affe Hiroshi Nikkō Saru Gundan Theater bei Tokio, Foto: Jasper Doest
Foto: Jasper Doest

Preisgekrönte Pressefotos am Hauptbahnhof

Die beeindruckendsten Bilder des Jahres: Vom 17. bis 27.8.2018 ist die Ausstellung "World Press Photo" kostenlos im Hauptbahnhof zu sehen. Wunderschön, spektakulär, verstörend – die Fotografien gewähren einen manchmal euphorischen, manchmal harten Blick auf die Geschehnisse in dieser Welt. Euch erwartet eine prämierte Auswahl aus beeindruckenden Fotografien. Unter den bewegenden Motiven: eine japanische Affenshow (Foto), Nachwuchstierkämpfer beim Training oder faszinierend rot leuchtende Vögel, die den Amazonas überfliegen.

Lust der Täuschung: Wie Künstler tricksen

Ausstellung "Lust der Täuschung" in der Kunsthalle, Foto: Toast VR
Foto: Toast VR

Mit der Geschichte der Täuschung in der Kunst beschäftigt sich die neue Ausstellung "Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zu Virtual Reality" die bis zum 13.1.2019 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung läuft. Zentrale Frage: Wie haben Künstler im Laufe der Jahrtausende versucht, das Auge des Betrachters auszutricksen? Zu sehen sind Beispiele aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst (Foto). 

Dächer: Versteckte Meisterwerke der Architektur

Stadtmuseum in München, Foto: muenchen.de / Michael Hofmann
Foto: muenchen.de / Michael Hofmann

Was ist ein Italienisches Dach oder der Unterschied zwischen einem stehenden oder liegenden Dachstuhl? Und wo gibt es sowas in München zu sehen? Die Antworten darauf gibt die aktuelle Ausstellung im Münchner Stadtmuseum  "Die Dächer Münchens - Modelle zur historischen Ingenieursbaukunst". Die meisten historischen Dächer wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege der TU München hat aber zwölf Bauwerke im Maßstab 1:20 rekonstruiert. Die Arbeiten sind bis 14.10.2018 zu sehen. Hier schon mal ein kleiner Spoiler: Das erste sogenannte Italienische Dach entstand 1668 für die Theatinerkirche. Die freie Kuppel kommt erst durch die flache Neigung des Daches zur Geltung und die Doppelturmfassade prägt bis heute das Münchner Stadtbild.

68er Multimedia-Art - zwischen Gummisohle und Gemälde

12 Bed Ward - Installation von Vivan Sundaram, Foto: Collection of the artist, New Delhi
Foto: Collection of the artist, New Delhi

Vivan Sundaram ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler aus Indien, Teil der 68er Bewegung, Maler, Videokünstler und Kritiker seiner Zeit. In der Ausstellung "Umbrüche" seht Ihr bis zum 7.10. lange verschollene Werke, die erst kürzlich wiederentdeckt wurden. Zwischen rostigen Betten, Gummisohlen, Multimedia-Installationen und Pop-Art-Gemälden zeigt Sundaram unter anderem sein Archiv der Arbeiter- und Bürgerrechtsbewegung, die emblematisch für die 68er steht.

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Kunst für alle Sinne in der Villa Stuck

José Antonio Suárez Londoño, aus der Serie "Gummistempel", Mischtechnik auf Papier, Foto: José Antonio Suárez Londoño
Foto: José Antonio Suárez Londoño

Gleich zwei Ausstellungen in der Villa Stuck: Druckgrafiken, Zeichnungen, Skizzenbücher beherrscht der kolumbianische Künstler José Antonio Suárez Londoño meisterhaft (siehe Bild oben). Etwa eintausend seiner Arbeiten seht Ihr in der Ausstellung „Almanach.“ Um Emotionen wie Angst, Ohnmacht, Verlust geht es in "Less Work for Mother" des Münchner Künstlers Christian Hartard. Seine Werke beziehen den Betrachter mit ein und sprechen nicht nur den Seh-Sinn an. Der Besucher ist aufgefordert, zu riechen, zu hören und zu fühlen.

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Mehr Infos zur Ausstellung von Hartard

Taucht in Olafur Eliassons Farbenspiel ein

Life is lived along lines, 2009,  Olafur Eliasson, Foto: Studio Olafur Eliasson Courtesy of the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York
Foto: Studio Olafur Eliasson Courtesy of the artist; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York

"Wasserfarben" heißt die Ausstellung bis 2.9.18 in der Pinakothek der Moderne, in der erstmalig die Zeichenkunst des dänischen Künstlers Olafur Eliasson in all ihren Facetten zu sehen ist. Neben den Zeichnungen sind auch Skulpturen und Rauminstallationen unter den Exponaten. Ein Ausstellungs-Highlight ist der dreidimensionale Denkraum, eine Installation, die an ein fantastisches Studienzimmer mit großformatigen Skizzenblättern erinnert – nicht nur sehenswert, sondern inspirierend.

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Jutta Koether im Museum Brandhorst

Jutta Koether - Untitled, 1987, Öl auf Malkarton, Foto: Jutta Koether - Pinakothek
Foto: Jutta Koether - Pinakothek

Eine Künstlerin sieht rot! In den Gemälden der deutschen Malerin Jutta Koether dreht sich alles um expressive Farben – Rot kann für sie Ausdruck von Weiblichkeit, aber auch Schmerz, Hysterie und Aggression sein. Das Museum Brandhorst widmet sich der Künstlerin in der Werkschau „Tour de Madame“. Dabei wird die gesamte Bandbreite ihres Schaffens beleuchtet: von den Anfängen in den 80ern bis zu ihrem neuen 15-teiligen Gemäldezyklus – eine Anspielung auf Cy Twomblys Lepanto-Raum in der Dauerausstellung. Und wer sich ein wenig auskennt, wird in ihren Werken auch viele Motive aus der Popkultur, Literatur und Ikonen der Kunstgeschichte wiederfinden...

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Stephan Dillemuth im Lenbachhaus

Stephan Dillemuth: Alraune aus der Serie non-functional requirements, 2015 (Detail), Foto: VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Foto: VG Bild-Kunst Bonn, 2018

Launige Kunst aus München: Stephan Dillemuth ist Maler, Videokünstler, macht Installationen, lehrt als Professor für Kunstpädagogik und schlüpft gerne in Rollen. Das Lenbachhaus widmet dem Künstler unter dem Titel "Regulär 10 Euro, Ermäßigt 5" erstmals ein umfangreiche Überblicksschau bis 9.9.2018.

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FCB Erlebniswelt: Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch

Eröffnung der Sonderausstellung "Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch", Foto: FC Bayern München
Foto: FC Bayern München

Exponate aus Jupp Heynckes' langer Karriere seht Ihr bei der Sonderausstellung „Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch“, die bis zum 17.2.2019 in FCB-Erlebniswelt läuft und fast täglich besucht werden kann. Mit der Sonderausstellung ehrt der FC Bayern seinen ehemaligen Erfolgstrainer, der unter anderem das Triple nach München holte. Mehr Informationen zur Ausstellung

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