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Besondere Ausstellungen in München – Tipps aus den Museen

Haus der Kunst im Winter ohne Schnee, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Was in den Münchner Museen zu sehen ist: Eine Auswahl an Empfehlungen

Ob man einen Kulturausflug für das Wochenende plant, ein neues Thema erkunden möchte oder ein Ausflugsziel mit Kindern sucht: In den Münchner Museen warten viele sehenswerte Ausstellungen auf die Besucher*innen. Hier geben wir eine Auswahl an Ausstellungstipps in den Münchner Museen, die sich lohnen.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Bitte informiert euch vor dem Besuch direkt beim Museum über die aktuellen Corona-Maßnahmen. ++

"Heidi in Israel" im Jüdischen Museum München (bis 16.10.22)

Ausstellung Heidi in Israel im Jüdischen Museum München, Foto: Jüdisches Museum München
Foto: Jüdisches Museum München

Der Heimat- und Heimwehroman „Heidi“ (1880) der Schweizer Autorin Johanna Spyri hat auch in Palästina und dem späteren Israel die Jugenderinnerungen unzähliger Menschen geprägt. 1946 erstmals ins Hebräische übersetzt, erscheint Spyris Roman zu einer Zeit, in der die Themen Heimat, Heimatverlust und Neubeginn höchst relevant waren. Die Ausstellung "Heidi in Israel" begibt sich auf Spurensuche, ab dem 10. Mai zusätzlich begleitet mit einer Foto-Installation des israelischen Künstlers Niv Fridman.

"Misha Kahn: Under the Wobble Moon" in der Villa Stuck (bis 21.8.22)

Misha Kahn: „Under the Wobble Moon. Objects from the Capricious Age“, Foto: Museum VILLA STUCK, Foto: Jann Averwerser
Foto: Museum VILLA STUCK, Foto: Jann Averwerser

Ob mit Lo-Fi-Techniken oder 3D-Druck - Misha Kahns Skulpturen atmen in Look und Funktionalität Improvisation und Wandel. Kein Wunder: Sind sie doch laut Ausstellungstitel "Under the Wobble Moon. Objects from the Capricious Age“ Objekte eines kapriziösen Zeitalters. Kahn spielt bei der Wahl seiner Techniken und Materialien mit den Konventionen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten des New Yorkers der vergangenen sieben Jahre - davon ist rund die Hälfte eigens für das Museum Villa Stuck entstanden. Es ist die erste große Werksschau des Künstlers in Europa.

"Auto Land Scape" von Michael Tewes im Verkehrszentrum (bis 31.10.22)

A 40, Ruhrauen: Eine Kuhherde sucht Schutz unter einer Autobahnbrücke, Foto: Michael Tewes
Foto: Michael Tewes

Mit einer Geschwindigkeit von 0 km/h schaut Fotograf Michael Tewes auf die Autobahn — und findet ungewöhnliche Details am Rande des mit 13.200 Kilometern längsten zusammenhängenden Bauwerk Deutschlands. In der Ausstellung "Auto Land Scape" versammelt das Verkehrszentrum Fotos aus den Jahren 2014 bis 2021. Immer wieder hielt der "Autobahn-Native" Tewes mit seinem VW-Bus an und nahm ganz in Ruhe Szenen unserer Heimat und der sie prägenden Architektur auf, die man beim schnellen Vorbeifahren nicht wirklich wahrnimmt.

Mehr zum Verkehrszentrum des Deutschen Museums >>

Fujiko Nakayas Nebelskulpturen im Haus der Kunst (bis 31.7.22)

, Foto: Fujiko Nakaya, Fog Environment #47660 | Haus der Kunst
Foto: Fujiko Nakaya, Fog Environment #47660 | Haus der Kunst

Nebel hat von Natur aus etwas Mystisches und Wunderschönes. Aber hättet ihr gedacht, dass er auch Kunst sein kann? Die Nebelskulpturen der japanischen Künstlerin Fujiko Nakaya (*1933) bestehen vollständig aus reinem Wasser. Je nach Temperatur, Wind und Atmosphäre verändern sie sich in jedem Augenblick. Das Haus der Kunst nimmt euch mit in diese geheimnisvolle Welt – von Nakayas Gemälden und Installationen bis hin zu den berühmten Nebelskulpturen – darunter zwei eigens für das Haus der Kunst gestaltete, ortsspezifische Werke.

"Der Blaue Reiter. Gruppendynamik" im Lenbachhaus (bis Jahresende)

, Foto: Simone Gänsheimer
Foto: Simone Gänsheimer

Die aktuelle Sonderausstellung im Lenbachhaus behandelt ein Thema, das in der Kunst oft in den Hintergrund gestellt wird: Gruppendynamik. Hier lernt ihr den berühmten „Blauen Reiter“ aus einer ganz neuen Perspektive kennen. Zum ersten Mal lassen sich Verbindungen der Gruppe zu bayerischer Volkskunst, japanischen Holzschnitten und Werken aus vielen weiteren Ländern und Kulturkreisen erkennen.

"Nachts. Clubkultur in München" des Münchner Stadtmuseums (bis 8.1.23)

, Foto: Tina Weber
Foto: Tina Weber

Vom Atomic Café bis zum Kunstpark Ost: In der Ausstellung "Nachts" nimmt euch das Münchner Stadtmuseum bis 8. Januar 2023 mit auf einen Streifzug durch die Ausgeh- und Clubkultur unserer Stadt: von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Sound- und Videoinstallationen lassen euch die Rhythmen, Sounds und Bässe des Münchner Nachtlebens spüren und entführen euch für kurze Zeit aus der Realität.

"Richard Hambleton – Der vergessene Schattenmann" im MUCA (bis 31.7.22)

, Foto: MUCA
Foto: MUCA

Richard Hambleton war einer der ersten Straßen-Künstler in Amerika und gilt weltweit als der "Godfather of Street Art". Als junger Künstler schockierte er die Öffentlichkeit mit Kreidezeichnungen auf Gehwegen, wie man sie sonst von Mordopfern an einem Tatort findet. Berühmt sind zudem die verzerrten Schatten, die er in den 1980er Jahren in den dunklen New Yorker Hinterhöfen verewigte. Noch heute inspirieren seine Werke viele renommierte Künstler wie Banksy. Im Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) könnt ihr sie noch bis Juli aus nächster Nähe betrachten.

"500 Jahre Grünwalder Konferenz" auf der Burg Grünwald (bis Jahresende)

, Foto: Archäologische Staatssammlung
Foto: Archäologische Staatssammlung

Worum ging es eigentlich nochmal genau bei der Grünwalder Konferenz? Im Innenhof der Burg Grünwald können die Besucher*innen das jetzt von lebensgroßen Figuren erfahren – den damaligen Protagonisten. Einberufen wurde die Grünwalder Konferenz um den 10. Februar 1522 von den beiden Herzögen Wilhelm IV und Ludwig X. Anlässlich des 500. Jahrestages zeigt die Archäologische Staatssammlung heuer eine Sonderausstellung zu dem geschichtsträchtigen Ereignis am ursprünglichen Schauplatz.

"Holz" im Kindermuseum München (bis 19.6.22)

, Foto: Kindermuseum München
Foto: Kindermuseum München

Wie wird aus einem Baum eigentlich ein Schrank, Tisch oder Stuhl? In der Mitmachausstellung "Holz" werdet ihr zu echten Waldforscher*innen. Findet heraus, welche Baumarten es gibt, wie ein Baum seine Blätter mit Wasser versorgt und wie wichtig der Lebensraum Wald für Mensch, Tier und unser Klima ist. Und natürlich dürft natürlich auch ordentlich drechseln, bohren und sägen.

"Lust auf Lustheim" im Porzellanmuseum der Schlösser Schleißheim (bis 6.6.22)

, Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Sonngard Marcks
Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Sonngard Marcks

Die Meißener Entdeckung, wie man echtes Porzellan auch in Europa herstellen kann, hatte für die Geschichte der Keramik eine revolutionäre Bedeutung. Bis heute inspirieren die Meisterwerke von damals Künstler*innen auf der ganzen Welt. Die Ausstellung auf Schloss Lustheim setzt das alte Meißner Porzellan deshalb mit der aktuellen Keramikszene in Dialog: Von Deutschland und Belgien bis China und Südkorea sind spannende Gefäße und raffinierte Glasuren und Bemalungen zu sehen.

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