Spannende Ausstellungen in München

"Siegfried", Thomas Theodor Heine, Dießen am Ammersee, 1921, Foto: Print & Coffee
Foto: Print & Coffee

Hunde im Nationalmuseum und ein flämischer Meister der Porträtmalerei

Das Bayerische Nationalmuseum widmet sich der Kulturgeschichte zwischen Hund und Mensch und die Alte Pinakothek zeigt Werke des flämischen Meisters Anthonis van Dyck. Die Ausstellungslandschaft in München ist riesig und abwechslungsreich. Wir verraten, was Ihr aktuell nicht verpassen solltet.

Treue Freunde. Hunde und Menschen - im Bayerischen Nationalmuseum

Was gibt es Tieferes als die Verbindung zwischen Hund und Herrchen (oder Frauchen)? Mit über 200 Objekten erzählt das Bayerische Nationalmuseum die Kulturgeschichte einer innigen Freundschaft. Die Kunst hat sich mit dem merkwürdigen Verhältnis seit jeher auseinandergesetzt - die vielseitige Ausstellung bringt altägyptischen Hunde-Mumien, Zeichnungen von Loriot und Hunde-Roboter zusammen und streift dabei - durchaus kritisch - Themen wie Treue, Erotik und Gefährlichkeit des Hundes. Mehr Infos zur Ausstellung

Anthonis van Dyck in der Alten Pinakothek

Van Dyck in der Alten Pinakothek, Foto: Wien, Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste (links) und Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, München (rechts)
Foto: Wien, Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste (links) und Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, München (rechts)

Zu seiner Zeit galt der flämische Meister Anthonis van Dyck (1599-1641) zu den gefragtesten Porträtmalern. Er schuf beeindruckende Gemälde von Fürsten und Feldherren, die auch heute noch eine unbändige Kraft ausstrahlen. In der Sonderausstellung der Alten Pinakothek sind bis 2.2.2020 Werke aus all seinen Schaffensperioden zu bewundern.  Mehr Infos zur Ausstellung

Virginia Woolfs „Orlando“

Tilda Swinton als Orlando im Rahmen der Foto-Ausstellung: Virginia Woolfs "Orlando", Foto: Sally Potter
Foto: Sally Potter

Das Literaturhaus widmet Virginia Woolfs feministischem Roman "Orlando",  der auch als "längster und bezauberndster Liebesbrief der Literaturgeschichte" bezeichnet wird, eine Fotoausstellung - kuratiert von Tilda Swinton, die Anfang der 90er Jahre in Sally Potters Filmadaption die Hauptrolle des Orlando gespielt hat. Ursprünglich für die Aperture Foundation, New York, konzipiert, kommt die Ausstellung, die auch Bilder der Filmproduktion zeigt, bis zum 12.1.2020 ins Literaturhaus. Am Donnerstag, den 7.11. findet die Ausstellungseröffnung ab 19:30 Uhr im Saal statt, begleitet von einer Lesung von Thomas Hauser und Zeynep Bozbay.  Mehr Infos zur Ausstellung

Ist das Mode oder kann das weg!? 40 Jahre VOGUE Deutschland

Ist das Mode oder kann das weg!? 40 Jahre VOGUE Deutschland, Foto: links - VOGUE Deutschland, 2019, Scrapbooks von Matthias Ziegler. Foto: Vanessa Daly; rechts - VOGUE Deutschland, 2004, Hélène Bouchet. Foto: Ralph Mecke
Foto: links - VOGUE Deutschland, 2019, Scrapbooks von Matthias Ziegler. Foto: Vanessa Daly; rechts - VOGUE Deutschland, 2004, Hélène Bouchet. Foto: Ralph Mecke

Zum 40-jährigen Jubiläum der deutschen VOGUE fragt die Villa Stuck "Ist das Mode oder kann das weg?!" Die Sonderausstellung wirft bis 12.1.2020 einen Blick auf das Gestern, Heute und Morgen des Mode-Journalismus und widmet sich dabei auch der verstorbenen Desginer-Ikone Karl Lagerfeld. Mehr Infos zur Ausstellung

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Markus Lüpertz im Haus der Kunst

Markus Lüpertz: Donald Ducks Heimkehr, 1963 (Ausschnitt), Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das Haus der Kunst zeigt bis zum 26.1.2020 über 200 Gemälde von Markus Lüpertz, einem Künstler, der die moderne Malerei seit den 60er Jahren entscheidend mitgeprägt hat. "Über die Kunst zum Bild" schafft einen frischen Blick auf sein Œuvre. Mehr Infos zur Ausstellung

100 Jahre Junkers F13 in der Flugwerft Schleißheim

Junkers F13, Foto: Deutsches Museum
Foto: Deutsches Museum

Das erste Verkehrsflugzeug der Welt kam aus Deutschland – und sein Jungfernflug jährt sich nun zum 100. Mal. Aus diesem Grund widmet die Flugwerft Schleißheim der Junkers F 13 bis 1.3.2020 eine Sonderausstellung. Mehr Infos zur Ausstellung

"Lebensmenschen" im Kunstbau

Marianne von Werefkin: In die Nacht hinein, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Foto: Lenbachhaus
Foto: Lenbachhaus

Sie befruchteten sich gegenseitig in ihrer Arbeit und waren auch privat ein Paar - jetzt gibt es die erste gemeinsame Ausstellung der Expressionisten Alexej von Jawlensky (1864–1941) und Marianne von Werefkin (1860–1938), die Anfang des 20. Jahrhunderts in München wirkten. Über 190 Werke der beiden sind bis 16.2.2020 unter dem Titel "Lebensmenschen" im Kunstbau zu sehen. Mehr Infos zur Ausstellung

Michelle und Barack Obama zwischen Öffentlichkeit und Privatleben

Foto der Ausstellung "Hope, Never Fear: Michelle und Barack Obama zwischen Öffentlichkeit und Privatleben", Foto: Callie Shell
Foto: Callie Shell

Die preisgekrönte Fotografin Callie Shell hat Barack Obama viele Jahre begleitet. Über 400.000 Fotos sind in dieser Zeit entstanden, beginnend vor seiner Zeit als US-Senator bis zur Amtszeit im Weißen Haus. Das Amerikahaus zeigt bis 1.3.2020 in der Ausstellung "Hope, Never Fear: Michelle und Barack Obama zwischen Öffentlichkeit und Privatleben" 66 ausgewählten Fotografien, die auch private Einblicke in das Leben der Obamas geben.  Mehr Infos zur Ausstellung

Erika Mann in der Monacensia

Monacensia, Foto: muenchen.de/Dan Vauelle
Foto: muenchen.de/Dan Vauelle

Die Monacensia widmet bis zum 30.6.2020 erstmals eine Ausstellung dem Leben von Erika Mann. In den 30er und 40er Jahren war die älteste Tochter von Katja und Thomas Mann als Kabarettistin, Kriegsreporterin, Buchautorin und Kriegskorrespondentin tätig. Zunächst in München, nach ihrer Emigration in den USA. Mehr Infos zur Ausstellung.

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