Rund 300 Musiker*innen traten gemeinsam vor der Bavaria auf
So war das Platzkonzert der Wiesn-Wirte 2026
Einmal im Jahr verlassen die Wiesnkapellen ihre Festzelte und spielen gemeinsam: Am zweiten Wiesn-Sonntag versammelten sich rund 300 Musiker*innen zum traditionellen Platzkonzert vor der Bavaria. Bei schönsten Wetter gab es für die tausenden Zuschauer*innen bayerische und alpenländische Märsche und Lieder, dazu Trachten- und Schuhplattlergruppen.
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Rund 300 Musiker*innen spielten gemeinsam
Normalerweise sorgen die Kapellen in den Festzelten für Stimmung. Am zweiten Wiesnsonntag kommen sie immer vor der Bavaria zusammen. Rund 300 Musiker*innen spielten auch heuer wieder gemeinsam bekannte bayerische und alpenländische Märsche und Lieder.
Das Platzkonzert gehört seit 1985 zum Oktoberfest-Programm. Zwischen den Musikstücken treten traditionell auch Trachten- und Schuhplattlergruppen auf.
Dominik Krause dirigiert erstmals als Oberbürgermeister
Auch am Dirigentenpult wird gewechselt: Traditionell übernehmen der Münchner Oberbürgermeister und weitere prominente Gäste bei einzelnen Stücken den Taktstock. Für Dominik Krause war es das erste Mal, dass er als Münchner Oberbürgermeister beim Platzkonzert dirigierte. Der Münchner OB kam bestens gelaunt auf die Wiesn, nachdem am Tag zuvor verkündet worden war, dass München als deutscher Olympiabewerber ins Rennen geht. „Ein großes Dankeschön an alle, die die Wiesn zur Wiesn machen“, sagte Krause auf der Bühne: „Jetzt uns allen noch eine zweite friedliche Wiesn-Woche. Auf Olympia!“ Anschließend dirigierte er den Bayerischen Defiliermarschs, der traditionell vom OB geleitet wird.
Neben dem Oberbürgermeister schwangen u.a. Wiesn-Stadträtin Anja Berger, Wiesn-Chef Dr. Christian Scharpf und Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller den Taktstock.