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Das ist das Münchner Oktoberfestplakat 2020

Wiesnplakat 2020: Platz 1, Ulrich PETER, Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft
Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft

Plakat 2020: Mit der Brezn auf die Wiesn

Das Motiv für das Wiesnplakat stammt 2020 von einem Allgäuer. Ein freiberuflicher Grafiker aus Kaufbeuren hat den Oktoberfest-Plakatwettbewerb 2020 mit einem spielerisch-filigranen Entwurf samt Brezn und den typischen Wiesnelementen gewonnen. Am 31.1.2019 wurde das Siegerplakat gekürt. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) hatte den Wettbewerb erneut online auf dem offiziellen Stadtportal muenchen.de ausgelobt.

Video: So war die Vorstellung des Wiesn-Plakats

Gewinner 2020: Ulrich PETER, Kaufbeuren

Wiesnplakat 2020: Platz 1, Ulrich PETER, Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft
Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft

Der erste Platz ging 2020 an Ulrich PETER aus Kaufbeuren. Er gewann mit einem verspielten Motiv in den Farben altrosa, gold und türkis. Das Besondere: Sein Entwurf zeigt verschiedenste Elemente der Wiesn, spielerisch verwoben mit einer Brezn.

Das Oktoberfest verbindet der Familienvater mit Kindheitserinnerungen. PETER, inspiriert von der Oidn Wiesn mit ihrem Brauchtum und ihrer Familienfreundlichkeit, schuf ein Plakat, das die Traditionen des Oktoberfests feiert.

Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft, lobte vor allem das filigrane Handwerk: "Das Plakat spiegelt all das wider, was man auf der Wiesn so sieht und erlebt. Vom Karussell über eine Fahrt im Riesenrad, die Rose, ob zum Schießen oder am Tisch, das Essen und Trinken bis zum Gspusi. Auch der Hintergrund ist warm und herzig. Einfach eine runde Geschichte, die richtig Lust aufs Oktoberfest macht."

In seiner Heimatstadt Kaufbeuren unterhält der Gewinner des Wettbewerbs seit 1991 das eigene Grafikbüro grafikwerk. Im dritten Anlauf der Teilnahme an diesem Wettbewerb schaffte der freiberufliche Grafiker heuer den 1. Platz.

Seine Ausbildung zum Schriftsetzer und Mediengestalter schloss Ulrich PETER 1990 mit der Meisterprüfung ab. Von 1994 bis 1997 unterrichtete der Grafiker Schriftgestaltung und Kalligrafie an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck Kaufbeuren-Neugablonz.

Als Preisgeld erhält er für den 1. Platz 2.500 Euro.

User von muenchen.de trafen online die Vorauswahl

Im Jahr 2020 fand der Wiesnplakat-Wettbewerb bereits zum vierten Mal online auf muenchen.de statt und die User entschieden in einem Publikums-Voting, welche 30 Entwürfe in die finale Auswahlrunde gelangten. Eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern wählte nach der Vorauswahl den Siegerentwurf aus - ohne Kenntnis der Einsender.

Insgesamt 207 Entwürfe wurden hochgeladen, von denen es 66 in ein Publikumsvoting schafften. Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner und Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer des Stadtportals, freuten sich über die rege Beteiligung der Wiesnfans: Insgesamt haben 12.507 Teilnehmer beim Voting mitgemacht und insgesamt 36.398 Stimmen auf die Plakate verteilt - es waren Mehrfach-Votings möglich.

Seit 1952 schreibt die Landeshauptstadt München als Veranstalterin des Oktoberfests jährlich einen Wettbewerb für das Oktoberfestplakat-Motiv aus.

Zweiter Platz: Sebastian Neumann, München

Wiesnplakat 2020: Platz 2, Sebastian Neumann, Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft
Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft

Der zweitplatzierte Entwurf stammt von einem Münchner, der für sein Motiv mit Münchner Kindl im Autoscooter ein Preisgeld von 1.250 Euro bekommt.

Die witzig aufbereiteten Wiesnelemente von Steckerlfisch bis Luftballons auf einem grauen Untergrund konnten die Jury überzeugen und brachten Sebastian Neumann immerhin den zweiten Platz ein.

"Es ist ein Entwurf, der sich absolut sehen lassen kann. Das Münchner Kindl in höchster Freude fährt unter einem Schriftzug, der Münchner direkt an das Pumuckl-Intro erinnert. Das Plakat hätte sich mit seinem grauen Hintergrund auch ideal auf Steinkrügen gemacht", lobt Baumgärtner.

Dritter Platz: Pascal Wilfling, München

Wiesnplakat 2020: Platz 3, Pascal Wilfling, Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft
Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft

Und noch ein weiterer Münchner schaffte es auf das Treppchen - mit einem dunkelblauen Motiv und leuchtendem Herzen wurde Pascal Wilfling als drittplatzierter Entwurf mit 500 Euro prämiert.

 

 

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