Wie wird das Wetter auf dem Oktoberfest?
Oktoberfest-Wetter
Sonne, Regen – oder sogar Schnee? All das gab es schon auf der Wiesn. Im Jahr 2025 fiel sogar ein neuer Hitzerekord. Wir wagen eine vorsichtige Prognose für den Wiesn-Auftakt 2026. Unser Wettermodul zeigt außerdem die Vorhersage für die nächsten drei Tage.
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Wie wird das Wetter zum Wiesn-Start?
Zapfig oder sonnig, regnerisch oder trocken? Zehn Tage vor dem Anzapfen steht das Wiesn-Wetter noch in den Sternen – oder besser: in den Wolken.
Die Wettermodelle rechnen zwar bereits bis zum Eröffnungswochenende. Eine verlässliche Prognose für München ist zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht möglich. Allenfalls erste Trends lassen sich erkennen – und die gehen derzeit weit auseinander.
Je nach Modell reichen die Berechnungen für den Wiesn-Start von rund 20 Grad, wechselnden Wolken und trockenem Wetter über 23 Grad mit etwas Sonne und leichtem Regen bis zu 27 Grad und Sonnenschein. Das Wiesn-Wetter bleibt vorerst also eine ordentliche Wetterlotterie. Nur die Winterstiefel können mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Schrank bleiben. (Stand: 9. September 2026)
Das Wiesn-Wetter in der Vergangenheit: Von Schnee bis Hitzerekord
- 2025 zeigte das Wiesn-Wetter seine ganze Bandbreite: Der erste Wiesn-Samstag am 20. September war mit 30,7 Grad der heißeste Oktoberfesttag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1879. Damit fiel der bisherige Rekord von 29,7 Grad aus dem Jahr 1993. Danach wurde es deutlich kühler und wechselhafter. Am letzten Festtag regnete es bei rund zwölf Grad, dazu kamen kräftiger Wind und am Abend sogar Hagel.
- Das andere Extrem erlebte das Oktoberfest am 29. September 1936: Damals erreichte die Tageshöchsttemperatur laut Deutschem Wetterdienst nur −2,5 Grad. Auch nach der Wiesn 1995 wurde es ungemütlich, als die Festzelte im Schnee abgebaut werden mussten.
- Ganz ohne Regen kam dagegen die Wiesn 1986 aus. Während des gesamten Oktoberfests fiel kein einziger Tropfen; täglich schien mehr als fünf Stunden lang die Sonne.
- Die erste Wiesn nach der Corona-Pause fiel 2022 größtenteils ins Wasser. Häufiger Regen und ungewöhnlich kühle Temperaturen trieben viele Gäste in die Zelte. Wegen der schlechten Geschäfte der Eisverkäufer erlaubte die Festleitung zeitweise sogar den Ausschank von Glühwein. Erst zum Ende wurde das Wetter trockener und freundlicher.
- Noch nasser war es 1927: Damals regnete es an jedem einzelnen Wiesn-Tag.

