E-Scooter leihen: Was die Anbieter unterscheidet

E-Scooter von voi in München, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de

Wie könnt Ihr E-Scooter von Tier, Lime & Co. leihen?

(5.9.2019) Seit einiger Zeit gehören E-Scooter in München nun zum Straßenbild. Mehrere Firmen bieten Elektrotretroller zum Ausleihen an. Wir stellen Euch die Anbieter vor und verraten, wie das Ausleihen funktioniert.

Anbieter: Tier (Partner der MVG)

MVG E-Scooter in der Fraunhoferstraße, Foto: muenchen.de/Mark Read
Foto: muenchen.de/Mark Read
  • Wie funktioniert das Ausleihen? Über die Tier-App, voraussichtlich ab Oktober geht es auch direkt in der App MVG more. Nach Kontoerstellung und Hinterlegung der Kontodaten müsst Ihr nur noch einen Scooter suchen und den QR-Code einscannen oder ihn in der App antippen.
  • Kostenpunkt? Jede Ausleihe kostet 1€, pro Minute werden 19 Cent fällig
  • Wie weit kann ich fahren? etwa 40 Kilometer
  • Wie werden die E-Scooter geladen? Sogenannte Ranger sammeln sie nachts ein, laden sie auf und stellen sie wieder im Stadtgebiet auf
  • Besonderheit: Ihr könnt die Tier-Scooter jetzt auch rund um die Uhr ausleihen

Anbieter: Bird

E-Scooter von Bird, Foto: Bird
Foto: Bird
  • Wie funktioniert das Ausleihen? Über die Bird-App. Dort müsst Ihr Eure Zahlungsinformationen hinterlegen, einen Scooter finden und entsperren. Ihr könnt mit Kreditkarte, PayPal oder Debitkarte zahlen
  • Kostenpunkt? 1€ pro Entsperren eines E-Scooters, dann 25 Cent pro Minute
  • Wie weit kann ich fahren? Nach Angaben von Bird kommt ein vollgeladener E-Scooter ca. 50 Kilometer weit
  • Wie werden die E-Scooter geladen? Die Scooter werden von einem lokalen Dienstleister eingesammelt und geladen
  • Besonderheit: Die E-Scooter von Bird können rund um die Uhr geliehen werden. Wenn Ihr sie zudem in einem der sogenannten "Park-Nester" abstellt, bekommt Ihr dafür einen Bonus auf Eure nächste Fahrt gutgeschrieben

Anbieter: Lime

E-Scooter von Lime, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de
  • Wie funktioniert das Ausleihen? Über die Lime-App. Dort müsst Ihr Kreditkartendaten hinterlegen, einen Scooter finden und entsperren
  • Kostenpunkt? 1€ pro Aufschließen eines E-Scooters, dann 20 Cent pro Minute
  • Wie weit kann ich fahren? Nach Angaben von Lime kommt ein vollgelandener E-Scooter rund 50 Kilometer weit
  • Wie werden die E-Scooter geladen? Es gibt ein lokales Service-Team, das den Batteriestand im Auge hat und gegebenenfalls eingreift. Nachts kümmern sich sogenannte Juicer ums Aufladen der Roller
  • Besonderheit: Die E-Scooter von Lime können rund um die Uhr ausgeliehen werden
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Anbieter: Voi

E-Scooter von voi in München, Foto: muenchen.de/Mark Read
Foto: muenchen.de/Mark Read
  • Wie funktioniert das Ausleihen? Über die Voi App. Sobald Ihr einen E-Scooter gefunden und über die App entsperrt habt - etwa durch Einscannen des QR-Codes - kann die Fahrt beginnen
  • Kostenpunkt? 1€ pro Freischaltung und einen Minutenpreis von 15 Cent
  • Wie weit kann ich fahren? Laut Voi reicht die Akkulaufzeit für etwa 15 bis 20 Fahrten, die Reichweite beträgt etwa 30 bis 35 Kilometer
  • Wie werden die E-Scooter geladen? So genannte Hunter sind im Einsatz, um die per GPS georteten Roller zu sammeln, nachts aufzuladen und wieder neu einzusetzen.
  • Besonderheiten: Die E-Scooter von VOI stehen laut Anbieter nicht rund um die Uhr zur Verfügung, die genauen Ausleihzeiten findet Ihr in der App.

Anbieter: Circ

E-Scooter von circ in München, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de
  • Wie funktioniert das Ausleihen? Wie bei den anderen Anbietern über eine App. Nach Hinterlegung der Kontodaten kann man den QR-Code am Roller einscannen und starten
  • Kostenpunkt? Eine Startgebühr von 1€, dann 20 Cent pro Minute
  • Wie weit kann ich fahren? Laut Angaben von Circ etwa 34 bis 45 Kilometer
  • Wie werden die E-Scooter geladen? Sie werden rund um die Uhr von einem lokalen Dienstleister gesammelt, gewartet und auch geladen.
  • Besonderheiten: Die E-Scooter von Circ können zu jeder Uhrzeit geliehen und benutzt werden

So ist der E-Scooterverleih in München geregelt

Wie die dpa berichtet, haben die vier Verleiher der E-Tretroller nach Angaben des Kreisverwaltungsreferates (KVR) eine freiwillige Selbstverpflichtungserklärung unterschrieben. Die regelt beispielsweise, dass jeder Anbieter vorerst 1000 Roller pro Tag im Stadtgebiet innerhalb des Mittleren Rings aufstellen darf.

An einem Standort dürfen nicht mehr als drei Roller auf einmal angeboten werden und wenn sie auf dem Gehweg parken, müssen mindestens 1,60 Meter frei bleiben. Für das Parken tabu sind die Fußgängerzone und Grünanlagen. Falsch geparkte Scooter müssen die Anbieter innerhalb von 24 Stunden einsammeln.

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