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Unnützes Wissen über München - zum Lachen und Staunen

Die Frauenkirche in München

Weißwurst, Freddie Mercury, die Frauenkirche: witzige Fakten

Wie viele U-Bahnen sind normalerweise zur Rush Hour unterwegs? Wo wurde die Weißwurst erfunden? Warum haben die Garchinger Studenten einen eigenen Spielplatz? Neun Geschichten, die Ihr auch als Ur-Münchner vielleicht noch nicht kanntet. Nicht alles lässt sich wegen der Corona-Krise derzeit direkt ausprobieren: Aber die Zeit der Entdeckungen kommt wieder, ganz bestimmt.

Auf den Spuren von Freddie Mercury

Straßenschild Hans-Sachs-Straße

Jeder Münchner weiß, dass Freddie Mercury von Queen einige Jahre in München lebte und die Stadt sehr liebte, nicht zuletzt wegen ihrer lebhaften Schwulenszene, die heute LGTBQ heißt. Er wohnte unter anderem in der Hans-Sachs-Straße im Glockenbachviertel und war mit dem Wirt des Sebastiansecks am Sebastiansplatz zusammen.

Feiern ging Freddie nicht nur in der Deutschen Eiche in der Reichenbachstraße, sondern auch im "Old Mrs. Henderson" - dem heutigen Paradiso. Dort feierte er seinen 39. Geburtstag, drehte Teile des Videos zu "Living On My Own" - und verlor seinen Ehering. Den suchen sie dort noch heute.

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Die große Übersicht

Wissenswertes über die Münchner U-Bahn

Der Münchner U-Bahnhof Westfriedhof

89 U-Bahn-Züge sind im Berufsverkehr maximal gleichzeitig im Untergrund unterwegs, das entspricht 508 Wagen der älteren Modelle, die auf den acht Linien morgens und abends hin- und herfahren.

Seit dem Jahr 2000 hören die Münchner an 10 U-Bahn-Stationen, darunter am Goethe- und Odeonsplatz, klassische Musik. Dadurch soll das Sicherheitsgefühl steigen. Klassik-Liebhaber allerdings könnten sich schnell satt hören: Es gibt nur 12 verschiedene Stücke, die in Dauerschleife laufen.

Der Jugendstil, eine Münchner Erfindung

Jugendstilhaus in der Ainmillerstraße

Der Jugendstil bekam seinen Namen in München – namensgebend war die seit 1896 von Georg Hirth herausgegebene Zeitschrift JUGEND. In Schwabing, aber auch in Stadtteilen wie Neuhausen oder Haidhausen findet man zahlreiche Jugendstil-Gebäude. Man erkennt sie an den wunderschön geschwungenen Linien und großflächigen Blumenelementen.

Ein spektakuläres Beispiel ist das Haus in der Schwabinger Ainmillerstraße 22 aus dem Jahr 1900 mit Optik Riess im Erdgeschoss. Es hat sogar vergoldete Elemente - und einen eigenen Wikipedia-Eintrag.

Wissenswertes über Weißwürste

Weißwürste im Topf mit Brezn und Bier

Das weltweit einzige Weißwurstdenkmal gehört natürlich auf den Münchner Viktualienmarkt - könnte man meinen. Da steht's aber nicht, sondern am Eingang des Wirtshauses zur Aktienschänke in Freising.

Immerhin, erfunden wurde die Weißwurst am 22. Februar 1857 im Wirtshaus „Zum Ewigen Licht“ mitten im Herzen von München: auf dem Marienplatz. Dort kann man sie heute noch essen – inzwischen heißt die Gaststätte übrigens „Wildmosers“ und wird vom Sohn des legendären Ex-Präsidenten der Sechzger betrieben. Aber das ist eine andere Geschichte ...

Die Türme der Frauenkirche: einer ist kleiner

Die Frauenkirche vom Neuen Rathaus aus

Wir haben nie nachgezählt, wie oft er/sie auf unserem Stadtportal, bei Instagram und auf facebook erscheint, unser Liebfrauendom oder Dom zu Unserer Lieben Frau oder einfach: unsere Frauenkirche. Wer möchte, kann das gern mal tun - zum Dank gibt's eine Einladung zum Mittagessen, wenn die Corona-Krise vorbei ist!

Was wir aber auch nicht wussten: Die Türme sind nicht gleich hoch. Der Nordturm überragt seinen südlichen Zwillingsbruder um stolze 12 Zentimeter. Sacklzement.

Spielplatz für die Studenten der TU

In der Technischen Universität München am Standort Garching gibt es zwei benutzbare Rutschen, auf denen man aus 13 Meter Höhe in die Tiefe sausen kann! Sie stellen Parabeln dar. Die entsprechende Formel lautet z = y = h x2/d2.

Was das genau bedeutet? Keine Ahnung. Aber beim Ausprobieren der Rutschen trifft man bestimmt einen Studenten, der's erklären kann.

Kein Japaner: Der Walking Man

Der Walking Man in Schwabing

Der „Walking Man“ vor der Munich Re in der Leopoldstraße hat, obwohl er von dem amerikanischen Künstler Jonathan Borofsky geschaffen wurde, einen japanischen Spitznamen: Kamushikasaki.

Warum das so ist? Lest Euch den Namen einfach ein paar Mal laut vor und denkt dabei an das Aussehen der weißen Figur mit der Schuhgröße 302.

Die Mitarbeiter im 2. Stock arbeiten logischerweise auf der Po-Ebene. Zugegeben, diese Witze sind schon alt und ein bisschen flach, aber vielleicht müsst Ihr ja lächeln, wenn Ihr das nächste Mal ein Bild vom „Walking Man“ seht. 

Das Neuhausener Ypsilon-Nest

Es folgt der Beweis, warum dieser Artikel „Unnützes Wissen“ heißt. 

In ganz München gibt es nur zwei Straßen, die mit Y anfangen: Die Yorckstraße und die Ysenburgstraße. Das an sich wäre jetzt zwar unnützes Wissen, aber noch nicht bemerkenswert. Jedoch: Beide Y-Straßen befinden sich im Stadtteil 9, dem Viertel Neuhausen-Nymphenburg und sind nur fünf Gehminuten voneinander entfernt.

Round and round: Paternoster im Hochhaus

Im Alten Technischen Rathaus, dem Städtischen Hochhaus in der Blumenstraße, dreht einer der wenigen öffentlich zugänglichen Paternoster in München seine Runden.

Und was noch bemerkenswerter ist: Es gibt einen eigenen „Verein zur Rettung der letzten Personenumlaufaufzüge“, dem es zu verdanken ist, dass es diesen Paternoster und einige weitere noch gibt. Seit 1973 dürfen sie leider nicht mehr eingebaut werden.

 Text & Fotos: Anette Göttlicher

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