Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau

Lenbachhaus München

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So geöffnet 10:00 - 18:00 (Bitte Hinweise beachten)
Öffnungszeiten ELLA Restaurant & Café: Di. - Fr. 9-20 Uhr, Sa. 9-20 Uhr, So. 9-18 Uhr

Lenbachhaus München: Infos zur städtischen Galerie, Ausstellungen und Kunstbau

Lenbachhaus: Entdeckt die berühmte Sammlung des Blauen Reiter

Das Lenbachhaus ist berühmt für die weltweit größte Sammlung der Gruppe des Blauen Reiter um Franz Marc. Es gibt aber noch viele weitere Gemälde zu entdecken.

  • Tipp: Im neuen Online-Collaboratory des Lenbachhauses könnt ihr Kunstwerke jetzt auch digital entdecken, euch austauschen und kreative Projekte mitgestalten. Alle Infos >>

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Nach einer Verschärfung der Coronamaßnahmen gilt für Museen derzeit die 2G-plus-Regel. Bitte informiert euch vor dem Besuch direkt beim Museum über die aktuellen Corona-Regeln. ++

Warum lohnt sich ein Besuch im Lenbachhaus?

, Foto: F. Holzherr © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau
Foto: F. Holzherr © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau Schon von Außen ist das Lenbachhaus ein Blickfang: Eine historische Künstlervilla mit modernem Anbau

Die weltweite größte Sammlung des Blauen Reiter ist ein Muss für Touristen und Einheimische!

Was ist geboten? Das Lenbachhaus präsentiert die Münchner Kunst des 19. Jahrhunderts, des Blauen Reiter und der Neuen Sachlichkeit, sowie der internationalen Gegenwartskunst. Viele weltberühmte Originale wie “Das blaue Pferd” von Franz Marc oder “Das türkische Café” von August Macke sind hier zu sehen. Hinzu kommen wechselnde Sonderausstellungen zu internationalen zeitgenössischen Künstler*innen und Klassikern aus der Sammlung sowie vielfältige Führungs- und Workshopformate für Kinder, Erwachsene, und Senior*innen.

Was ist das Besondere? Auch die Architektur des Museums ist ein Highlight: Die 1887 im toskanischen Stil von Gabriel von Seidl errichtete Künstlervilla wurde 2013 durch einen modernen kubischen Anbau erweitert. Entspannt Kunstpause machen könnt ihr auf der Terrasse des Museumscafés ELLA sowie in der grünen Gartenanlage. Donnerstags hat das Lenbachhaus sogar bis 20 Uhr geöffnet.

Lenbachhaus: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Lage: Im Kunstareal am Königsplatz
  • Museums-Kategorie: Kunst
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ca. 1,5 Stunden
  • Kinderprogramm: Kinder-Audioguide, Führungen für Erwachsene mit Babys, Workshops (auf Anfrage auch für Schulklassen), auf Jugendliche zugeschnittene Multimedia-Angebote
  • Anfahrt: U2/U8 oder Bus 100 bis Königsplatz, U1/U7 bis Stiglmaierplatz),Tram 27 bis Karolinenplatz
  • Parken: Einige Parkhäuser in der Nähe
  • Das Ausstellungs-Highlight im Lenbachhaus: Der Blaue Reiter

    , Foto: Städt. Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
    Foto: Städt. Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau Das Lenbachhaus ist berühmt für die weltweit größte Sammlung des Blauen Reiter um Franz Marc

    Der Blaue Reiter ist das Synonym für eine Künstlergruppe der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die von Wassily Kandinsky und Franz Marc begründete wurde. Das Lenbachhaus beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Gemälde. Zentrale Werke dieser beiden Künstlerpersönlichkeiten gehören dabei ebenso zur Ausstellung wie weltberühmte Gemälde von August Macke, Paul Klee, Alexej Jawlensky und Gabriele Münter.

    Letzterer ist die Ausstellung zu verdanken: 1957, zu ihrem 80. Geburtstag, überließ sie dem Lenbachhaus 1000 Exponate, darunter 25 eigene Gemälde, 90 Ölbilder ihres Mannes Kandinsky, etwa 330 seiner Aquarelle und Zeichnungen, seine Skizzenbücher, Hinterglasbilder und Druckgrafiken sowie zahlreiche weitere Werke bedeutender Künstler*innen der Gruppe. Diese Highlights müsst ihr sehen:

    • Das "Blaue Pferd I" von Franz Marc: Das Bild des blauen und kraftvollen Fohlens ist mit seiner eindringlichen Symbolkraft zu einem der bekanntesten Gemälde des Blauen Reiter geworden. Das Bildganze wird dabei beherrscht durch komplementäre Kontraste: von Zinnoberrot und Grün unten über Karminrot und Gelb zu Violett, Blau und Orange.
    • Wassily Kandinskys "Reitendes Paar": Ein Frühwerk Wassily Kandinskys, das mit seinem märchenhaften Szenario eine poetische Bilderwelt kreiert: geheimnisvoll und surreal.
    • "Das Russen Haus" von Gabriele Münter: Ein Bildnis des eigenen Wohnhauses aus den gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Kandinsky verbrachten Jahren in Murnau. Den Namen "Russen-Haus" hatten die Dorfbewohner ihrem Anwesen gegeben, weil dort mit Kandinsky ein "Fremdling" eingezogen war.
    • Paul Klees "Rosengarten": Das bedeutendste Werk einer Reihe von Werken, in denen Klee um 1920 gewachsene und gebaute Strukturen zu einem rhythmischen Bildganzen verschmelzen ließ.

    Zeitgenössische Kunst und weitere Sammlungsschwerpunkte

    Lenbachhaus - Kunst nach 45, Foto: © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau
    Foto: © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau In der Sammlung "Kunst nach 1945" werden moderne Konzepte aufgegriffen

    Ein weiterer Sammlungsschwerpunkt sind wesentliche Tendenzen des internationalen zeitgenössischen Kunstgeschehens. Die Basis schuf der Erwerb von Joseph Beuys "Zeige deine Wunde" in den 1980er-Jahren. Heute umfasst die Sammlung eine Vielzahl an Plastiken und Installationen aus unterschiedlichen Schaffensperioden. Vertreten sind unter anderem Arbeiten von Gerhard Richter, Sigmar Polke, Anselm Kiefer, Andy Warhol, Dan Flavin, Jeff Wall, Katharina Sieverding, Christian Boltanski, Lucio Fontana, Michelangelo Pistoletto, Arnulf Rainer, Andreas Hofer, Isa Genzken oder Olafur Eliasson.

    Darüber hinaus erwarten euch hier noch drei weitere Dauerausstellungen:

    • Die Sammlung "19. Jahrhundert" behandelt den ursprünglichen Schwerpunkt des Lenbachhauses. In den ersten Jahrzehnten sammelte und zeigte die Galerie hauptsächlich Werke der Münchner Malerei aus dem 19. Jahrhundert und deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.
    • Die Ausstellung "Neue Sachlichkeit" beschäftigt sich mit der Kunst nach dem Ersten Weltkrieg. In Abgrenzung zum vorangegangenen Expressionismus brachten die Künstler der 1920er und 1930er Jahre ihre Tendenz der nüchtern-realistischen Wiedergabe der Wirklichkeit zum Ausdruck.
    • In der Sammlung "Kunst nach 1945" werden neue Kunstrichtungen aber auch neue Medien wie Performance und Videokunst sowie die Konzeptkunst aufgegriffen und anhand exemplarischer Künstler gezeigt.

    Schaut euch die Sonderausstellung "Gruppendynamik" an

    Franz Marc, Rotes und Blaues Pferd, 1912, Tempera, Aquarell, Bleistift auf Papier, auf Karton aufgezogen, 35,7 cm x 45,7 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Foto: © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau
    Foto: © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau

    Vom 23.3.2021 bis 5.3.2023 lernt ihr den „Blauen Reiter“ aus einer ganz neuen Perspektive kennen: Bedeutende Leihgaben und vertraute Sammlungsbilder eröffnen neue Perspektiven auf das Selbstverständnis des Blauen Reiter. Erstmals können in der Ausstellung die Verbindungen zwischen bayerischer Volkskunst, japanischen Holzschnitten und Werken aus vielen weiteren Ländern und Kulturkreisen nachvollzogen werden.

    Mehr dazu >>

    Führungen für Kinder und Erwachsene

    , Foto: F. Holzherr, © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau
    Foto: F. Holzherr, © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau Alle Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sind barrierefrei und modern ausgestattet

    Das Lenbachhaus bietet folgende Führungs-Formate an:

    • Gruppenführungen (öffentliche und private)
    • Führungen in Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule und dem Museumspädagogischen Zentrum
    • Kinder-Audioguide: Kunsthörspiel und Hörspielkunst
    • Kunstgespräche mit Vermittler*innen in der Ausstellung
    • Kunstespresso: 30-minütige Kurzführungen
    • Frischgebacken!: Führungen für Erwachsene mit Babys bis 1 Jahr
    • KulturSalon+ : Ein kostenloses Angebot speziell für ältere Menschen, die sich einsam fühlen, sich einen Kulturbesuch nicht leisten können oder körperlich beeinträchtigt sind
    • KunstZeit: Ein gemeinsames Kunsterlebnis für Menschen mit Demenz und ihren Begleiter*innen. Vor ausgewählten Kunstwerken ist ausreichend Zeit, eigene Gedanken, Gefühle und Erinnerungen einzubringen.

    Kinderprogramm und Veranstaltungen

    , Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
    Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München Auch für Kinder gibt es im Lenbachhaus viel zu entdecken

    Das Lenbachhaus veranstaltet regelmäßig Lesungen, Events und Performances. Und auch für die jungen Kunstfans ist immer etwas geboten:

    • “WAS TUN!”: In unterhaltsamen Kinder-Workshops geht es gemeinsam auf die Suche nach den vielen Geschichten über die Künstler*innen und ihre Werke.
    • Das Kollektiv Crèmbach setzt sich speziell für Jugendliche ein. Mit Videos, Podcast und Co sorgt es dafür, dass das Lenbachhaus ein Museum für alle wird.
    • Zudem gibt es auf Anfrage auch eigene Workshops und Führungen für Schulklassen.

    Café ELLA und Museumsshop

    , Foto: ELLA Café, © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau
    Foto: ELLA Café, © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau Das Museumscafé ELLA lädt zur entspannten Kunstpause ein
    • Das Museumsrestaurant Café "ELLA" verdankt seinen Namen der Künstlerin Gabriele Münter. Sie wurde von ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky liebevoll Ella genannt. Im Café "ELLA" können Museumsgäste sich stärken und von der Terrasse einen einmaligen Blick auf den Königsplatz genießen.
    • Einen Museumsshop gibt es natürlich auch. Dieser ist allerdings nur mit gültiger Eintrittskarte zu erreichen.

    Eintrittspreise

    • Regulär: 10 Euro
    • Ermäßigt: 5 Euro
    • Jahreskarte: 20 Euro (ermäßigt: 10 Euro)
    • Unter 18 Jahren: Freier Eintritt

    Online-Angebot: Kunstwerke im Internet entdecken:

    • In der "Sammlung Online" sind Werke aus den drei Sammlungsschwerpunkten des Lenbachhauses über das Internet zu finden, darunter auch viele Objekte und Kunstwerke aus dem Depot, die derzeit nicht im Haus selbst zu sehen sind.
    • Aktuelles und themenspezifisches erfahrt ihr im eigenen Blog des Lenbachhauses.
    • Der Audioguide macht Hörstücke zu den ausgewählten Werken als App und online zugänglich.
    • Zudem werden auch regelmäßig digitale Live-Führungen und Online-Workshops angeboten.

    Die Geschichte der Lenbachvilla

    , Foto: Städt. Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
    Foto: Städt. Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau Die Künstlervilla im toskanischen Stil wurde 1887 von Gabriel von Seidl errichtet

    Franz von Lenbach hatte einen Palast im Sinn, als er beschloss nahe dem prunkvollen Königsplatz eine Villa zu errichten. Zwischen 1887 und 1891 entstand das in L-Form angelegte Gelände, bestehend aus einem Atelierflügel und einem Wohntrakt. Der historische Garten vor dem Gebäude ist an die italienische Renaissance angelehnt.

    Den Entwurf zu seiner Prachtvilla erarbeitete der Malerfürst Lenbach mit dem Münchner Architekten Gabriel von Seidl, der auch für das Bayerische Nationalmuseum, das Deutsche Museum und das Rondell am Stachus verantwortlich zeichnete. Auch bei der Innenausstattung war Lenbach nicht bescheiden. Antike Skulpturen und Kopien antiker Kunstwerke, Malereien, Gobelins und Teppiche zierten die Räumlichkeiten. 

    1912 wurden beide Trakte, Atelier und Haupthaus, miteinander verbunden. 1924 verkaufte Lenbachs Witwe sowohl das Gebäude als auch Teile des Inventars und Kunstwerke an die Landeshauptstadt München. Diese begründeten den ersten Bestand der Kunstsammlung des Lenbachhauses. 1927 beauftragte die Stadt den Architekten Hans Grässel mit dem Bau eines weiteren Gebäudeflügels im Norden gegenüber dem Ateliertrakt.

    Zwei Jahre später wurde das Lenbachhaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Obwohl im Zweiten Weltkrieg große Teile des Hauses zerstört wurden, konnte bereits 1947 im Nordflügel wieder ausgestellt werden. 1957 dann beschenkte Gabriele Münter die Stadt und das Lenbachhaus mit der einzigartigen Sammlung, die heute als der Blaue Reiter zu sehen ist.

    Kunstbau und Kubus: Architektonische Erweiterungen

    , Foto: F. Holzherr, © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau
    Foto: F. Holzherr, © Städt. Galerie im Lenbachhaus & Kunstbau Im golden leuchtenden Kubus werden die Kunstwerke im Lenbachhaus gekonnt in Szene gesetzt

    Der Kunstbau ist der Städtischen Galerie im Lenbachhaus angeschlossen. Er wurde 1994 eröffnet und besticht vor allem durch seine besondere Räumlichkeit. Der Kunstbau liegt im Zwischengeschoss der U-Bahn-Station Königsplatz und sein Zuschnitt orientiert sich an dem des U-Bahnhofs. Die ungewöhnlichen Abmessungen tragen den gewachsenen räumlichen Ansprüchen moderner Kunst Rechnung.

    Seit 2013 erstrahlt auch das einstige Wohn- und Atelierhaus des Malerfürsten Franz von Lenbach mit seinem Messing verkleideten Neubau in hellem Glanz. Der golden leuchtende Kubus und ein weiteres Geschoss im Altbau sind dazugekommen. Die denkmalgeschützte Villa ist zum Teil im Innern des Neubaus enthalten.

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Das Lenbachhaus und der Kunstbau sind barrierefrei. Die Aufzüge im Gebäude sind für alle Rollstuhlbreiten geeignet, der Aufzug im Kunstbau muss allerdings durch das Personal bedient werden (bitte über die Gegensprechanlage melden). An der Kasse erhält man einen Orientierungsplan.

    • Zwei öffentliche Behindertenparkplätze sind in der Luisenstraße vorhanden.
    • Barrierefreie Toilette und die Garderobe befinden sich im Untergeschoss.
    • Spezielle Führungen: Auf Anfrage werden Führungen in Gebärdensprache vermittelt.

    Licht für die Kunst: Innovatives LED Beleuchtungs-Konzept

    Mit der innovativen LED-Lichtkonstruktion, die der Künstler Dietmar Tanterl mit der Firma Osram entwickelt hat, setzt das Lenbachhaus neue Standards für die museale Beleuchtung. Damit ist es eines der ersten Museen, das ausschließlich mit Leuchtdioden und Tageslicht seine Kunstwerke ausleuchtet. Das künstliche Licht entspricht nahezu dem Tageslicht und seine variablen Lichtfarben setzen die Werke optimal in Szene.

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    Informationen zur Barrierefreiheit

    12 Bewertungen zu Lenbachhaus München

    5
    12 Bewertungen
    • von am

      Wunderbarer Ort in Gestaltung und Erschließbarkeit der Kunst der Moderne, sehr empfehlenswert für jedes Alter besonders für alle, die etwas für Farbe und Forn übrig haben, die sich nicht am Gegenstand verkrampfen, wenn es um Bildenede Kunst geht und die in der Lage sind, einen Rembrandt oder Turner -den man dort nicht findet- mit den selben Augen wie einen Kandinskky oder Marcke (die man natürlich zuhauf findet) zu betrachten wie umgekehrt!

    • von am

      Wir waren heute in der Sonderausstellung Lebensmenschen. Eine informative + tolle Ausstellung. Leider empfing uns schon gleich zu Beginn ein erheblicher Geräuschpegel der während des gesamten Besuches anhielt und uns den Kunstgenuss deutlich vermieste. Nur Schauen scheint für viele Menschen sehr schwierig zu sein. Während des gesamten Besuches wurden wir von ständigen Kommentare + lauten Gespräche begleitet - Schade! Kopfhörer wären hier hilfreich. Eine Pause + ein Kaffee zwischendurch auch. Trotzdem vielen Dank für den kostenlosen Audiogate + günstigen Eintrittsspreise.

      Vielen Dank für die Rückmeldung! Wir freuen uns, dass Ihnen die Ausstellung gefallen hat. Gegen Ende der Laufzeit ist der Besucher_innenandrang noch mal stärker, deswegen haben wir unsere Öffnungszeiten nun bis zum Ende der Ausstellung am 16.2 bis 20 Uhr verlängert und hoffen, dass sich die Werke dann mit etwas mehr Ruhe geniesen lassen.
      Herzliche Grüße,
      Ihr Lenbachhaus-Team

    • von am

      Mit dem modernen, gold-schimmernden Anbau ist das Lenbachhaus ein Gesamtkunstwerk, in welchem die Künstlervilla Franz von Lenbachs mit seinem Studio und dem herrlichen Garten integriert ist. Das habe ich nach "Lustwandeln" durch die Räume des Blauen Reiters, durch die Räume den 19., 20. und 21. Jahrhunderts genießen können: Bänke und Stühle laden dazu ein, die im Hause leider nur wenig anzutreffen sind. Nicht nur einen Besuch, sondern eine Reise wert ist das Museum am Königsplatz!

    • von am
    • von am
    • von am
    • von am
    • von am

      Besser nicht am Sonntag kommen, und wenn, dann sehr früh. In Stoßzeiten am Nachmittag kann es leider etwas eng werden, vor allem beim Reiter.

    • von am

      Nach der Wiedereröffnung des Lehnbachhauses war ich natürlich neugierig und habe es gleich besucht. Der neue Teil von Sir Norman Foster gebaut hat mich mit dem Ausstellungsrundgang in den verschiedenen Stockwerken sehr positiv überrascht, denn man wird instinktiv durch das Raumsystem geleitet und kommt so immer automatisch zum Ende des Ausstellungsbereiches. Was ich ein wenig schade finde ist, dass das neue Cafe einem nicht mehr die Möglichkeit gibt im schönen Garten des alten Teil des Hauses zu sitzen und zu verweilen, sondern nun im neuen Teil des Hauses integriert ist. Da der Garten auch nicht mehr als Eingang dient, wirkt er nun ein wenig traurig. Leider ist auch der Flair der Ausstellungsräume im alten Teil des Gebäudes nicht mehr wie früher, da die Wände neu verputzt worden sind und man das Gefühl hat man befindet sich im Neubau. Auch der integrierte Teil der Aussenwand des alten Gebäudes im neuen Foyer hat die Anmutung einer Filmkulisse und scheint mir ein wenig unglücklich. Nichts desto trotz geht es ja um die Kunst und die wird in den neuen Räumlichkeiten sehr schön präsentiert. Allen die die Sammlung des Blauen Reiter, aber auch die Sammlung moderner Kunst nicht gesehen haben, sollten sich das Lehnbachhaus trotzdem unbedingt ansehen.

    • von am

      Ich war erst seit der Wiedereröfnung dort, davor leider nicht. Daher kann ich zu der Umgestaltung wenig sagen. Es gefällt mir aber von Innen wahnsinnig gut. Mag das Flair und trotz der traditionellen Art der Präsentation, bietet es eine tolle Atmosphäre in der grandiosse Werke gezeigt werden. Eintrittspreis finde ich zu hoch - und Sonntags keinen rabattierten Eintritt - das gibt bei mir die Minuspunkte. Und wie bei den meisten Museen - die Vermittlungsarbeit ist ausbaufähig.

    • von am

      Nach dem Umbau wieder besucht - ist Gewöhnungsbedürftig. blauer Reiter ist nun ganz oben - der alte Flair ist etwas dahin

    • von am

      Ich war seit der Eröffnung nun mittlerweile zwei mal im neuen Lenbachhaus. Sir Norman Forster hat echt ein Glanzstück vollbrancht. Die alte Villa ist nun freigestellt und der Garten mit Brunnen im alten Zustand wiederhergestellt (leider kein Zugang von der Straße mehr). Die neuen Ausstellungsräume sind großartig und die LED Beleuchtung lässt den \"Blauen Reiter\" und andere Werke neu erstrahlen.Leider ist die Zugänglichkeit vom Neubau zum alten Ateliers von Lenbach eingeschränkt. Auch die Ausschilderung des Treppenhaus im Mitteltrakt, war, zumindest zu meinem Besuch, sehr schlecht, da der Keller und das Dachgeschoss hier eine Sackgasse ist. Sobald aber die Museumspädaogik eröffnet wird ist das vielleicht abwendbar?

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