Freizeittipps für München

Das Ensemble der "Schlachtplatte", Foto: Robert Griess/Schlachtplatte
Foto: Robert Griess/Schlachtplatte

Sonntag, 20.1.

Kabarett-Größen servieren einen herrlich bösen Rückblick auf 2018
Lasst Euch diese "Schlachtplatte" schmecken: Der Kölner Kabarettist Robert Griess und seine Kollegen Axel Pätz, Sebastian Schnoy und Nils Heinrich bitten Euch heute im Lustspielhaus zur satirischen „Schlachtplatte“ zu Tisch. Mit schlauem Witz und einer Portion Nonsens tranchiert das Ensemble das politische Jahr 2018. Die geschmackvolle Abrechnung mit dem Weltgeschehen – ja, auch Trump ist dabei – und der heimischen Großwildlandschaft verspricht viel schwarzen Humor. Na dann, „Mahlzeit“ – ab 20 Uhr geht’s los.

Denis Scheck, Foto: Günther Schwiering
Foto: Günther Schwiering

Literaturmatinee: Denis Scheck liest Philip Roth
Wenn einer von Literatur Ahnung hat, dann Denis Scheck. Er arbeitet als Literaturagent, Herausgeber und freier Kritiker - Ihr kennt ihn als Moderator des Büchermagazins „Druckfrisch“ in der ARD. Heute liest Scheck im Einstein 28 (Anzeige) aus den Romanen und Essays des US-amerikanischen Autors Philip Roth, der im Frühjahr 2018 verstarb. Roth ist bekannt für seine sarkastische Prosa, die um den Menschen in all seiner Rätselhaftigkeit kreist. Auch wenn Ihr Philipp Roth nicht kennt - Denis Scheck und seinen Buchtipps könnt Ihr vertrauen. Euch erwartet eine garantiert interessante und unterhaltsame Lesung - Beginn ist um 11 Uhr.

Montag, 21.1.

Patrizia Moresco, Foto: Christine Fenzl
Foto: Christine Fenzl

Eine One-Woman-Show gegen den Zeitgeist
Patrizia Moresco rechnet heute Abend in der Lach- und Schießgesellschaft mit Thermomix und Smartphones ab. Die Kabarettistin erhebt sich gegen die Generation Coffee-To-Go und Handy-Zombies, die statt auf die Welt, den Blick auf das Display richten. Lieber Chatten statt Reden und dann auch noch Yoga zur Pflichtentspannung - in ihrem Programm „Die Hölle des positiven Denkens“ rechnet sie mit all dem Hipster-Wahnsinn ab und bleibt dennoch freundlich. Immerhin ist sie selbst 10.000 Ratgeber davon entfernt perfekt zu sein. Und was lernen wir daraus? Selbstkritik kann sexy sein, und vor allem lustig.

Matthias Brandt, Jens Thomas, Foto: Mathias Bothor
Foto: Mathias Bothor

Eine Wort-Musik-Collage von Matthias Brandt und Jens Thomas
Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander, das zeigt das extravagante Bühnenprogramm "Die Krankenakte Robert Schumann" heute Abend im Prinzregententheater. Schauspieler Matthias Brandt und Musiker Jens Thomas inszenieren, in Anlehnung an Peter Härtlings Roman "Schumanns Schatten", eine faszinierende Collage aus Texten und dem passenden Klavier-Soundtrack. Die Abgründe und Höhepunkte des weltberühmten Komponisten liefern die perfekte Charakterstudie für eine avantgardistische Theatererfahrung.

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