Freizeittipps für München

Charlie Cunningham, Foto: Katrine Jung
Foto: Katrine Jung

Freitag, 18.10

Charlie Cunningham, Foto: Katrine Jung
Foto: Katrine Jung

Einer der spannendsten Singer-Songwriter in der Muffathalle
Charlie Cunnigham ist nicht nur ein virtuoser Gitarrenspieler, manche Kritiker behaupten, er hätte „die klarste Stimme dieses Planeten“. Das hat er schon auf seinem Debüt „Lines“ unter Beweis gestellt, auf seiner Scheibe „Permanent Ways“ hat er seinen Sound nochmal verfeinert. In seinen Texten erzählt er Euch von seiner Heimat England und wirft einen realitätsnahen Blick auf die Insel, auf der ja derzeit nicht alles rosa-rot ist. Ihr habt in der Muffathalle jedenfalls die Chance, einen der spannendsten Singer-Songwriter Europas zuhören – inhaltlich, musikalisch, stimmlich.

Simon Pearce, Foto: Wole Onigbanjo
Foto: Wole Onigbanjo

Der Eddie Murphy aus Puchheim rockt das Lustspielhaus
Simon Pearce stellt sich in seinem neuen Programm „Pea(r)ce on Earth“ einigen existenziellen Fragen: Werde ich schneller alt und schrullig als meine Mutter? Sollte ich mit Liebeskummer allein in den Urlaub fahren? Habe ich früher irgendwie gefährlicher ausgesehen? Wenn Ihr den „Eddie Murphy aus Puchheim“ kennt, wisst Ihr, dass er Euch das alles mit einer sprudelnden Leichtigkeit erzählt, die kein anderer Kabarettist auf die Bühne bringt. Und Ihr wisst dann auch, dass Pearce im Lustspielhaus vor schwierigeren Themen wie alltäglichem Rassismus oder den Folgen der Flüchtlingskrise nicht zurückschrecken wird.

Samstag, 19.10.

Junge Leute beim Rathausclubbing 18.jetzt., Foto: Michael Nagy / Presseamt München
Foto: Michael Nagy / Presseamt München

Das Neue Rathaus wird zur riesigen Party-Area
Das Neue Rathaus gehört zu den beeindruckendsten Gebäuden Münchens – wie würdet Ihr es finden, wenn es sich in eine riesige Party-Area verwandelt? Genau das ist nämlich beim Rathausclubbing „18.jetzt!“ am Samstag angesagt. Der Sitzungssaal gehört statt den Stadträten Singer-Songwritern wie Eyeclimber oder Melli Zech, in der Clubzone bekommt Ihr antreibende Technobeats serviert und in der Fotostation könnt Ihr die Erinnerung an diesen Abend gleich für die Ewigkeit konservieren. Klar geht’s im Rathaus auch um Politik, in der Lounge dürft Ihr mitdiskutieren und Eure Meinung zu aktuellen Stadtthemen einbringen. Und wenn Ihr mal kurz entspannen wollt, dann macht's Euch einfach im Kino gemütlich.

Milla Club , Foto: Stella Boda
Foto: Stella Boda

Die Milla kommt ins verflixte siebte Jahr
Tatsächlich, seit sieben Jahren erfreut uns die Milla jetzt schon mit Konzerten, Partys, Open Stages. Und das muss natürlich entsprechend gefeiert werden: Daher steigt am Samstagabend die große Party zum verflixten Jubiläum. Aber keine Sorge, das ist natürlich kein altersgerechter Kindergeburtstag, sondern los geht’s um 20 Uhr mit dem Konzert von Tirzah, die die Londoner Post-Grime-Szene zuletzt ordentlich aufgemischt hat. Danach warten feinster Jungle und Drum'n'Bass auf Euch, was garantiert jede Geburtstagsparty auf den Kopf stellt – und das Beste: Ihr müsst nicht mal Geschenke mitbringen.

Sonntag, 20.10.

Erkan & Stefan , Foto: Gregor Wiebe
Foto: Gregor Wiebe

Das brontale Kult-Duo ist zurück auf der Bühne
Die Älteren unter Euch erinnern sich vielleicht noch an Ausdrücke wie „Highkick ins Kleinhirn“, „stabil schwören“ oder „brontal“. Für die müssen wir eigentlich gar nicht mehr weiterschreiben, denn spätestens jetzt sollte klar sein, wer da am Sonntag die Bühne im Circus Krone entert: Erkan & Stefan sind zurück und haben wieder jede Menge blöde Sprüche für Euch im Gepäck, die sie Euch im „Isch mach dein Schmerzfell Krankenhaus!“-Stil brontal um die Ohren feuern werden. Das könnt Ihr lieben, das könnt Ihr hassen – Kult ist es auf jeden Fall!

Kokoroko, Foto: Nina Manandhar
Foto: Nina Manandhar

Tanzbefehl zum Wochenausklang
Wenn Ihr es bei diesem Konzert schafft, die Füße stillzuhalten, dann habt Ihr entweder eine hartnäckige Ohrenentzündung oder einen richtig miesen Muskelkater. Denn Kokoroko schieben live dermaßen an, dass der allseits bekannte „Tanzbefehl!“ eigentlich eine zu schwache Formulierung ist. Jazzig-soulige Melodien, angetrieben von pumpenden Afrobeats lassen garantiert kein Bein neben dem anderen – solltet Ihr Euch zum Ausklang der Woche also nochmal richtig verausgaben wollen, seid Ihr im Ampere genau richtig.

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