MVV: Bahnsteigkarte an S- und U-Bahn-Stationen abgeschafft

Ticketautomat der MVG, Foto: MVV/Markus Kleimair
Foto: MVV/Markus Kleimair

Bahnsteigkarte in München abgeschafft

Um S- und U-Bahnsteige zu betreten braucht man in München seit August 2019 kein Ticket mehr. Wer jemanden zum Bahnhof begleitet oder abholt, muss trotzdem etwas beachten.

Was Ihr bei Sperrenkontrollen beachten müsst

Grundsätzlich gibt es einen fahrscheinpflichtigen Bereich in den Tunnelbahnhöfen. Dieser wird benötigt, um zum Beispiel Sperrenkontrollen durchzuführen, bei denen der gesamte Bereich abgesperrt wird und jeder Fahrgast nach seinem Ticket gefragt wird.

Wer während einer solchen Kontrolle jemanden zum Bahnsteig begleiten oder ihn dort abholen will, bekommt vor Ort einen kostenlosen Zugangsschein ausgehändigt, der 30 Minuten gültig ist. Auf die Kontrollen wird rechtzeitig am jeweiligen Bahnhof hingewiesen.

Darum wurde die Bahnsteigkarte gestrichen

Bis August 2019 gab es auch in München die umstrittene Bahnsteigkarte. Doch eine Bahnsteigkarte passt laut Münchens Oberbürgermeister einfach nicht in ein modernes und kundenfreundliches Tarifsystem.

Vielen Fahrgästen in S-Bahn oder U-Bahn war auch gar nicht bewusst, dass sie eine Bahnsteigkarte zum Preis von 40 Cent lösen mussten, wenn sie ohne anderes Ticket den Bahnsteig betreten. Oft gab es Beschwerden von Leuten, die ein Bußgeld zahlen mussten, obwohl sie selbst gar nicht mit der U-Bahn gefahren waren.

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