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MVV-Tarifstruktur ab 15.12.2019 – Der neue MVV

Tram in Münchner Nachtleben, Foto: MVV
Foto: MVV

Am 15.12.2019 ist es soweit: Der MVV krempelt sein Tarifsystem um. Ringe, Räume und Zonen, wie wir sie bisher kennen, gibt es nicht mehr. Stattdessen wird das ganze Stadtgebiet zur sogenannten "Zone M", Tarifgrenzen in München entfallen. Die IsarCard erhält somit größere Geltungsbereiche. Im Umland gelten die Zonen 1 bis 6. Wie das genau funktioniert, was noch alles neu ist und was Ihr jetzt beim Ticketkauf beachten müsst, lest Ihr hier.

Die umfassendste Weiterentwicklung seit 1972

S-Bahn im Umland, Foto: MVV
Foto: MVV

Die Tarifreform zum 15.12.2019 ist eine systematische Neugestaltung des MVV-Tarifs und damit die umfassendste Weiterentwicklung seit Gründung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) im Jahr 1972.

Aus 16 Ringen, vier Zonen und drei Räumen werden nun einheitlich für alle Tickets sieben Tarifzonen mit der Zone M im Zentrum (erweiterter Innenraum). Welcher Ort und welcher Bahnhof sich in welcher Zone befindet, könnt Ihr, soweit es sich um S-/U-Bahn-Haltestellen handelt, dem Netzplan mit Tarifzonen entnehmen oder sucht gezielt nach Eurer Haltestelle. Hier entlang zur Suche »

Alles einfacher, vieles günstiger

Familie studiert Fahrplan, Foto: MVV
Foto: MVV

Die meisten Tickets erhalten neue Preise – vor allem Vielfahrer fahren zukünftig für deutlich weniger Geld. 

Hier seht Ihr die neuen Preise in der Übersicht »

Mit dem Tarif-Check könnt Ihr außerdem bequem Eure bisherigen Zonen und Ringe mit den neuen Zonen und Preisen für alle Fahrscheine vergleichen. Zum TarifCheck »

Die Tarifreform im MVV – erklärt in 2 Minuten

Neue Struktur, neue Preise, neue Zonen – Beispiele

IsarCard künftig bis zu 30 Prozent günstiger

U6 Richtung Klinikum Großhadern, Foto: MVV
Foto: MVV

Wer regelmäßig öffentlich fährt, spart mit der IsarCard künftig bis zu 30 Prozent im Vergleich zum vorherigen Tarif. Durch den Wegfall der Ringe und dank der neuen sieben Zonen kostet die IsarCard im Monatsabo für den erweiterten Innenraum dann nur noch 55,20 Euro statt zuvor 79,10 Euro. Dieser günstige Preis gilt auch für zwei Umland-Zonen. Besonders praktisch ist, dass das Ticket auch von anderen Personen genutzt werden kann – und wer nicht zur Hauptverkehrszeit unterwegs sein muss, kann zusätzlich mit der noch günstigeren IsarCard9Uhr sparen.

IsarCard60 wird zur IsarCard65

Bus im Herbst, Foto: MVV
Foto: MVV

Die bekannte IsarCard60 wird – unter Berücksichtigung der steigenden Lebensarbeitszeit und in Abstimmung mit den entsprechenden Interessensverbänden – zur IsarCard65, das heißt die Altersgrenze wird von 60 Jahren auf 65 Jahre angehoben. Dafür entfällt die derzeit geltende Sperrzeit zwischen 6 und 9 Uhr künftig.

Die neue IsarCard65 ist somit an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr gültig. Bereits abgeschlossene IsarCard60-Abonnements von Personen zwischen 60 und 65 Jahren mit spätestem Vertragsbeginn 1. Dezember 2019 können in den neuen Geltungsbereichen und zu den neuen Preisen als IsarCard65, jedoch mit der bisherigen Sperrzeitregelung, weitergeführt werden.

Bessere Preise und Strukturen für (fast) alle

Tram in München, Foto: MVV
Foto: MVV

Ihr habt oder braucht aber gar keine Wochen- oder Monatskarte? Sparen könnt Ihr trotzdem. Denn tatsächlich profitiert die Mehrheit der Fahrgäste von der Tarifreform: Über das gesamte Tarifsortiment hinweg betrachtet, kann durch die neue Tarifsystematik eine Preisminderung von rund sieben Prozent erreicht werden.

Und mit der IsarCard S – die es künftig verbundweit gibt – wird auch für Hilfeberechtigte Bus- und Bahnfahren viel günstiger; sie können damit uneingeschränkt an öffentlicher Mobilität teilhaben. Der neue MVV-Tarif leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs im Großraum München.

Antworten auf offene Fragen

Ihr habt noch Fragen? Antworten auf die meisten offenen Fragen wie Gültigkeit, U21-Karten, Streifenkarten und mehr gibt der MVV auf seiner Übersichtsseite.

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