München-Tipps: Diese versteckten Orte sind einen Besuch wert

11 München-Geheimtipps: Versteckte Orte, die viele noch nicht kennen

Ihr meint, München schon ziemlich gut zu kennen? Dann schaut einmal hinter die bekannten Fassaden, in kleine Gärten, versteckte Kirchen und an Orte, die von verschwundenen Dörfern oder untergegangenen Grenzen erzählen.

Diese elf München-Geheimtipps führen euch durch die Innenstadt, an die Isar, in den Olympiapark und hinaus in die Stadtviertel. Zu jedem Ort findet ihr Lage, Öffnungszeiten, Anfahrt – und einen guten Grund, warum sich der Abstecher lohnt.

Einsiedelei mit Friedensgarten im Olympiapark
Christina Greifenstein

München-Geheimtipps auf einen Blick

  • In der Innenstadt: Dreifaltigkeitskirche, Wittelsbachergruft, Dichtergarten, Kabinettsgarten und Berliner Mauer
  • Im Grünen: Rosengarten, Ost-West-Friedensgarten, Marienklause und Perlacher Mugl
  • In den Stadtvierteln: St. Michael Berg am Laim und das alte Dorf Fröttmaning
  • Kosten: Fast alle Orte sind kostenlos; nur die Wittelsbachergruft kostet Eintritt.
  • Spontan zugänglich: Vor allem Gärten, Aussichtspunkte und Kunstwerke im Freien
  • Vorher prüfen: Für Kircheninnenräume, Gruft und Einsiedelei gelten teilweise eingeschränkte oder wechselnde Besuchszeiten.
  • Gut zu wissen: Mehrere Tipps lassen sich zu Spaziergängen verbinden.

Ost-West-Friedensgarten: Die Einsiedelei von Väterchen Timofej

Gut versteckt zwischen den großen Veranstaltungsflächen des Olympiaparks liegt die Einsiedelei von Väterchen Timofej. Die selbst gebaute Ost-West-Friedenskirche wurde bei einem Brand im Juni 2023 zerstört. Erhalten sind jedoch der Garten, die einfachen Wohnbauten, ein kleines Museum und die Erzengel-Michael-Kapelle mit ihrer glitzernden Silberpapierdecke.

Timofej Prochorow und seine spätere Frau Natascha Dankow schufen den Ort seit den 1950er-Jahren aus einfachen Materialien und Fundstücken. Die Kirche sollte weder ausschließlich katholisch noch orthodox sein, sondern für Frieden und Verständigung zwischen Ost und West stehen. Seit 2026 sind Einsiedelei und Garten als Baudenkmal eingetragen.

  • Warum ihr hin solltet: Der Garten erzählt unmittelbar von Flucht, Wohnungsnot, Improvisation und dem Friedensgedanken der Nachkriegszeit.
  • Lage: Spiridon-Louis-Ring 100, südlicher Olympiapark
  • Öffnungszeiten: regulär Donnerstag bis Sonntag; feste Uhrzeiten gibt es nicht
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: U3 bis Olympiazentrum, anschließend etwa zehn Minuten zu Fuß
  • Barrierefreiheit: wegen Naturwegen, Schotter und Stufen nur eingeschränkt

👉 Väterchen Timofejs Ost-West-Friedensgarten ist seit 2026 ein Baudenkmal und ein einzigartiges Zeugnis der Münchner Nachkriegszeit.

Rosengarten und Schaugärten an der Sachsenstraße

Rosengarten in der Baumschule Bischweiler
Michael Hofmann

Zwischen Schyrenbad und Isar liegt eine Gartenanlage, die viele Münchner*innen nur unter dem Namen Rosengarten kennen. Tatsächlich gehören zu den Schaugärten der städtischen Baumschule Bischweiler auch ein Duftgarten, ein Tastgarten, ein Fliedergarten und ein Giftpflanzengarten.

Besonders schön ist der Besuch während der Rosenblüte im Juni und Juli. Aber auch die Magnolienblüte im Frühjahr, alte Bäume und seltene Gehölze machen die Anlage zu verschiedenen Jahreszeiten interessant.

  • Warum ihr hin solltet: Auf engem Raum könnt ihr Rosen, Duftpflanzen, historische Fliedersorten und ungewöhnliche Gehölze entdecken.
  • Lage: Sachsenstraße 2, Untergiesing, zwischen Schyrenbad und Isar
  • Öffnungszeiten: April–September Mo–Fr 7–21 Uhr, Sa/So/Feiertage 9–21 Uhr; Oktober–März Mo–Fr 7–18 Uhr, Sa/So/Feiertage 9–18 Uhr
  • Hinweis: Bei Schnee und Eis bleiben die Gärten geschlossen.
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: U1/U2 bis Kolumbusplatz oder Bus 58 bis Claude-Lorrain-Straße

👉 Die Schaugärten an der Sachsenstraße verbinden den bekannten Rosengarten mit Duft-, Tast-, Flieder- und Giftpflanzengarten nahe der Isar.

 

Flanieren im Dichtergarten

Das Heine Denkmal im Dichtergarten
Mark Read

Nur wenige Schritte vom streng gegliederten Hofgarten entfernt beginnt eine ganz andere Gartenwelt. Der etwa zwei Hektar große Dichtergarten ist hügelig, dicht bewachsen und von kleinen, verschlungenen Wegen durchzogen.

Zwischen alten Bäumen entdeckt ihr Denkmäler für Persönlichkeiten, die mit München verbunden sind – darunter Heinrich Heine, Frédéric Chopin und Fjodor Tjuttschew. Auch eine Konfuzius-Statue steht im Park. Der frühere Finanzgarten wurde nach dem Zweiten Weltkrieg schrittweise wieder öffentlich zugänglich gemacht.

  • Warum ihr hin solltet: Der Dichtergarten ist eine ruhige, fast verwunschene Alternative zum benachbarten Hofgarten.
  • Lage: Galeriestraße, zwischen Hofgarten, Prinz-Carl-Palais und Von-der-Tann-Straße
  • Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: U3/U4/U5/U6 bis Odeonsplatz oder Tram bis Nationaltheater

👉 Der Dichtergarten liegt mitten in der Münchner Innenstadt und verbindet einen naturbelassenen Landschaftsgarten mit Denkmälern für Dichter, Künstler und Philosophen.

Dreifaltigkeitskirche: Die unbekanntere Asam-Schönheit

Der Altar in der Dreifaltigkeitskirche
Sankt Michaelsbund

Die sehenswerte Asamkirche in der Sendlinger Straße kennen viele Münchner*innen - und taucht in zahlreichen Reiseführern auf. Deutlich weniger bekannt ist, dass auch in der Dreifaltigkeitskirche ein großes Werk von Cosmas Damian Asam zu sehen ist. Sein Kuppelfresko von 1714/15 überspannt den spätbarocken Kirchenraum und zählt zu dessen Höhepunkten.

Die von 1711 bis 1718 errichtete Dreifaltigkeitskirche war Münchens erste Kirche im spätbarocken Stil. Sie wurde als Votivkirche erbaut und blieb im Zweiten Weltkrieg von der Zerstörung verschont. Dadurch ist ihre historische Ausstattung weitgehend erhalten.

  • Warum ihr hin solltet: Die Kirche bietet euch Asams monumentale Deckenmalerei in einem deutlich ruhigeren Rahmen als die bekannte Asamkirche.
  • Lage: Pacellistraße 6, nahe Lenbachplatz und Promenadeplatz
  • Öffnungszeiten: Keine festen touristischen Besichtigungszeiten; der Zugang zum Kirchenraum ist meist durch ein Gitter begrenzt.
  • Eintritt: kostenlos
  • Anfahrt: Tram bis Lenbachplatz oder S-/U-Bahn bis Karlsplatz (Stachus)

👉 Die Dreifaltigkeitskirche in der Pacellistraße verbindet einen original erhaltenen barocken Kirchenraum mit einem großen Kuppelfresko von Cosmas Damian Asam.

Wittelsbachergruft in der Jesuitenkirche St. Michael

Gruft von Ludwig II. von Bayern
Michael Hofmann
Sarkophag von König Ludwig II.

Mitten in der Fußgängerzone führt in der Jesuitenkirche St. Michael eine Treppe hinunter in eine der wichtigsten Grablegen der Wittelsbacher. Im Hauptraum stehen die Sarkophage von 30 Angehörigen des bayerischen Herrscherhauses.

Am bekanntesten ist König Ludwig II., doch auch König Otto I., Herzog Wilhelm V., Kurfürst Maximilian I. und Eugène de Beauharnais fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Der Eingang zur Gruft liegt vorne rechts unterhalb des Franz-Xaver-Seitenaltars.

Der Weg zur Gruft führt ohnehin durch die Kirche. Nehmt euch dabei auch Zeit für St. Michael selbst: Sehenswert sind vor allem der weite Renaissance-Kirchenraum, das mächtige Tonnengewölbe und die bronzene Figur des Erzengels Michael an der Fassade. St. Michael wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Jesuitenkirche erbaut und gilt als bedeutender Renaissancebau.

  • Warum ihr hin solltet: St. Michael verbindet einen monumentalen Renaissance-Kirchenraum mit einer der wichtigsten Wittelsbacher-Grabstätten Münchens.
  • Lage: Neuhauser Straße 6
  • Öffnungszeiten der Gruft: Mo–Fr 10–12:30 und 13–17:30 Uhr; Sa 10–12:30 und 13–16:30 Uhr; sonn- und feiertags geschlossen
  • Eintritt in die Gruft: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro; Jugendliche von 11 bis 17 Jahren 1 Euro; Kinder bis 10 Jahre frei
  • Kirchenbesuch: kostenlos; die Öffnungszeiten der Kirche sind länger als die der Gruft.
  • Anfahrt: S-/U-Bahn bis Karlsplatz (Stachus)

👉 Die Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße verbindet einen monumentalen Renaissancebau mit der Wittelsbachergruft, in der unter anderem König Ludwig II. beigesetzt ist.

Kabinettsgarten der Residenz

Kabinettsgarten in München
Mónica Garduño

Nur eine schmale Öffnung am Marstallplatz führt in den Kabinettsgarten der Münchner Residenz. Der abgeschlossene Gartenraum liegt zwischen den klassizistischen Residenztrakten und der Allerheiligen-Hofkirche. Nach seiner Neugestaltung durch den Landschaftsarchitekten Peter Kluska wurde er 2003 für die Öffentlichkeit geöffnet.

Wasserflächen, ein kleiner Brunnen, geometrisch angelegte Beete und schattenspendende Platanen machen den Kabinettsgarten zu einem ruhigen Rückzugsort mitten in der Altstadt. Kaum zu glauben, dass das Gelände zuvor zeitweise verwildert war und unter anderem als Gemüsegarten und Hühnerhof diente.

  • Warum ihr hin solltet: Hinter den Mauern der Residenz findet ihr einen überraschend stillen Garten, den viele auf dem Weg zwischen Marstallplatz und Altstadt übersehen.
  • Lage: Am Marstallplatz, neben der Allerheiligen-Hofkirche
  • Zugang: Durch die schmale Öffnung in der Mauer am Marstallplatz; ein Residenzticket ist nicht erforderlich.
  • Öffnungszeiten: Der Kabinettsgarten ist öffentlich zugänglich; gesonderte feste Öffnungszeiten veröffentlicht die Bayerische Schlösserverwaltung derzeit nicht.
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: Tram bis Nationaltheater, U-Bahn bis Odeonsplatz oder S-/U-Bahn bis Marienplatz

👉 Der Kabinettsgarten ist ein frei zugänglicher Gartenhof der Münchner Residenz und bietet direkt am Marstallplatz eine ruhige Pause zwischen Wasserflächen und Platanen.

Marienklause an der Isar

Am Fuß des Harlachinger Isarhochufers versteckt sich eine kleine Kapelle zwischen Bäumen, Kreuzwegstationen und Nagelfluhfelsen. Der Wasseraufseher Martin Achleitner errichtete die Marienklause 1865/66 aus Holz und vorhandenen Steinen.

Mit dem Bau erfüllte Achleitner ein Gelübde. Er wollte damit für seine Rettung vor Hochwasser und Felsstürzen danken. Unterhalb der Kapelle liegt die kleine Quelle Jakobsbrunn. Gemeinsam mit dem Kreuzweg steht die Marienklause unter Denkmalschutz.

  • Warum ihr hin solltet: Die Kapelle wirkt wie ein stiller Rückzugsort fern der Großstadt, obwohl Tierpark und Thalkirchen ganz in der Nähe liegen.
  • Lage: Schlichtweg 15, am östlichen Isarufer auf Höhe des südlichen Tierparkendes
  • Öffnungszeiten: Für den Innenraum sind keine regelmäßigen Besuchszeiten veröffentlicht; Kapelle, Kreuzweg und Quelle lassen sich von außen besichtigen.
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: U3 bis Thalkirchen, anschließend zu Fuß entlang der Isar; von Westen auch über den Marienklausensteg erreichbar
  • Hinweis: Der Weg vom Hochufer führt steil hinunter und ist nicht barrierefrei.

👉 Die Marienklause ist eine 1866 errichtete Votivkapelle am Harlachinger Isarhang mit Kreuzweg, Quelle und direkter Verbindung zum Marienklausensteg.

Berliner Mauer im Englischen Garten

Ein Stück der Berliner Mauer in der Königinstraße in München
Anette Göttlicher

Von München bis zur Berliner Mauer sind es fast 600 Kilometer? Nicht ganz: Am westlichen Rand des Englischen Gartens steht ein originales Mauersegment. Zusammen mit drei schräg gestellten Platten bildet es das „Mahnmal für Freiheit und Wiedervereinigung“.

Das Denkmal wurde 1996 zum 35. Jahrestag des Beginns des Mauerbaus aufgestellt. Die Gestaltung stammt vom Bildhauer Joachim Maria Hoppe. Wer vom Haus der Kunst Richtung Königinstraße spaziert, läuft leicht daran vorbei.

  • Warum ihr hin solltet: Das Mauerstück bringt deutsche Teilungs- und Wiedervereinigungsgeschichte an einen völlig unerwarteten Münchner Ort.
  • Lage: Am Freiherr-von-Pechmann-Weg, zwischen Haus der Kunst und US-Generalkonsulat
  • Öffnungszeiten: jederzeit frei zugänglich
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: Bus 100 bis Königinstraße

👉 Am Rand des Englischen Gartens erinnert ein originales Segment der Berliner Mauer seit 1996 an Teilung, Freiheit und deutsche Wiedervereinigung.

St. Michael Berg am Laim: Rokoko abseits der Altstadt

Sonniger Herbsttag bei Sankt Michael in Berg am Laim
Michael Hofmann

Von außen wirkt St. Michael bereits stattlich. Seine eigentliche Überraschung wartet jedoch im Inneren: Die zwischen 1735 und 1751 errichtete Kirche gilt als Hauptwerk des süddeutschen Rokokos.

Johann Michael Fischer entwarf den Bau, François de Cuvilliés prägte Teile der Ausstattung und Johann Baptist Zimmermann schuf die Deckenfresken. Gerade weil die Kirche abseits der klassischen Altstadtrouten liegt, lässt sich die reiche Ausstattung meist in Ruhe betrachten.

  • Warum ihr hin solltet: St. Michael bringt euch einen der bedeutendsten Rokoko-Kirchenräume Münchens ohne Altstadttrubel näher.
  • Lage: Johann-Michael-Fischer-Platz 1, Berg am Laim
  • Öffnungszeiten: Es sind keine verlässlichen touristischen Besichtigungszeiten veröffentlicht; für eine gezielte Innenbesichtigung empfiehlt sich eine vorherige Nachfrage im Pfarrbüro.
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: U2 bis Josephsburg, anschließend wenige Minuten zu Fuß

👉 St. Michael Berg am Laim ist ein Hauptwerk des süddeutschen Rokokos und gehört zu den bedeutendsten, aber wenig besuchten Kirchenbauten im Münchner Osten.

Das versunkene Dorf von Fröttmaning

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Fröttmaning
Michael Hofmann

Neben Autobahn, Fröttmaninger Berg und Allianz Arena steht das letzte erhaltene Gebäude des alten Dorfes Fröttmaning: die spätromanische Heilig-Kreuz-Kirche. Sie ist der älteste vollständig erhaltene Kirchenbau im Münchner Stadtgebiet.

Das Dorf selbst wurde Mitte des 20. Jahrhunderts für eine wachsende Mülldeponie beseitigt. Daran erinnert wenige Gehminuten von der Originalkirche entfernt das Kunstwerk „Versunkenes Dorf“ von Timm Ulrichs. Die 2006 errichtete Betonkopie bildet die Kirche im Maßstab 1:1 nach – allerdings scheint sie im Fröttmaninger Berg zu versinken.

  • Warum ihr hin solltet: Nirgendwo sonst in München liegen ein verschwundenes Dorf, seine letzte originale Kirche und deren versinkender Doppelgänger so nah beieinander.
  • Lage: Heilig-Kreuz-Kirche, Kurt-Landauer-Weg 8; Kunstwerk am Fröttmaninger Berg
  • Öffnungszeiten: Das Kunstwerk ist jederzeit öffentlich zugänglich. Die Kirche öffnet zu Gottesdiensten, angekündigten Führungen und nach Vereinbarung.
  • Gottesdienst: In der Regel am ersten Freitag im Monat um 18 Uhr; aktuelle Termine vorher prüfen
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: U6 bis Fröttmaning, anschließend zu Fuß Richtung Fröttmaninger Berg und Heilig-Kreuz-Kirche

👉 In Fröttmaning stehen sich Münchens älteste erhaltene Kirche und ihr scheinbar im Berg versinkender Doppelgänger von Timm Ulrichs gegenüber.

Aussichtshügel Perlacher Mugl

Der Perlacher Mugl bietet eine tolle Aussicht
muenchen.de/Michael Hofmann

Der Perlacher Mugl ist ein gutes Ziel für einen längeren Waldspaziergang oder eine Radtour. Der künstlich aufgeschüttete Hügel ragt rund 26 Meter über den Perlacher Forst hinaus. Bei klarer Sicht reicht der Blick über die Baumwipfel bis zu den Alpen.

Unter dem Hügel verbirgt sich ein großer Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Weil er sich nach Kriegsende nicht ohne Weiteres beseitigen ließ, wurde er 1970 mit Aushubmaterial des McGraw-Grabens überdeckt. Auf dem Gipfel stehen ein Pavillon und Informationstafeln zur Wald- und Forstgeschichte.

  • Warum ihr hin solltet: Der Perlacher Mugl verbindet einen ruhigen Waldspaziergang mit einem überraschenden Alpenblick und einem verborgenen Bauwerk.
  • Lage: Im Perlacher Forst südlich des Münchner Stadtgebiets
  • Öffnungszeiten: keine festen Öffnungszeiten; ein Besuch empfiehlt sich bei Tageslicht
  • Eintritt: frei
  • Anfahrt: U1 bis Mangfallplatz, anschließend zu Fuß oder mit dem Fahrrad über Oberbiberger Straße und Alte Oberbiberger Straße
  • Hinweis: Der Alpenblick hängt stark von Wetter und Fernsicht ab.

👉 Der 26 Meter hohe Perlacher Mugl ist ein überdeckter Bunker im Perlacher Forst und bietet bei klarer Sicht einen Blick bis zum Alpenhauptkamm.

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FAQ: Fragen und Antworten zu den München-Geheimtipps

Welche der unbekannten Orte in München sind kostenlos?

Zehn der elf vorgestellten Orte könnt ihr kostenlos besuchen. Für die Wittelsbachergruft in St. Michael wird regulär ein Eintritt von 3 Euro erhoben.

Welche Geheimtipps eignen sich für einen spontanen Besuch?

Besonders unkompliziert sind Dichtergarten, Berliner Mauer, Marienklause, Kabinettsgarten, Perlacher Mugl und Fröttmaning. Beim Rosengarten und Ost-West-Friedensgarten solltet ihr die Öffnungstage beachten.

Welche Orte lassen sich zu einem Spaziergang verbinden?

In der Innenstadt könnt ihr Dreifaltigkeitskirche, Wittelsbachergruft, Dichtergarten, Kabinettsgarten und Berliner Mauer miteinander verbinden. Im Süden bietet sich eine Tour vom Rosengarten entlang der Isar bis zur Marienklause an.

Welche München-Geheimtipps eignen sich bei Regen?

Bei schlechtem Wetter bieten sich Dreifaltigkeitskirche, St. Michael Berg am Laim und die Wittelsbachergruft an. Prüft bei den beiden Kirchen vorher, ob der Innenraum zugänglich ist.

Welche Orte sind mit Kindern interessant?

Rosengarten, Ost-West-Friedensgarten, Fröttmaning und Perlacher Mugl bieten besonders viel zu entdecken. An der Marienklause und am Perlacher Mugl sind teilweise steile oder unebene Wege zu beachten.

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