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Spazieren in München: Besondere Ziele für entspannte Touren

Sommer im Olympiapark, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich Blick auf den Olympiaturm im Olympiapark

München-Tipps für Spaziergänge im Zentrum und am Stadtrand

Unsere München-Tipps für Spaziergänge, um Frischluft zu tanken und es draußen zu genießen. Ob im Olympia- oder Westpark, im Nymphenburger Schlosspark, bei den Herbergshäusln in Haidhausen oder am Hinterbrühler See: Hier sind Empfehlungen aus den Bereichen Sehenswürdigkeiten und Freizeit.

Der Olympiapark und seine Hügel

Mit 160 Hektar gehört der Olympiapark zu den großen Münchner Grünflächen.  Im Olympiapark spaziert es sich bei jedem Wetter besonders gut, auch weil es so viele Aussichtspunkte gibt. Und damit meinen wir nicht nur den höchsten Punkt, den Gipfel des Olympiabergs.

Um den Olympiasee herum und die Hügel hinauf, kann man ordentlich Kilometer und Höhenmeter machen. Tipp: Nicht nur im Frühling lohnt sich ein Abstecher zur skurrilen Ost-West-Friedenskirche im Südteil mit ihrem kleinen Garten.

Von Thalkirchen zum Hinterbrühler See

Floß an der Floßlände, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann Die Floßlände in Thalkirchen ist eines der Highlights rund um den Hinterbrühler See

Macht eine kleine Runde von der Thalkirchner Brücke aus, bei der ihr das Gefühl habt, ganz raus zu sein aus dem Stadtleben: An der Isar oder dem Isarkanal entlang weiter nach Süden, den Marienklausensteg links liegen lassen und eine Viertelstunde später seid ihr am Hinterbrühler See. Dreht eine Runde um den idylischen See. Oben an der Isarflößer-Statue habt ihr See und Kanal im Blick. Zurück geht's über die Floßanlegestelle und vorbei an den Bootshäusern am Kanal zur U-Bahn-Haltestelle Thalkirchen. Ein Tipp für alle Langschläfer, denn die Runde ist in der Stunde vor Sonnenuntergang besonders romantisch.

Schwabing: Großstadtflair auf dem Boulevard

Siegestor in München, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann Das Siegestor - die Eingangspforte nach Schwabing

In Schwabing ist aufgrund der Vielfalt der Eindrücke ein Spaziergang immer ein Erlebnis: Betrachtet das Siegestor aus der Nähe und schlendert dann einfach Richtung Norden über die Leopoldstraße. Egal auf welcher Seite: auf dem Boulevard reiht sich ein Café an das andere. In den Seitenstraßen finden sich immer wieder spannende Ecken, biegt einfach mal ab. An der Münchner Freiheit könnt ihr euch ausruhen und nach der Statue vom "Monaco Franze" Helmut Fischer schauen. Und wenn ihr schon mal in der Gegend seid und noch genug Puste habt – der Englische Garten lädt stets für noch ausgiebigere Spaziergänge ein.

Ein Dorfspaziergang in der Stadt: Haidhausen

An der Kreppe, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich Wo München ein Dorf ist: Herbergshäusl von Anfang des 19. Jahrhunderts „An der Kreppe“ in Haidhausen (Archivbild)

So schön es in München ist, manchmal ist die Sehnsucht nach dem Land groß. Was ein bisschen hilft: Das Dorf in der Stadt zu suchen. Das geht besonders gut rechts der Isar in Haidhausen. Zum Beispiel am Wiener Platz mit seinem historischen Markt, auf dem man unter der Woche und samstags auch prima Lebensmittel einkaufen kann. Einmal um die Ecke geschaut, kann man „An der Kreppe“ vorbeispazieren und die urigen Herbergshäusl aus dem frühen 19. Jahrhundert bewundern. Oder in der Preysingstraße: Hier sorgen das historische Üblacker-Häusl aus dem 18. Jahrhundert und der Kriechbaumhof – der sogar aus dem 17. Jahrhundert stammt – dafür, dass ihr kurz vergessen könnt, in einer Millionenstadt zu spazieren. 

Isarflimmern auf vielen Kilometern am Stadtfluss

Reichenbachbrücke mit Blick zum Deutschen Museum, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann Blick von der Reichenbachbrücke auf die Isar

Das ganz besondere Isarflimmern gibt's frei Haus: Frische Luft, viel Sonne, kaum Autolärm – dafür jede Menge klares, grünblaues Wasser! Es gibt kaum schönere Orte für einen Spaziergang als das Isarufer zwischen Reichenbachbrücke und Flaucher. Von der Brücke aus sieht man, wie belebt die Wege sind – wenn's zu voll wird, einfach das erste Stück auf der anderen Isarseite an St. Maximilian vorbeigehen, von der Allee hat man mal einen anderen Blick als sonst. Hinter der Wittelsbacherbrücke lohnt sich ein Aufenthalt im öffentlichen Rosengarten. Am Flaucher angekommen, setzen sich Spaziergänger bei schönem Wetter auf die Steine im Flußlauf oder besuchen den Tierpark Hellabrunn. Tipp: Wer genug Kraft in den Waden hat, läuft weiter bis zur Großhesseloher Eisenbahnbrücke am Stadtrand.

Im Westpark: Spaziergang mit asiatischem Flair

Die Pagode im Westpark , Foto: Lukas Fleischmann
Foto: Lukas Fleischmann Die Thai Sala im Westpark (Archivbild)

Der Westpark mit seiner hügeligen Landschaft ist ein beliebtes Ziel zum Spazierengehen, den man von Ost nach West durchwandern sollte. Auf dem kleinen Mollsee im Ostteil lassen Modellbauer ihre Schiffchen fahren. Im Westteil des Parks bekommt ihr im Ostasien-Ensemble sogar einen Hauch Fernost zu spüren. Wenn sich die thailändische Sala im Teich spiegelt – immer wieder ein tolles Fotomotiv. Mit den wärmeren Temperaturen sieht man immer öfter Grillende am Westsee und die Blumen im Rosengarten blühen. Rund 500 verschiedene Arten gibt es hier zu entdecken.

Schaut in den Nymphenburger Schlosspark

Blumenbeet vor Schloss Nymphenburg, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Blumen vor dem Nymphenburger Schloss (Archivbild)

Ein Rundgang durch den königlichen Garten: Im Nymphenburger Schlosspark verteilen sich die Besucher auf den breiten Wegen, und je weiter man gen Westen wandert, desto eher findet man sich fast alleine in der Natur. Wer früh dran ist, hat sogar gute Chancen, ein Reh zu sehen. Im Frühling blühen auf den Beeten vor und hinter dem Eingang von den Gärtnern gesetzte Blumen. Sehr romantisch: Die vier versteckten Parkschlösschen.

Bogenhausen: Friedensengel und Maximiliansanlagen

Friedensengel im Sommer
Der Friedensengel in Bogenhausen (Archivbild)

Die Maximiliansanlagen in Bogenhausen sind vielleicht nicht so weltberühmt wie der Englische Garten, müssen sich aber wirklich nicht verstecken und sind viel größer und weitläufiger, als man denkt. Ihr habt hier beim Spaziergang immer den Isar-Sound im Ohr und könnt darüber hinaus mal wieder Selfies vor Münchner Klassikern machen: dem prächtigen Maximilianeum und dem hoch oben schwebenden Friedensengel. Zum Schluss hockt ihr euch auf die Sitzbänke bei den Staustufen unterm Maximilianeum und lasst euch vom Tosen des Wassers einlullen.

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