Spazieren in München: 8 Ziele für entspannte Touren

Olympiapark im Frühling, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Olympiapark in München

Spaziergänge in München und am Stadtrand

Die letzten Spätsommertage nutzen: Unsere Inspirationen für Spaziergänge, um Sonne zu tanken und die letzten richtig warmen Tage zu genießen. Ob im Olympia- oder Westpark, im Nympenburger Schlosspark, bei den Herbergshäusln in Haidhausen oder am Hinterbrühler See.

Von Thalkirchen zum Hinterbrühler See

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Wenn ihr schon am Flaucher seid, macht noch eine kleine Runde von der Thalkirchner Brücke aus, bei der ihr das Gefühl habt, ganz raus zu sein aus dem Stadtleben: An der Isar oder dem Isarkanal entlang weiter nach Süden, den Marienklausensteg links liegen lassen und eine Viertelstunde später seid ihr am Hinterbrühler See. Dreht eine Runde um den idylischen See. Oben an der Isarflößer-Statue habt ihr See und Kanal im Blick. Zurück geht's über die Floßanlegestelle und vorbei an den Bootshäusern am Kanal (u.a. auch vom TSV 1860) zur U-Bahn-Haltestelle Thalkirchen. Ein Tipp für alle Langschläfer, denn die Runde ist in der Stunde vor Sonnenuntergang besonders romantisch.

Ein Dorfspaziergang in der Stadt: Haidhausen

Herbergshäusl von Anfang des 19. Jahrhunderts „An der Kreppe“ in Haidhausen, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Wo München ein Dorf ist: Herbergshäusl von Anfang des 19. Jahrhunderts „An der Kreppe“ in Haidhausen

So schön es in München ist, manchmal ist die Sehnsucht nach dem Land groß. Was ein bisschen hilft: Das Dorf in der Stadt zu suchen. Das geht besonders gut rechts der Isar in Haidhausen. Zum Beispiel am Wiener Platz mit seinem historischen Markt, auf dem man unter der Woche und samstags auch prima Lebensmittel einkaufen kann. Einmal um die Ecke geschaut kann man „An der Kreppe“ vorbeispazieren und die urigen Herbergshäusl aus dem frühen 19. Jahrhundert bewundern. Oder in der Preysingstraße: Hier sorgen das historische Üblacker-Häusl aus dem 18. Jahrhundert und der Kriechbaumhof – der sogar aus dem 17. Jahrhundert stammt – dafür, dass ihr kurz vergessen könnt, in einer Millionenstadt zu spazieren. 

Der Olympiapark und seine Hügel

Der Münchner Olympiapark, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Mit 160 Hektar gehört der Olympiapark zu den großen Münchner Grünflächen. Zum Vergleich: Der Englische Garten, der sogar zu den größten Parks der Welt zählt, hat 375 Hektar. Im Olympiapark spaziert es sich bei jedem Wetter besonders gut, auch weil es so viele Aussichtspunkte gibt. Und damit meinen wir nicht nur den höchsten Punkt, den Gipfel des Olympiabergs.

Auf vielen sehr breiten Wegen (um den Olympiasee herum oder auf der Nordseite des Mittleren Rings) und etlichen kleineren (auf und um den Olympiaberg und die Hügel im Süddteil) kann man ordentlich Kilometer und Höhenmeter machen.

Isarflimmern auf vielen Kilometern am Stadtfluss

Blick von der Reichenbachbrücke, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Frische Luft, viel Sonne, kaum Autolärm – dafür jede Menge klares, grünblaues Wasser! Es gibt kaum schönere Orte für einen Spaziergang als das Isarufer zwischen Reichenbachbrücke und Flaucher. Das ganz besondere Isarflimmern gibt's trotzdem frei Haus. Tipp: Von der Brücke aus sieht man, wie belebt die Wege sind – wenn's zu voll wird, einfach ein Stück auf der anderen Isarseite gehen, dort ist's auch schön und man hat mal einen anderen Blick als sonst.

Im Westpark: Spaziergang mit asiatischem Flair

Westpark im Winter, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Der Westpark mit seiner hügeligen Landschaft und dem Mollsee ist vor allem für Anwohner ein beliebtes Ziel zum Spazierengehen. Im Westteil des Parks bekommt ihr sogar einen Hauch Asien zu spüren. Wenn sich die thailändische Sala in der Abendsonne im See spiegelt – immer wieder ein tolles Fotomotiv, ein Tick Fernreise-Gefühl inklusive.

Schaut in den Nymphenburger Schlosspark

Der Apollo-Tempel im Schlosspark Nymphenburg, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Nach oben schauen lohnt sich – wie hier beim Apollo-Tempel am Badenburger See im Schlosspark Nymphenburg.

Im Nymphenburger Schlosspark verteilen sich die Besucher auf den breiten Wegen, und je weiter gen Westen man wandert, desto eher könnte man vergessen, dass man sich nicht in der freien Natur befindet. Wer früh dran ist oder bei nicht so gutem Wetter unterwegs, hat gute Chancen, ein Reh zu sehen.

Schwabing: Großstadtflair auf dem Boulevard

Das Siegestor in der Ludwigstraße, Foto: muenchen.de/Monica Garduno
Foto: muenchen.de/Monica Garduno

In Schwabing ist aufgrund der Vielfalt der Eindrücke ein Spaziergang immer ein Erlebnis. Am Siegestor lohnt es sich immer, vorbeizuschauen. An der Leopoldstraße gibt es immer sehr viel zu sehen, aber auch abseits des Boulevards ist die Dichte an spannenden Ecken enorm. Und wenn ihr schon mal in der Gegend seid – der Englische Garten lädt stets für ausgiebige Spaziergänge ein.

Bogenhausen: Friedensengel und Maximilansanlagen

Der Friedensengel im Winter, Foto: muenchen.de/Monica Garduno
Foto: muenchen.de/Monica Garduno

Die Maximiliansanlagen sind vielleicht nicht so weltberühmt wie der Englische Garten, müssen sich aber wirklich nicht verstecken und sind viel größer und weitläufiger, als man denkt. Ihr habt hier beim Spaziergang immer den Isar-Sound im Ohr und könnt darüber hinaus mal wieder Selfies vor Münchner Klassikern machen: dem prächtigen Maximilianeum und dem hoch oben schwebenden Friedensengel. Zum Schluss hockt ihr euch in die Sonne auf die Sitzbänke bei den Staustufen unterm Maximilianeum und lasst euch vom Tosen des Wassers einlullen.

Weitere Freizeittipps

X

CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

Alle Infos
Top