Residenz

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Do geöffnet 09:00 - 18:00 (Bitte Hinweise beachten)
April-20. Oktober: täglich 9-18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr); 21. Oktober-März: täglich 10-17 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr); Geschlossen: 24., 25.und 31.12., 1.1. und am Faschingsdienstag

Residenz München: Infos, Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Hofgarten, Schatzkammer, Kultur: Das ist die Residenz in München

Die Münchner Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands! Wir haben hier alle Infos zur beeindruckenden Anlage im Münchner Zentrum für Euch zusammengestellt:

Die Residenz: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Die Residenz im Sommer, Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
  • Was sie besonders macht: Die Residenz im Münchner Zentrum ist das größte Stadtschloss Deutschlands
  • Was Ihr sehen müsst: Die Bronzesäle mit ihren Plastiken, den Herkulessaal, die Allerheiligen-Hofkirche, die Schatzkammer und natürlich die Königswohnung Ludwigs I. Meldet Euch am besten bei einer der Führungen an
  • Was die Residenz kulturell auszeichnet: Mit dem Cuvilliés-Theater und dem Residenztheater gehören zwei der bedeutendsten Spielstätten Münchens zur Residenz. Zudem gibt es die Residenzserenaden oder die Konzerte in der Allerheiligen-Hofkirche
  • Was die Außenanlagen bieten: Die Residenz ist vom Hofgarten und vom Max-Joseph-Platz umgeben, zwei Sehenswürdigkeiten, die Ihr kennen müsst

Highlights in der Residenz: Schatzkammer, Herkulessaal, Bronzesäle

Herkulessaal in der Münchner Residenz, Foto: Bayerische Schlösserverwaltung - www.schloesser.bayern.de
Foto: Bayerische Schlösserverwaltung - www.schloesser.bayern.de Saytr in den Bronzesälen

In den Bronzesälen der Residenz finden sich über 40 originale Bronzeplastiken aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert, die mehrmals im Jahr auch für Besucher geöffnet werden. 

An der Stelle des ehemaligen Thronsaals wurde der Neue Herkulessaal errichtet. Ein Monument des Neoklassizismus, gefördert und ermöglicht durch eine Millionenspende der Rundfunkanstalt. Über 1.000 Gäste lauschen dort bis heute nicht nur klassischen, sondern auch modernen Pop-Konzerten.

Und natürlich dürft Ihr auch teure Kunstwerke bestaunen - in Münchens bestbewachten Räumen, der Schatzkammer der Residenz. So mancher darin wird sich insgeheim gewünscht haben, wenigstens einmal im Leben die Krone der Bayerischen Könige selbst auf dem Haupt tragen zu dürfen.

Video: So schön ist es in der Residenz

Klassizistische Erweiterungen: Hofgarten, Max-Joseph-Platz, Hofkirche

Dianatempel im Hofgarten

Unter Ludwig I. bekam die Residenz ihr heutiges Erscheinungsbild. Bis 1842 entstanden der mächtige Königsbau am Max-Joseph-Platz, sein Pendant der Festsaalbau am Hofgarten, sowie das Nationaltheater und die Allerheiligen-Hofkirche.

Die repräsentative Königswohnung Ludwig I. entlang des gesamten Königsbaus ist einer der Höhepunkte der Besichtigung. 

Der Hofgarten mit Dianatempel feierte 2013 sein 400-jähriges Jubiläum und gehört zu den beliebtesten Aufenthaltsorten in der Münchner Innenstadt - was vor allem an seinem ebenso gepflegten wie endurcksvollen Ambiente liegt.

Mehr Infos zu: 

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Kultur in der Residenz: Das Cuvilliéstheater und das Residenztheater

Cuvilliés-Theater Innen, Foto: Bayerische Schlösserverwaltung
Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

Mit die prächtigsten Raumfolgen in der Residenz München entstanden zur Zeit des Barock und Rokoko

Ein überaus bedeutender Anbau entstand bis 1753: Das Cuvilliéstheater.

  • Kräftiges Rot und viel Gold dominieren das vierstöckige Schmuckstück, in dem auch heute noch Konzerte und kleinere Opern aufgeführt werden.
  • Mehr zum Cuvilliéstheater

Eher modern gestaltet ist das Residenztheater am Max-Joseph-Platz:

  • Erbaut wurde die Spielstätte 1951, heute finden hier über 1.000 Zuschauer Platz
  • Das Residenztheater ist der Hauptspielort des Bayerischen Staatsschauspiels
  • Mehr zum Residenztheater

Eintrittspreise für die Residenz in München

Residenzmuseum
9,- Euro regulär · 8,- Euro ermäßigt

Schatzkammer
9,- Euro regulär · 8,- Euro ermäßigt

Cuvilliés-Theater
5,- Euro regulär · 4,- Euro ermäßigt

Hofgarten  und Hofbrunnwerk: Eintritt frei 

Freier und ermäßigter Eintritt
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.

(Stand: Dezember 2020)

Corona: Lockdown-Verlängerung bis mindestens 7. März

Der Lockdown wird über den 14. Februar hinaus bis vorerst 7. März 2021 verlängert. Das hat das Bayerische Kabinett beschlossen. Weitere Lockerungen sind ab 1. März vorgesehen, u.a. die Öffnung der Friseure, der Garten- und Baumärkte und von Blumengeschäften. Die derzeitigen Kontaktregeln und die Maskenpflicht bleiben bestehen.

  • Alle neu beschlossenen Änderungen bei den Corona-Regeln
  • Welche Corona-Maßnahmen derzeit in München gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Geschichte der Residenz: Von der Festung zum Renaissanceschloss

    Das Antiquarium in der Residenz

    Ausgangspunkt der Wittelsbacher Residenz war die Neuveste, eine gotische Wasserburg aus dem Jahr 1385. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs sie im Nordosten der Innenstadt zu immenser Größe heran.

    Der erste Bau der neuen Residenz an der Neuveste sollte das erste Museum nördlich der Alpen sein: Das Antiquarium, 1571 fertiggestellt. Kurz darauf folgten der Witwenstock, der Grottenhof und der Schwarze Saal. Auch der Brunnenhof stammt aus dieser Zeit. Die Neuveste musste weichen, um dem schmucken Renaissanceschloss mehr Raum zu geben.

    Innenhof der Residenz, Foto: Bayerische Schlösserverwaltung
    Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

    In den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs wurde die Residenz schwer in Mitleidenschaft gezogen und lag teilweise bis auf das Erdgeschoss offen.

    Allerdings gelang es, das Stadtschloss nach dem Zweiten Weltkrieg binnen weniger Jahre wieder aufzubauen und daher dürfen sich die Münchner seit vielen Jahren über den beeindruckenden Anblick der Residenz freuen.

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    7 Bewertungen zu Residenz

    5
    7 Bewertungen
    • von am
    • von am

      Das ist wirklich beeindruckend was hier an Prunk , Glanz und Schätzen zu sehen ist. In 130 Räumen und Sälen kommt man aus dem staunen nicht mehr raus.Das muß man unbedingt gesehen haben. Einige Stunden einplanen, es ist wahrlich gigantisch. Warum habe ich das nicht früher gewusstß.

    • von am
    • von am

      Sehr sehenswert. Auch wenn ein Teil aktuell geschlossen ist kann man Eindruck bekommen welchen Rang das Land Bayern einmal gespielt hat. Nettes Personal.

    • von am

      Sie war über viele Jahrhunderte das Stadtschloss der bayerischen Herzöge, Könige und Kurfürsten. Umso beeindruckender ist der Besuch wenn man im Hinterkopf weiß, dass die Residenz leider durch den Krieg zu mehr als 90% zerstört wurde. In liebevoller jahrelanger Kleinarbeit wurde sie wieder rekonstruiert. Sie ist nicht nur von außen, sondern auch von Innen absolut beeindruckend. Besonders schön ist auch die Schatzkammer. Hier findet man die Schmuckstücke der Könige und Königinnen. So tolle Ketten, Ohrringe und mit edelsteinbesetzte Kronen sieht man selten!

    • von am

      Man läuft 1000 Mal vorbei, denkt sich beim 1001. Mal: Da muss ich jetzt endlich mal rein. Und dann bereut man, dass man nicht früher drin war. Ein großer Schatz, mitten in der Innenstadt. Mit dem ältesten Museum nördlich der Alpen und einer beeindruckenden Raumfolge in dem dem Max-Joseph-Platz zugewandten Bauteil. Ein Ort mit Geschichte und Geschichten, man muss sie nur suchen, dann findet man sie auch.

    • von am

      Absolut sehenswert! Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass im inneren der Residenz so viel zu sehen ist. Eine eigene Kirche hat die Residenz sogar! Und soviele unterschiedliche Ausstellungen auf einmal bekommt man bestimmt in keinem Haus zu sehen. Faszinierend fand ich vor allem die prunkvollen Ausstattungen der Räume. So viel Gold hab ich nur in der Eremitage in St. Petersburg ein zweites Mal gesehen.

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    CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

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