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Residenz

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So geöffnet 09:00 - 18:00 (Bitte Hinweise beachten)
April-20. Oktober: täglich 9-18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr); 21. Oktober-März: täglich 10-17 Uhr (letzter Einlass 16 Uhr); Geschlossen: 24., 25.und 31.12., 1.1. und am Faschingsdienstag

Residenz und Residenzmuseum München: Museum, Schatzkammer, Theater

Wissenswertes, Infos, Tipps: Das ist die Residenz in München

Die Münchner Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands. Neben Wohnpalast und Herrscherräumen gibt es Kronen, Juwelen und Kunstobjekte zu bestaunen.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Seit 2.9. gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Alle Infos ++

Warum lohnt sich ein Besuch im Residenzmuseum?

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Foto: Bayerische Schlösserverwaltung Residenz München, Außenansicht Festsaalbau

Die Residenz im Münchner Zentrum ist das größte Stadtschloss Deutschlands. Nostalgiker*innen können sich hier einmal selbst wie ein König oder eine Königin fühlen.

Was ist geboten? In der Residenz funkelt und glitzert es an allen Ecken: Von den prächtigen Zimmern und Sälen der Könige über die Juwelen der Schatzkammer bis hin zum goldenen Theater. Sehenswert: Die Bronzesäle mit ihren Plastiken, der Herkulessaal, die Allerheiligen-Hofkirche, die Schatzkammer und natürlich die Königswohnung von Ludwig I.. Die Außenanlagen der Residenz kennt jeder: Den Hofgarten und den Max-Joseph-Platz.

Was ist das Besondere? Die meisten Möbel, Gemälde, Bildteppiche und Skulpturen befinden sich noch heute an der gleichen Stelle wie zu Zeiten der Könige.

Die wichtigsten Infos zu Residenz auf einen Blick

  • Lage: Innenstadt, zwischen Marienplatz und Odeonsplatz
  • Museums-Kategorie: Schloss- und Kunstmuseum
  • Ausstellungen: Residenzmuseum, Schatzkammer und Cuvilliés-Theater. Kostenloser Audioguide zum selbständigen Besichtigen
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 Stunden
  • Kinderprogramm: spezielle Themenführungen
  • Anfahrt: Haupteingang: Max-Joseph-Platz. S- oder U-Bahn Marienplatz oder Odeonsplatz, Bus Odeonsplatz, Tram Nationaltheater
  • Parken: Keine eigenen Parkplätze vorhanden, kostenpflichtige Parkmöglichkeit z.B. in der Tiefgarage des Nationaltheaters
  • Wiedereröffnung der Gelbe Treppe: Das neue Prunkstück der Residenz

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    Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

    Eingebettet in geschliffenen Stuckmarmor erleuchtet der Treppenaufgang die über ihm liegende 12 Meter hohe Kuppel: Die Gelbe Treppe der Münchner Residenz ist erstmals seit ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder geöffnet:

    • Vor etwa 200 Jahren beauftragte König Ludwig I. seinen Architekten Leo von Klenze mit einem prunkvollen Zugang zu seinem Königsbau. Ganze 28 Stufen führten die Besucher*innen damals hinauf zu den erhabenen Gemächern.
    • In den vergangenen Jahren wurde die Treppe aufwendig saniert – und ist seit Juni 2021 wieder zugänglich. Der frühere Zustand war zum Glück gut dokumentiert, so konnte alles historisch korrekt rekonstruiert und originalgetreu wiederaufgebaut werden.

    Highlights in der Residenz: Vom Antiquarium bis zur Schatzkammer

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    Foto: Bayerische Schlösserverwaltung Antiquarium der Residenz München

    Von 1508 bis 1918 war die Münchner Residenz der Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzoge, Kurfürsten und Könige. Prächtige Räume, kostbare Möbel, Gemälde, Bildteppiche, Skulpturen – all das und vieles mehr gibt es hier heute noch zu bestaunen. Zur Ausstellung gehören drei Museen: Das Residenzmuseum, die Schatzkammer der Residenz und das hauseigene Cuvilliés-Theater. Was ihr unbedingt sehen müsst:

    • Königsbau: Der Wohnpalast Ludwigs I., der sich entlang des gesamten Königsbaus erstreckt, ist für viele der Höhepunkt der Besichtigung. Bereits zu Lebzeiten des Königs konnten die Räume, die Architekt Leo von Klenze entwarf, in Abwesenheit des Monarchen besichtigt werden.
    • Antiquarium: Der älteste Raum der Münchner Residenz, fast 66 Meter lang und somit einer der größten und prächtigsten Renaissance-Säle nördlich der Alpen.
    • Innenhöfe: Die zahlreichen Innenhöfe sind charakteristisch für die Bauweise der Münchner Residenz. Meist entstanden sie im Zuge der fortlaufenden Erweiterungen. Ein besonderes Highlight: Der „Grottenhof“ mit seinem Brunnen und der wundervollen Muschelwand.
    • Herkulessaal: An der Stelle des ehemaligen Thronsaals wurde der Neue Herkulessaal errichtet. Ein Monument des Neoklassizismus, gefördert durch eine Millionenspende der Rundfunkanstalt. Über 1.000 Gäste lauschen dort bis heute nicht nur klassischen, sondern auch modernen Konzerten.
    • Bronzesäle: Mehrmals im Jahr werden auch die Bronzesäle der Residenz für Besucher*innen geöffnet. Hier finden sich über 40 originale Bronzeplastiken aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert.
    • Cuvilliés-Theater: Viel Gold und Samt sind charakteristisch für das hauseigene Cuvilliés-Theater. Das Rokoko-Gebäude aus dem 18. Jahrhundert ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk.
    • Schatzkammer: Wertvolle Kunstwerke gibt es natürlich auch zu bestaunen: In Münchens bestbewachten Räumen liegen teure Juwelen, Statuen, Truhen und Pokale. So mancher wird sich insgeheim wünschen, einmal im Leben die Krone der Bayerischen Könige selbst auf dem Haupt tragen zu dürfen.

    Audioguides und Führungen durch die Museumsräume

    Alle Besucher*innen erhalten einen kostenlosen Audioguide, um die Museumsräume selbstständig zu besichtigen. Regelmäßige Museums-Führungen gibt es nicht, aber es werden oft spezielle Themenführungen für Kinder, Erwachsene und Schulklassen angeboten.

    Klassizistische Erweiterungen: Hofgarten, Max-Joseph-Platz, Hofkirche

    Dianatempel im Hofgarten
    Direkt hinter der Residenz lädt der Hofgarten zum Entspannen ein

    Ihr heutiges Erscheinungsbild bekam die Residenz unter Ludwig I.. Bis 1842 entstanden der mächtige Königsbau am Max-Joseph-Platz, sein Pendant, der Festsaalbau am Hofgarten, sowie das Nationaltheater und die Allerheiligen-Hofkirche.

    Der Hofgarten mit Dianatempel feierte 2013 sein 400-jähriges Jubiläum und gehört zu den beliebtesten Aufenthaltsorten der Münchner in der Innenstadt – was vor allem an seinem königlichen und gleichzeitig entspannten Ambiente liegt.

    Eintrittspreise für die Residenz in München

    • Residenzmuseum: 9 Euro regulär, 8 Euro ermäßigt
    • Schatzkammer: 9 Euro regulär, 8 Euro ermäßigt
    • Cuvilliés-Theater: 5 Euro regulär, 4 Euro ermäßigt
    • Bis 18 Jahre: Freier Eintritt für alle 3 Museen
    • Hofgarten: Eintritt frei
    • Das Brunnwerk ist täglich für Besucher*innen geöffnet (Betriebszeiten: April-Oktober täglich 10-14 Uhr)
    • Infos zu Preisen für Gruppen, Schüler, zu Mehrtagestickets und Jahreskarten »»

    Kulturveranstaltungen und Events in der Münchner Residenz

    , Foto: Bayerische Schlösserverwaltung Philipp Mansmann
    Foto: Bayerische Schlösserverwaltung Philipp Mansmann Cuvilliés-Theater, Residenz München

    In den Räumen und Höfen der Residenz München finden das ganze Jahr über zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt.

    • Bei der jährlichen Residenzwoche im Herbst gibt es einen spannenden Blick hinter die Kulissen und ein buntes Rahmenprogramm.
    • Im Cuvilliés-Theater werden auch heute noch Konzerte und kleinere Opern aufgeführt.
    • Das Residenztheater am Max-Joseph-Platz ist der Hauptspielort des Bayerischen Staatstheaters. Über 1.000 Zuschauer haben hier Platz.
    • An der Stelle des ehemaligen Thronsaals befindet sich heute der Neue Herkulessaal, ein beliebter Veranstaltungsort für klassische Konzerte und Popmusik.
    • Zudem gibt es regelmäßige Konzerte in der Allerheiligen-Hofkirche und Residenzserenaden in der Hofkapelle.

    Video: So schön ist es in der Münchner Residenz

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Residenzmuseum und Schatzkammer sind nur über zahlreiche Stufen erreichbar und leider nicht barrierefrei. Das Cuvilliés-Theater ist barrierefrei erschlossen.

    • Spezielle Führungen: 3D-Tastmodell für sehbehinderte Menschen vor dem Haupteingang, Sonderbesichtigungen für Rollstuhlfahrer auf Anfrage

    Geschichte und Architektur: Von der Festung zum Renaissanceschloss

    Am Standort der Residenz stand ursprünglich die „Neuveste“, eine gotische Wasserburg aus dem Jahr 1385. Von 1508 bis 1918 bauten die bayerischen Fürsten sie zu einem prunkvollen Wohn- und Regierungssitz mit mehreren Höfen und Gärten aus.

    • Als erster Bau der neuen Residenz wurde 1571 das Antiquarium fertiggestellt.
    • Unter Ludwig I. entstanden 1842 der mächtige Königsbau am Max-Joseph-Platz, der Festsaalbau am Hofgarten und die Allerheiligen-Hofkirche.
    • Nach dem Ende der Monarchie wurde die Residenz in ein Raumkunstmuseum umgewandelt, das 1920 eröffnet wurde.
    • In den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs wurde die Residenz schwer in Mitleidenschaft gezogen und lag teilweise bis auf das Erdgeschoss offen. Der Großteil des mobilen Inventars konnte jedoch rechtzeitig geborgen und das Gebäude binnen weniger Jahre wieder aufgebaut werden.

    Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

    Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
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    7 Bewertungen zu Residenz

    5
    7 Bewertungen
    • von am
    • von am

      Das ist wirklich beeindruckend was hier an Prunk , Glanz und Schätzen zu sehen ist. In 130 Räumen und Sälen kommt man aus dem staunen nicht mehr raus.Das muß man unbedingt gesehen haben. Einige Stunden einplanen, es ist wahrlich gigantisch. Warum habe ich das nicht früher gewusstß.

    • von am
    • von am

      Sehr sehenswert. Auch wenn ein Teil aktuell geschlossen ist kann man Eindruck bekommen welchen Rang das Land Bayern einmal gespielt hat. Nettes Personal.

    • von am

      Sie war über viele Jahrhunderte das Stadtschloss der bayerischen Herzöge, Könige und Kurfürsten. Umso beeindruckender ist der Besuch wenn man im Hinterkopf weiß, dass die Residenz leider durch den Krieg zu mehr als 90% zerstört wurde. In liebevoller jahrelanger Kleinarbeit wurde sie wieder rekonstruiert. Sie ist nicht nur von außen, sondern auch von Innen absolut beeindruckend. Besonders schön ist auch die Schatzkammer. Hier findet man die Schmuckstücke der Könige und Königinnen. So tolle Ketten, Ohrringe und mit edelsteinbesetzte Kronen sieht man selten!

    • von am

      Man läuft 1000 Mal vorbei, denkt sich beim 1001. Mal: Da muss ich jetzt endlich mal rein. Und dann bereut man, dass man nicht früher drin war. Ein großer Schatz, mitten in der Innenstadt. Mit dem ältesten Museum nördlich der Alpen und einer beeindruckenden Raumfolge in dem dem Max-Joseph-Platz zugewandten Bauteil. Ein Ort mit Geschichte und Geschichten, man muss sie nur suchen, dann findet man sie auch.

    • von am

      Absolut sehenswert! Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass im inneren der Residenz so viel zu sehen ist. Eine eigene Kirche hat die Residenz sogar! Und soviele unterschiedliche Ausstellungen auf einmal bekommt man bestimmt in keinem Haus zu sehen. Faszinierend fand ich vor allem die prunkvollen Ausstattungen der Räume. So viel Gold hab ich nur in der Eremitage in St. Petersburg ein zweites Mal gesehen.

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