Afterwork im Museum: Tipps für Münchner Museen mit Abendöffnungszeiten
Abends ins Museum: Münchner Museen mit längeren Öffnungszeiten
Wer sagt eigentlich, dass man nur tagsüber ins Museum gehen kann? Zahlreiche Münchner Museen und Ausstellungshäuser sind an einzelnen Tagen bis 19 oder 20 Uhr geöffnet. Einige bieten besondere Abendtermine sogar bis 22 Uhr – teilweise bei freiem Eintritt.
Ob Alte Meister, Gegenwartskunst, Street-Art, Literatur oder antike Skulpturen: Diese Auswahl zeigt, wo ihr nach Feierabend noch durch Ausstellungen gehen könnt. Da sich Öffnungszeiten an Feiertagen, während des Ausstellungsumbaus oder bei Sonderveranstaltungen ändern können, lohnt sich vor dem Besuch ein Blick auf die jeweilige Museumsseite.
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Abendöffnungen in München: Das Wichtigste auf einen Blick
- Montag: Kunsthalle München, Haus der Kunst und Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke bis 20 Uhr
- Dienstag: Alte Pinakothek und Staatliches Museum Ägyptischer Kunst bis 20 Uhr, Archiv Geiger von 17 bis 20 Uhr
- Mittwoch: Alte Pinakothek, Staatliche Antikensammlungen und Villa Stuck bis 20 Uhr
- Donnerstag: größte Auswahl mit Lenbachhaus, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst, Bayerischem Nationalmuseum, Glyptothek und MUCA
- Freitag: Haus der Kunst und Villa Stuck an ausgewählten Terminen bis 22 Uhr
- Täglich: Kunsthalle München bis 20 Uhr und MaximiliansForum rund um die Uhr zugänglich
👉 Donnerstag bietet in München die größte Auswahl für einen Museumsbesuch nach Feierabend. Bis 22 Uhr öffnen einzelne Häuser vor allem an bestimmten Mittwochen, Donnerstagen und Freitagen.
Täglich oder mehrmals pro Woche länger geöffnet: NS-Dokuzentrum, MaxForum, Abgussmuseum
- Kunsthalle München: täglich bis 20 Uhr
Die Kunsthalle in den Fünf Höfen zeigt große Wechselausstellungen zu Kunst, Fotografie, Mode und Design. An ausgewählten dritten Mittwochen im Monat ist die aktuelle Ausstellung bei AfterworkKH sogar bis 22 Uhr geöffnet. Die konkreten Termine stehen im Veranstaltungskalender der Kunsthalle. - Haus der Kunst: Mittwoch bis Montag bis 20 Uhr
Am Englischen Garten präsentiert das Haus der Kunst internationale Gegenwartskunst in wechselnden Ausstellungen. Dienstag ist geschlossen. Am letzten Freitag des Monats findet das „Open Haus“ mit freiem Eintritt von 16 bis 22 Uhr statt. - Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke: Montag bis Freitag bis 20 Uhr
Zwischen Königsplatz und Hauptbahnhof stehen Besucher*innen antiken Göttern, Held*innen und Herrschenden gegenüber – zumindest ihren detailgetreuen Gipsabgüssen. Zu sehen sind rund 2.000 Repliken griechischer und römischer Skulpturen und Reliefs. Der Eintritt ist frei. - Lothringer 13 Halle: Mittwoch bis Freitag bis 20 Uhr
Die städtische Ausstellungshalle in Haidhausen widmet sich zeitgenössischer Kunst und gesellschaftlichen Debatten. Die Ausstellungen sind mittwochs, donnerstags und freitags von 12 bis 20 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei. - NS-Dokumentationszentrum München: Dienstag bis Sonntag bis 19 Uhr
Der Lern- und Erinnerungsort am Königsplatz beschäftigt sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus in München und seinen Folgen bis in die Gegenwart. Das NS-Dokumentationszentrum ist an sechs Tagen pro Woche bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. - Kunstarkaden: Dienstag bis Samstag bis 19 Uhr
In der städtischen Galerie nahe dem Marienplatz stellen vor allem Münchner und internationale Gegenwartskünstler*innen aus. Die Kunstarkaden sind während laufender Ausstellungen von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. - MaximiliansForum: rund um die Uhr zugänglich
Die Kunstpassage unter der Maximilianstraße ist jederzeit zugänglich. Installationen und Ausstellungen lassen sich rund um die Uhr von der Passage aus betrachten. Zu Veranstaltungen werden teilweise weitere Bereiche des Kunstraums geöffnet.
👉 Kunsthalle, Haus der Kunst, Abgussmuseum und Lothringer 13 Halle ermöglichen an mehreren Wochentagen einen regulären Ausstellungsbesuch bis 20 Uhr.
Montags ins Museum: Diese Häuser sind bis 20 Uhr geöffnet
Kunsthalle München, Haus der Kunst und Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke sind auch montags bis 20 Uhr geöffnet. Sie bieten damit drei verlässliche Möglichkeiten für einen Museumsbesuch nach Feierabend – allerdings nicht nur an diesem Wochentag.
👉 Obwohl viele Münchner Museen montags geschlossen bleiben, öffnen Kunsthalle, Haus der Kunst und Abgussmuseum bis 20 Uhr.
Dienstags länger geöffnet: Ägyptisches Museum, Alte Pinakothek, Archiv Geiger
- Staatliches Museum Ägyptischer Kunst: Dienstag bis 20 Uhr
Das unterirdisch angelegte Museum im Kunstareal führt durch rund fünf Jahrtausende ägyptischer und altorientalischer Kultur. Sarkophage, Skulpturen, Schmuck und Hieroglyphen lassen sich dienstags von 10 bis 20 Uhr entdecken. - Alte Pinakothek: Dienstag und Mittwoch bis 20 Uhr
In einem der bedeutendsten Gemäldemuseen der Welt begegnet ihr europäischen Meistern vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Zu sehen sind unter anderem Werke von Dürer, Raffael, Leonardo da Vinci, Tizian, Rubens und Rembrandt. - Archiv Geiger: Dienstag von 17 bis 20 Uhr
Das ehemalige Atelier des Malers und Bildhauers Rupprecht Geiger in Solln ist dienstags eigens am Abend geöffnet. Neben wechselnden Werkpräsentationen geben die Räume Einblick in Geigers Arbeit mit Farbe und intensiv leuchtenden Pigmenten. An Feiertagen bleibt das Archiv geschlossen.
👉 Dienstagabend reicht die Auswahl von ägyptischer Kultur und Alter Meistermalerei bis zur Farbkunst Rupprecht Geigers.
Mittwochs länger geöffnet: Staatliche Antikensammlungen, Kunsthalle
- Villa Stuck: Mittwoch bis 20 Uhr
Die wiedereröffnete Künstlervilla an der Prinzregentenstraße verbindet die historischen Räume Franz von Stucks mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Jeden Mittwoch bleibt das Museum bis 20 Uhr geöffnet. - Staatliche Antikensammlungen: Mittwoch bis 20 Uhr
Vasen, Schmuck, Bronzeobjekte und andere Zeugnisse der Griechen, Etrusker und Römer stehen im Mittelpunkt des Museums am Königsplatz. Mittwochs ist das Haus von 10 bis 20 Uhr geöffnet. - Sammlung Schack: erster und dritter Mittwoch im Monat bis 20 Uhr
Die Sammlung an der Prinzregentenstraße gehört zu den wichtigsten Galerien für deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts. Sagen, Landschaften, Sehnsuchtsorte und märchenhafte Motive prägen den Rundgang. - Alte Pinakothek: Mittwoch bis 20 Uhr
Auch mittwochs bleibt die Alte Pinakothek zwei Stunden länger als an den meisten anderen Öffnungstagen zugänglich. - Kunsthalle München: bei AfterworkKH bis 22 Uhr
An ausgewählten dritten Mittwochen im Monat verbindet die Kunsthalle die verlängerte Öffnung mit Musik, Führungen und einem Abendprogramm. Einzelne Termine können entfallen, daher sollte der aktuelle Kalender vorab geprüft werden. - Artothek & Bildersaal: Mittwoch bis 19 Uhr
Die Artothek in der Burgstraße ist Kunstverleih und Ausstellungsraum zugleich. Gemälde, Fotografien, Skulpturen und andere Werke zeitgenössischer Münchner Künstler*innen können dort nicht nur angesehen, sondern auch ausgeliehen werden.
👉 Mittwochs bieten Villa Stuck, Alte Pinakothek und Staatliche Antikensammlungen verlässliche Abendöffnungen bis 20 Uhr. An ausgewählten Terminen verlängert die Kunsthalle bis 22 Uhr.
Donnerstags länger geöffnet: Die größte Auswahl
- Lenbachhaus: Donnerstag bis 20 Uhr
Die Sammlung des Blauen Reiter, Kunst des 19. Jahrhunderts und internationale Gegenwartskunst machen das Lenbachhaus zu einem der wichtigsten Kunstmuseen Münchens. Jeden ersten Donnerstag im Monat gilt „extra+“: Von 18 bis 22 Uhr ist der Eintritt frei. Der Kunstbau bleibt 2026 wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. - Pinakothek der Moderne: Donnerstag bis 20 Uhr
Vier Museen unter einem Dach widmen sich moderner Kunst, Grafik, Architektur und Design. Wer nur einzelne Bereiche besuchen möchte, sollte vorab prüfen, welche Sammlungen und Ausstellungsräume geöffnet sind. - Museum Brandhorst: Donnerstag bis 20 Uhr
Das Museum in der Maxvorstadt zeigt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts – darunter umfangreiche Werkgruppen von Andy Warhol und Cy Twombly sowie wechselnde Ausstellungen. - Bayerisches Nationalmuseum: Donnerstag bis 20 Uhr
Skulpturen, Möbel, Rüstungen, Kunsthandwerk und historische Alltagsgegenstände erzählen europäische Kulturgeschichte mit einem Schwerpunkt auf Bayern. Donnerstags bleibt das Museum drei Stunden länger geöffnet als an den übrigen Wochentagen. - Glyptothek: Donnerstag bis 20 Uhr
Der klassizistische Museumsbau am Königsplatz versammelt Meisterwerke griechischer und römischer Skulptur. Donnerstags ist die Glyptothek von 10 bis 20 Uhr geöffnet. - MUCA – Museum of Urban and Contemporary Art: Donnerstag bis 20 Uhr
Das Museum im Hackenviertel zeigt Street-Art und zeitgenössische Kunst. Die Ausstellungen verteilen sich auf das Haupthaus und den benachbarten Kunstbunker. - Galerie der Künstler*innen: Donnerstag bis 20 Uhr
Die Galerie des Berufsverbands Bildender Künstler*innen München und Oberbayern zeigt aktuelle Positionen aus der regionalen Kunstszene. Sie ist donnerstags während laufender Ausstellungen von 13 bis 20 Uhr geöffnet. - Monacensia im Hildebrandhaus: Donnerstag bis 19 Uhr
Das literarische Gedächtnis Münchens verbindet Museum, Bibliothek und Literaturarchiv. Die Monacensia ist donnerstags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei.
👉 Donnerstags liegen zwischen Königsplatz, Altstadt und Prinzregentenstraße besonders viele Museen mit Öffnungszeiten bis 20 Uhr nah beieinander.
Freitags bis 22 Uhr: Kostenlose Late-Night-Termine
- Villa Stuck: erster Freitag im Monat bis 22 Uhr
Beim „Friday Late“ bleibt die Villa Stuck am ersten Freitag des Monats bis 22 Uhr geöffnet. Zwischen 18 und 22 Uhr ist der Eintritt in die Wechselausstellungen frei. Häufig ergänzt ein Abendprogramm den Museumsbesuch. - Haus der Kunst: letzter Freitag im Monat bis 22 Uhr
Am letzten Freitag des Monats lädt das „Open Haus“ bei freiem Eintritt von 16 bis 22 Uhr in die aktuellen Ausstellungen ein. Dazu kommen Führungen und offene Vermittlungsangebote. - Lothringer 13 Halle: Freitag bis 20 Uhr
Wer zeitgenössische Kunst bei freiem Eintritt sucht, kann die städtische Ausstellungshalle auch freitags bis 20 Uhr besuchen.
👉 Am ersten und letzten Freitag des Monats gibt es in der Villa Stuck beziehungsweise im Haus der Kunst kostenlose Abendöffnungen bis 22 Uhr.
Kostenlose Ausstellungen bis 19 Uhr und Kunst rund um die Uhr
- NS-Dokumentationszentrum: Dienstag bis Sonntag bis 19 Uhr
Der Lern- und Erinnerungsort am Königsplatz beschäftigt sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus in München und seinen Folgen bis in die Gegenwart. Der Eintritt ist frei. - Kunstarkaden: Dienstag bis Samstag bis 19 Uhr
In der städtischen Galerie an der Sparkassenstraße stellen vor allem Münchner und internationale Gegenwartskünstler*innen aus. Geöffnet ist nur während laufender Ausstellungen; an Feiertagen bleibt der Kunstraum geschlossen. - Galerie Bezirk Oberbayern: Montag bis Freitag bis 19 Uhr
Die barrierearme Galerie an der Prinzregentenstraße zeigt zeitgenössische Kunst und legt einen Schwerpunkt auf inklusive Kulturarbeit. Der Eintritt ist frei. - Artothek & Bildersaal: Mittwoch bis 19 Uhr
Die Artothek in der Burgstraße ist Kunstverleih und Ausstellungsraum zugleich. Mittwochs ist sie bis 19 Uhr geöffnet. Donnerstag und Freitag schließt sie bereits um 18 Uhr. - MaximiliansForum: rund um die Uhr einsehbar
Die Kunstpassage unter der Maximilianstraße ist jederzeit zugänglich. Die Installationen lassen sich rund um die Uhr von der Passage aus betrachten; zu Veranstaltungen werden auch die eigentlichen Ausstellungsräume geöffnet. Der Eintritt ist frei.
👉 Auch ohne Eintrittsgeld lässt sich in München nach 18 Uhr Kunst entdecken – in Museen, städtischen Galerien und sogar in einer öffentlich zugänglichen Unterführung.
Service-Tipps für den Museumsbesuch am Abend
- An Feiertagen gelten häufig andere Öffnungszeiten als am regulären Wochentag.
- Bei kostenlosen Abendöffnungen und Sonderprogrammen kann es voller werden.
- Für Führungen und Veranstaltungen ist teilweise eine Anmeldung oder ein zusätzliches Ticket nötig.
- Die Museumskassen und der Einlass können bereits vor der angegebenen Schließzeit schließen.
- Nicht immer sind während der Abendöffnung sämtliche Sammlungsbereiche zugänglich.
- Prüft vorab, ob zwischen zwei Ausstellungen Umbaupausen liegen, z.B. in der Kunsthalle oder im Haus der Kunst.
👉 Ein kurzer Blick in den aktuellen Museumskalender verhindert, dass Sonderöffnungen, Schließtage oder der letzte Einlass übersehen werden.
FAQ: Häufige Fragen zu Münchner Museen am Abend
Welche Münchner Museen haben bis 22 Uhr geöffnet?
Die Kunsthalle München öffnet in der Regel am dritten Mittwoch des Monats bis 22 Uhr. Das Lenbachhaus bietet am ersten Donnerstag „extra+“ bis 22 Uhr an. Die Villa Stuck ist am ersten Freitag und das Haus der Kunst am letzten Freitag des Monats bis 22 Uhr geöffnet.
Welche Museen in München haben montags abends geöffnet?
Montags sind unter anderem die Kunsthalle München, das Haus der Kunst und das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke bis 20 Uhr geöffnet. Auch Ausstellungen im Haus des Deutschen Ostens können werktags bis 20 Uhr zugänglich sein.
Welcher Tag eignet sich am besten für einen Museumsbesuch nach Feierabend?
Donnerstag bietet die größte Auswahl. Lenbachhaus, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst, Bayerisches Nationalmuseum, Glyptothek, MUCA und Galerie der Künstler*innen sind an diesem Tag bis 20 Uhr geöffnet.
Welche Abendöffnungen sind kostenlos?
Kostenlos sind unter anderem das Abgussmuseum, das NS-Dokumentationszentrum, die Lothringer 13 Halle, die Kunstarkaden und das MaximiliansForum. Freien Eintritt bis 22 Uhr bieten zudem das Lenbachhaus am ersten Donnerstag, die Villa Stuck am ersten Freitag und das Haus der Kunst am letzten Freitag des Monats.
Haben die Museen an Feiertagen ebenfalls länger geöffnet?
Nicht unbedingt. Viele Häuser schließen an Feiertagen bereits um 17 oder 18 Uhr, auch wenn der jeweilige Wochentag normalerweise eine Abendöffnung bietet. Andere bleiben vollständig geschlossen.
👉 Die spätesten regelmäßigen Museumsabende in München reichen bis 22 Uhr und sind an mehreren Terminen im Monat sogar kostenlos.
In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen
Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.