Parks und Gärten in München

Olympiapark im Herbst

Über den Wiesen des Englischen Gartens ragen die Türme der Altstadt auf, in den Maximiliansanlagen rauscht die Isar unter alten Bäumen, im Westpark spiegeln sich asiatische Gartenbauten im Wasser. Münchens Parks schaffen Platz zum Durchatmen – für eine kurze Pause mitten in der Stadt oder einen ganzen Nachmittag im Grünen. Zehn große Parkporträts helfen euch bei der Auswahl: Was gibt es zu entdecken, welche Wege lohnen sich und wie kommt ihr hin? Danach folgen weitere Parks und Gärten nach Stadtgebieten – vom Rosengarten an der Isar bis zum Pasinger Stadtpark an der Würm.

Parks und Gärten in München: Das Wichtigste im Überblick

  • Zum ersten Kennenlernen: Englischer Garten, Olympiapark und Schlosspark Nymphenburg verbinden Spazierwege mit bekannten Münchner Sehenswürdigkeiten.
  • Mit Kindern: Westpark, Hirschgarten, Ostpark und Luitpoldpark eignen sich für Ausflüge mit Spielplätzen und Platz zum Bewegen.
  • Für eine kurze Innenstadtpause: Hofgarten, Dichtergarten und Alter Botanischer Garten liegen nahe an Sehenswürdigkeiten oder Einkaufsstraßen.
  • Für längere Runden: Im Nordteil des Englischen Gartens, im Riemer Park und entlang der Würm könnt ihr ausgedehnt spazieren oder laufen.
  • Für Pflanzenfans: Botanischer Garten, Rosengarten der Baumschule Bischweiler und die Themengärten im Westpark.
  • Eintritt und Zugang: Die meisten vorgestellten Parks kosten keinen Eintritt. Im Botanischen Garten gelten saisonabhängige Eintrittsregeln; Schlosspark Nymphenburg und einige kleinere Gärten haben feste Öffnungszeiten.
  • Anfahrt: Die Parks erreicht ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei großen Anlagen lohnt es sich, die Haltestelle passend zum gewünschten Parkteil zu wählen.

Englischer Garten: Sehenswürdigkeiten im Süden, weite Wege im Norden

Ausblick vom Monopteros
muenchen.de/Michael Hofmann

Unter alten Baumkronen am Bach entlanggehen, dann auf eine weite Wiese treten und zum Monopteros hinaufschauen: Im Englischen Garten wechseln sich offene Landschaft und schattige Wege ab. Zu den bekanntesten Zielen gehören der Monopteros, der Chinesische Turm und der Kleinhesseloher See.

Für einen ersten Besuch eignet sich eine Runde vom südlichen Parkrand am Haus der Kunst über den Monopteros zum Chinesischen Turm. Wer weitergehen möchte, nimmt den Kleinhesseloher See dazu.

Nördlich des Isarrings verändert sich der Park: In der Hirschau rücken die Baumgruppen weiter auseinander, Wiesen öffnen den Blick und an vielen Wegen wird es ruhiger. Dieser Teil passt zu längeren Spaziergängen und Laufrunden. Der Englische Garten entstand ab 1789 als öffentlicher Volkspark; seine abwechslungsreiche Landschaft wirkt vielerorts natürlicher, als sie tatsächlich angelegt wurde.

👉 Der Englische Garten reicht vom Rand der Münchner Innenstadt bis in den Norden nach Freimann und verbindet bekannte Sehenswürdigkeiten im Südteil mit weitläufigen Erholungsflächen in der Hirschau.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Bekannte Münchner Sehenswürdigkeiten entdecken und den Spaziergang an Bächen und über weite Wiesen fortsetzen.
  • Einstieg: U3/U6 bis Universität, von der Ludwigstraße ostwärts über die Veterinärstraße in den Südteil. Für den Nordteil eignet sich die U6 bis Studentenstadt.
  • Gut zu wissen: Der Park ist frei zugänglich. Für eine Runde durch beide Parkteile solltet ihr deutlich mehr Zeit einplanen als für die Sehenswürdigkeiten im Süden.

Olympiapark: Zeltdächer, See und Aussicht vom Olympiaberg

Anette Goettlicher

Vom Olympiaberg schaut ihr über den See, weite Wiesen und die geschwungenen Zeltdächer der Sportstätten. Im Frühling blühen an den Hängen die Kirschbäume, im Herbst leuchten die Baumkronen rund um den See gelb, orange und rot. Dazwischen bleiben offene Flächen zum Spielen, Picknicken oder Liegen im Gras. Die sanften Hügel und die Architektur der Olympischen Spiele von 1972 prägen das Bild des Parks.

Für einen ersten Spaziergang geht ihr vom U-Bahnhof Olympiazentrum zum Olympiasee und folgt den Wegen am Ufer. Der Aufstieg zum Olympiaberg lohnt sich für den Blick über München und bei klarer Sicht bis zu den Alpen. Wer ohne Steigung unterwegs bleiben möchte, spaziert am Wasser entlang und sucht sich eine Bank mit Blick auf den See und die Zeltdächer.

👉 Der Olympiapark im Münchner Norden verbindet die Architektur der Olympischen Spiele von 1972 mit einer frei zugänglichen Parklandschaft und dem Aussichtspunkt Olympiaberg.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Olympische Architektur, Seeufer und einen weiten Blick vom Olympiaberg auf einer Runde erleben.
  • Einstieg: U3 bis Olympiazentrum, anschließend nach Süden Richtung Olympiasee.
  • Gut zu wissen: Der Olympiaturm ist wegen Sanierung geschlossen. Auch am Olympiastadion wird gearbeitet; Zugänge und einzelne Wege können eingeschränkt sein. Der Olympiaberg bleibt die naheliegende Alternative für den Blick über den Park.

Schlosspark Nymphenburg: Vom Barockgarten zu Seen und Parkburgen

Schlosspark Nymphenburg
Anette Göttlicher

Hinter Schloss Nymphenburg öffnet sich der Blick über das Gartenparterre und den langen Mittelkanal. Wenige Abzweigungen weiter wird die Landschaft kleinteiliger: Zwischen alten Bäumen führen geschwungene Wege zu Seen, kleinen Brücken und Parkburgen. Am Wasser spiegeln sich die Baumkronen, über die Wiesen bleiben Blicke zum Schloss frei. Barocke Gartenkunst und später angelegter Landschaftspark gehen hier ineinander über.

Für eine kürzere Runde könnt ihr vom Schloss zur Amalienburg und zurück gehen. Mehr Zeit braucht ein Spaziergang zur Badenburg am See oder zur Großen Kaskade am westlichen Ende des Mittelkanals. Pagodenburg und Magdalenenklause sind weitere Ziele für einen ausgedehnten Besuch. Die Parkburgen lassen sich während der Sommersaison auch von innen besichtigen.

👉 Der Schlosspark Nymphenburg im Münchner Westen verbindet den barocken Garten am Schloss mit einem Landschaftspark, Seen und vier historischen Parkburgen.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Zwischen Schloss, alten Bäumen, Seen und Parkburgen mehrere Stunden im Grünen verbringen.
  • Einstieg: Haltestelle Schloss Nymphenburg, anschließend über den Schlossvorplatz zum Hauptzugang in den Park.
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Der Parkbesuch ist kostenlos. Das Haupttor öffnet täglich um 6 Uhr und schließt von November bis März um 18 Uhr, im April und Oktober um 20 Uhr sowie von Mai bis September um 21:30 Uhr. Andere Parktore schließen eine halbe Stunde früher.
  • Gut zu wissen: Die Innenräume der Parkburgen sind vom 16. Oktober bis März geschlossen; für die Besichtigung während der Öffnungszeit benötigt ihr ein Ticket.

Westpark: Asiatische Gärten, Rosen und Spielplätze

Die Thai-Sala im Westpark
Shutterstock

Am Teich spiegelt sich die thailändische Sala, zwischen Bäumen steht die nepalesische Holzpagode. Im Westteil des Westparks könnt ihr auf einer Runde chinesische und japanische Gärten entdecken und über die Hügel zum nächsten Wasserblick gehen. Auch Rosengarten und Seebühne liegen auf dieser Seite. Die Anlage entstand zur Internationalen Gartenbauausstellung 1983 nach Plänen des Landschaftsarchitekten Peter Kluska.

Familien finden in beiden Parkteilen Spielplätze und Wiesen. Dazu kommen Seen, Kunstwerke und das historische Bayerwaldhaus mit Bauerngarten. Der Mittlere Ring trennt den Westpark in eine Ost- und eine Westhälfte; eine Fuß- und Radwegbrücke verbindet sie. Für einen Besuch mit kleinen Kindern ist es praktisch, zunächst nur einen Teil zu erkunden.

👉 Im Westpark in Sendling-Westpark liegen asiatische Themengärten und Rosengarten im Westteil; Spielplätze und Erholungsflächen verteilen sich auf beide Seiten des Mittleren Rings.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Asiatische Gärten, Rosenbeete und Spielplätze in einer hügeligen Parklandschaft entdecken.
  • Einstieg: U6 bis Westpark für den Ostteil; Haltestelle Stegener Weg für den Westteil, anschließend zum Parkeingang an der Preßburger Straße.
  • Gut zu wissen: Der Parkbesuch ist kostenlos. Grillen ist nur an den ausgewiesenen Grillstellen erlaubt.

Hirschgarten: Wildgehege, Spielplätze und Biergarten

Hirschgarten
Katy Spichal

Im Schatten der alten Bäume spazieren, am Gehege Damwild beobachten und anschließend eine Brotzeit machen: Im Hirschgarten liegen viele Ziele für einen Familiennachmittag nah beieinander. Zum Park gehören mehrere Spielplätze, darunter ein Wasserspielplatz, sowie Wiesen, Spazierwege und ein kleiner Skatebereich. Der große Biergarten ist ein eigenes Ziel, nimmt aber nur einen Teil der Grünanlage ein.

Abseits der Biergartentische wechseln sich lichte Wiesen und schattige Baumgruppen ab. Hier könnt ihr eine Decke ausbreiten oder noch eine Runde durch den Park drehen. Der Name erinnert an die Geschichte: Kurfürst Carl Theodor ließ 1780 einen Tiergarten anlegen. Ein Wildgehege gehört bis heute zum Hirschgarten.

👉 Der Hirschgarten im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg verbindet ein von außen einsehbares Wildgehege mit Spielplätzen, Wiesen und einem großen Biergarten.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Tierbeobachtung, Spielplatz und eine Pause unter alten Bäumen verbinden.
  • Einstieg: S-Bahn bis Hirschgarten, anschließend über die Friedenheimer Brücke nach Norden und über den Birketweg zum südlichen Parkbereich. Für den Biergarten und das Wildgehege bietet sich auch die Haltestelle Kriemhildenstraße an.
  • Gut zu wissen: Der Parkbesuch und der Blick ins Wildgehege sind kostenlos. Grillen ist auf den gekennzeichneten Flächen erlaubt.

Hofgarten: Gartenpause zwischen Residenz und Staatskanzlei

Hofgarten im Herbst
Anette Göttlicher

Vom Odeonsplatz kommt ihr durch das Hofgartentor in einen Garten aus geraden Wegen, Blumenbeeten und Baumreihen. Unter den Linden ist Platz für eine Pause, während durch die offenen Achsen der Blick zur Residenz und zur Staatskanzlei fällt. In der Mitte steht der Dianatempel, von dem die Wege sternförmig ausgehen. Die Bänke entlang der Wege eignen sich für eine Pause zwischen zwei Besichtigungen.

Der Garten entstand im frühen 17. Jahrhundert bei der Residenz. Heute prägen auch die Arkaden und die Bayerische Staatskanzlei seinen Rahmen. Für eine längere Runde verlasst ihr den Hofgarten an seiner nordöstlichen Ecke und überquert den Franz-Josef-Strauß-Ring zum südlichen Englischen Garten nahe dem Haus der Kunst. Der Dichtergarten nördlich des Hofgartens ist ein möglicher Abstecher.

👉 Der Hofgarten liegt unmittelbar nördlich der Münchner Residenz zwischen Odeonsplatz und Bayerischer Staatskanzlei und eignet sich für eine kurze Pause beim Innenstadtbesuch.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Mitten in der Innenstadt zwischen Blumenbeeten, Baumreihen und Dianatempel durchatmen.
  • Einstieg: U3/U4/U5/U6 bis Odeonsplatz; der Zugang durch das Hofgartentor liegt direkt am Platz.
  • Gut zu wissen: Der Eintritt ist frei. Der Hofgarten ist ein historischer Schmuckgarten; zum Ballspielen oder für einen langen Nachmittag auf der Wiese eignen sich andere Parks besser.

Luitpoldpark: Aussichtshügel und Spielplätze in Schwabing

Luitpoldhügel - Aussicht im Winter ohne Schnee
Michael Hofmann

Oben auf dem Luitpoldhügel öffnet sich über den Baumkronen der Blick auf München, bei klarer Sicht bis zu den Alpen. Der Hügel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmern aufgeschüttet; das Kreuz auf dem Gipfel erinnert an die Opfer der Luftangriffe.

Unterhalb des Aussichtspunkts führen Wege durch schattige Haine und an sonnigen Liegewiesen vorbei – eine überschaubare Parklandschaft für die Runde nach Feierabend. Für Kinder sind das Heckenlabyrinth und die Spielplätze interessant. Im südlichen Parkteil liegt das Bamberger Haus mit Gastronomie. Angelegt wurde der Luitpoldpark 1911 zum 90. Geburtstag von Prinzregent Luitpold. Wer eine längere Runde plant, kann den Spaziergang mit dem benachbarten Petuelpark verbinden.

👉 Der Luitpoldpark in Schwabing-West eignet sich für einen Familienausflug mit Spielplätzen und einen kurzen Aufstieg zum rund 37 Meter hohen Luitpoldhügel.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Eine kurze Parkrunde mit Aussicht vom Hügel, Picknick oder Spielplatzbesuch verbinden.
  • Einstieg: U2/U3 bis Scheidplatz, von dort westwärts zum Park.
  • Gut zu wissen: Der Parkbesuch ist kostenlos. Im Winter wird bei ausreichender Schneelage gerodelt; die Hänge unterscheiden sich deutlich in ihrer Steilheit.

Ostpark: See, Hügel und Freizeit im Münchner Südosten

Ostpark im Herbst
Shutterstock / 1589516287

Am Ostparksee spiegeln sich Bäume im Wasser, dahinter steigen sanfte Wiesenhügel an. Die geschwungenen Wege führen mal dicht ans Ufer, mal hinauf zwischen die Bäume. So könnt ihr eine kurze Seerunde drehen oder den Spaziergang durch die hügelige Parklandschaft verlängern. Die Anlage entstand mit dem neuen Stadtviertel Neuperlach und wurde 1982 vollständig eröffnet.

Mit Kindern lohnt sich der Weg zum Spielbereich Maulwurfhausen im Osten. Sportflächen und eine Skateanlage ergänzen die Spazierwege. Direkt am Park liegt das Michaelibad, sodass ihr den Ausflug mit einem Schwimmbadbesuch verbinden könnt. Für eine Pause stehen Wiesen und ein Biergarten zur Wahl; im Nordwesten gibt es eine ausgewiesene Grillzone.

👉 Der Ostpark in Ramersdorf-Perlach verbindet auf rund 56 Hektar einen See, hügelige Spazierwege sowie Spiel- und Sportflächen nahe dem Michaelibad.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Am See entlanggehen, über Wiesenhügel laufen oder mit Kindern die Spielplätze erkunden.
  • Einstieg: U5 bis Michaelibad für den nordwestlichen Parkteil; U5 bis Quiddestraße für den südöstlichen Zugang.
  • Gut zu wissen: Der Parkbesuch ist kostenlos. Grillt ausschließlich in der gekennzeichneten Zone.

Riemer Park: Weite Landschaft und Badesee in der Messestadt

Riemer See
Michael Hofmann

Viel Himmel, weite Wiesen und lange, geradlinige Wege prägen den Riemer Park. Vom Aussichtshügel lässt sich die klare Ordnung der Landschaft erkennen: Baumgruppen, offene Flächen und der See liegen wie auf einem großen Plan vor euch. Auf dem Gelände des früheren Flughafens entstand die Anlage zur Bundesgartenschau 2005. Deshalb kennen viele sie noch als BUGA-Park.

Für eine ausgedehnte Runde könnt ihr vom Rand der Messestadt durch den Park zum Riemer See gehen und einen der Aussichtshügel einbeziehen. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Alpen. Im Sommer wird der See zum Badeziel; Spiel- und Sportbereiche liegen auch entlang des nördlichen Parkrands. Die offenen Flächen passen zu längeren Spaziergängen und Laufrunden, bieten aber nicht überall Schatten.

👉 Der rund 210 Hektar große Riemer Park liegt südlich der Messestadt Riem und verbindet weite Wiesen, Aussichtshügel und den Riemer See.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Weite Landschaft erleben und die Runde im Sommer mit einem Bad im Riemer See verbinden.
  • Einstieg: U2 bis Messestadt West oder Messestadt Ost, anschließend nach Süden in den Park. Für den See und die östlichen Hügel bietet sich Messestadt Ost an.
  • Gut zu wissen: Der Parkbesuch ist kostenlos. Grillen ist im Riemer Park nicht erlaubt.

Maximiliansanlagen: Unter alten Bäumen am Isarhang entlang

Ein herbstlicher Spaziergang durch die Maximiliansanlagen
Katy Spichal

Zwischen Haidhausen und Bogenhausen begleitet ein grüner Hang die Isar. In den Maximiliansanlagen führen geschwungene Wege durch alte Baumgruppen, über kleine Lichtungen und zu offenen Blicken auf die Stadt. Unten rauscht der Fluss, weiter oben tauchen zwischen den Zweigen die Dächer und Türme des gegenüberliegenden Ufers auf.

Für einen Spaziergang startet ihr am Max-Weber-Platz und geht westwärts zum Maximilianeum. Von dort führen Wege in die Anlagen; nach Norden erreicht ihr die Luitpoldbrücke und die Terrassen am Friedensengel. Oben öffnet sich der Blick entlang der Prinzregentenstraße Richtung Innenstadt. Wer weitergehen möchte, folgt dem Park nach Norden bis zur Max-Joseph-Brücke.

Die rund 30 Hektar große Anlage erstreckt sich zwischen Ludwigsbrücke im Süden und Max-Joseph-Brücke im Norden. Ab 1857 gestaltete Carl von Effner im Auftrag König Maximilians II. den zuvor als Schafweide genutzten, stark erodierten Hang zu einem Landschaftspark. Die Wege folgen bis heute dem Gelände – mit Steigungen und Treppen zwischen Ufer und Hochfläche.

👉 Die Maximiliansanlagen verbinden am östlichen Münchner Isarufer die Stadtteile Haidhausen und Bogenhausen mit schattigen Spazierwegen, dem Maximilianeum und den Aussichtsterrassen am Friedensengel.

  • Darum lohnt sich der Besuch: Isarlandschaft, alte Bäume und Stadtblicke auf einem Spaziergang verbinden.
  • Einstieg: U4/U5 bis Max-Weber-Platz, anschließend über die Max-Planck-Straße zum Maximilianeum; für eine kürzere Runde am Friedensengel eignet sich die Haltestelle Friedensengel/Villa Stuck.
  • Gut zu wissen: Der Parkbesuch ist kostenlos. Zwischen Isarufer und Hochfläche führen teils steile Wege und Treppen; wählt die Route mit Kinderwagen oder Rollstuhl entsprechend.

Weitere Parks und Gärten im Zentrum und in Schwabing

Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten
Michael Hofmann

Alter Botanischer Garten: Grün zwischen Stachus und Hauptbahnhof

Neptunbrunnen, alter Baumbestand und der Kunstpavillon prägen den Alten Botanischen Garten an der Elisenstraße. Er eignet sich für einen kurzen Abstecher zwischen Hauptbahnhof, Königsplatz und Stachus. Botanische Sammlungen findet ihr heute im Botanischen Garten in Nymphenburg.

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Dichtergarten: Kleine Wege neben dem Hofgarten

Hügeliges Gelände, alte Bäume und Denkmäler machen den Dichtergarten zu einer abwechslungsreichen Ergänzung des streng gegliederten Hofgartens. Er liegt zwischen Hofgarten und Von-der-Tann-Straße und eignet sich für einen kurzen Spaziergang Richtung Englischer Garten. Einzelne Wege haben deutliche Steigungen.

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Maßmannpark: Wiese und Skateanlage in der Maxvorstadt

Nahe der Dachauer Straße verbindet der Maßmannpark einen begrünten Hügel und Liegewiesen mit Sportflächen. Die Skateanlage macht ihn besonders für Jugendliche interessant. Wer in der Maxvorstadt wohnt, arbeitet oder studiert, findet hier einen Park für die Pause zwischendurch.

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Leopoldpark: Gartenpause im Universitätsviertel

Hinter den Universitätsgebäuden zwischen Leopoldstraße und Friedrichstraße liegt der Leopoldpark. Alter Baumbestand, Wiesen und ein Spielplatz machen ihn zu einem Ziel für eine kurze Pause in Schwabing. Der Zugang lässt sich mit einem Spaziergang durch das Viertel rund um die Münchner Freiheit verbinden.

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Petuelpark: Kunst und Spielplätze über dem Tunnel

Wo der Mittlere Ring im Petueltunnel verläuft, erstreckt sich darüber ein langes grünes Band. Im Petuelpark an der Grenze von Schwabing-West und Milbertshofen wechseln sich Wiesen, Spielbereiche und Kunstwerke ab. Über den nördlichen Rand des Luitpoldparks könnt ihr beide Anlagen bei einem Spaziergang verbinden.

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Weitere Parks und Gärten im Westen: Nymphenburg, Neuhausen und Würm

Magdalenenpark im Herbst mit Blick auf Maria Rosenkranzkönigin
Michael Hofmann

Magdalenenpark: Naturnaher Garten in Pasing

Nahe dem Pasinger Marienplatz liegt an der Würm der Magdalenenpark. Das Areal entwickelt sich als ökologischer Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen. Es passt zu einer ruhigen Pause auf einer Runde durch Pasing; für Sport und größere Spielaktionen eignen sich andere Anlagen besser.

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Pasinger Stadtpark: Spaziergänge an der Würm

Die Würm begleitet euch durch den langgezogenen Pasinger Stadtpark südlich des Pasinger Zentrums. Wege am Wasser, Wiesen und Spielplätze eignen sich für Spaziergänge und Familienausflüge. Nach Süden geht die Grünanlage in den Paul-Diehl-Park auf Gräfelfinger Gemeindegebiet über.

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Botanischer Garten: Blüten und Pflanzenwelten in Nymphenburg

Nördlich des Schlossparks führen Wege durch Staudenbeete, Gehölzsammlungen und das Alpinum mit Gebirgspflanzen. In den Gewächshäusern wachsen tropische und subtropische Pflanzen. Viele Arten sind beschildert – so wird aus dem Spaziergang eine kleine Entdeckungsrunde durch die Pflanzenwelt.

Der Haupteingang liegt an der Menzinger Straße 65 bei der Haltestelle Botanischer Garten. Es gelten feste Öffnungszeiten und saisonabhängige Eintrittsregeln. In der Winterzeit ist das Freiland kostenlos; die Gewächshäuser bleiben kostenpflichtig. Reguläre Tageskarten kosten 5,50 Euro, ermäßigt 4 Euro; für Sonderausstellungen gelten andere Tarife.

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Taxispark: Spielen und Erholen in Neuhausen

Zwischen Taxisstraße und Paschstraße findet ihr alten Baumbestand, einen Spielplatz sowie Fitnessangebote. Zum Taxispark gehören auch ein Senkgarten und ein Kneippbecken. Die kompakte Anlage eignet sich für einen kürzeren Familienausflug oder eine Pause im Viertel.

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Weitere Parks im Süden: Rosengarten, Waldwege und Isarnähe

Rosengarten im Herbst
Michael Hofmann

Rosengarten der Baumschule Bischweiler: Blüten an der Isar

An der Sachsenstraße in Untergiesing führen die Wege durch Rosenbeete sowie Duft-, Tast- und weitere Themengärten. Nicht nur zur Rosenblüte im Juni und Juli lohnt sich der Besuch; alte Bäume und Sitzplätze machen die Anlage auch außerhalb der Hauptblüte interessant. Der Eintritt ist frei, es gelten feste Öffnungszeiten. Bei Schnee und Eis bleiben die Gärten geschlossen.

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Bavariapark: Alter Baumbestand hinter der Bavaria

Westlich der Ruhmeshalle liegt der Bavariapark auf der Schwanthalerhöhe. Zwischen alten Bäumen, Wiesen und Skulpturen könnt ihr nach einem Besuch an der Bavaria weiter ins Grüne gehen. Auch ein Abstecher vom Verkehrszentrum des Deutschen Museums lässt sich mit der Parkrunde verbinden.

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Heckenstallerpark: Grün über dem Mittleren Ring

Oberhalb des Heckenstallertunnels entstand in Sendling-Westpark ein langgezogener Stadtteilpark. Spiel- und Bewegungsflächen sowie Sitzplätze machen ihn vor allem für Familien und Menschen aus der Nachbarschaft interessant. Ein passender ÖPNV-Einstieg liegt am Partnachplatz.

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Südpark: Waldwege und Sport

Mehr Wald als Schmuckgarten: Im Südpark in Sendling-Westpark spaziert und lauft ihr zwischen hohen Bäumen. Spielplätze, Sportmöglichkeiten und Wiesen ergänzen die Wege. Wer eine schattigere Alternative zu offenen Parklandschaften sucht, findet hier ein Ziel für die warme Jahreszeit.

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Park am Hinterbrühler See: Spaziergang im Isartal

Südlich des Tierparks liegt der Hinterbrühler See nahe dem Isar-Werkkanal. Die Uferwege eignen sich für eine kleine Runde, die ihr mit einem längeren Spaziergang durch das Isartal verbinden könnt. Für die Anfahrt bietet sich der Bus bis Hinterbrühl an.

Mehr zum Park am Hinterbrühler See

Weitere Parks im Osten: Wiesen, See und ehemalige Gleise

Zamila Park in Bogenhausen
Michael Neißendorfer

Zamilapark: Wiesen und See in Bogenhausen

Der Zamilapark erweitert den Denninger Anger nach Osten. Rund um den Zamilasee liegen Wiesen, Wege sowie Spiel- und Sportflächen. Dazu kommt ein geologischer Garten mit Gesteinen aus Bayern. Die Anlage passt zu einem Spaziergang im Münchner Osten oder einer Spielplatzrunde mit Kindern.

Mehr zum Zamilapark

Gleispark Baumkirchen Mitte: Natur auf einem Bahngelände

Auf Teilen eines ehemaligen Bahnbetriebswerks in Berg am Laim blieb Raum für Pflanzen und Tiere. Stege erschließen den Landschaftspark, der auch als Gleispark bekannt ist. Hier steht das Beobachten im Vordergrund: Die geschützten Lebensräume eignen sich nicht als frei bespielbare Wiese.

Mehr zum Landschaftspark Baumkirchen Mitte

Ausflug vor die Stadt: Hofgarten Schleißheim

Im symmetrischen Barockgarten der Schlossanlage Schleißheim.
Michael Hofmann

Zwischen Neuem Schloss Schleißheim und Schloss Lustheim erstreckt sich in Oberschleißheim ein barocker Garten mit geometrischen Beeten, Alleen und Mittelkanal. Für einen Ausflug mit Gartenkunst und weiten Blickachsen ist die Anlage eine Ergänzung zu den Parks im Münchner Stadtgebiet. Den Spaziergang könnt ihr mit einer Schlossbesichtigung verbinden.

Mehr zum Hofgarten Schleißheim

Parkbesuch planen: Öffnungszeiten, Wege und Ausstattung

Wählt bei großen Parks zuerst euer Ziel und dann die Haltestelle: Die asiatischen Gärten im Westpark liegen beispielsweise weit vom U-Bahnhof Westpark entfernt. Auch zwischen dem südlichen Englischen Garten und der Hirschau liegt eine längere Strecke. Die genannten Einstiege helfen bei der Orientierung; prüft vor der Fahrt die aktuelle Verbindung.

Viele Anlagen verbinden breite Hauptwege mit schmaleren Nebenwegen. Für Rollstuhl und Kinderwagen sind Strecke, Steigungen und Belag entscheidend – besonders an den Aussichtshügeln und Isarhängen. Hinweise zu zugänglichen Wegen und Toiletten findet ihr auf den jeweiligen Park-Detailseiten.

Die meisten Stadtparks besucht ihr ohne Ticket. Feste Öffnungszeiten gelten unter anderem im Nymphenburger Schlosspark, im Botanischen Garten und in den Themengärten der Baumschule Bischweiler. Gastronomie und besondere Einrichtungen können eigene Öffnungszeiten haben.

Häufige Fragen zu Parks und Gärten in München

Welcher ist der größte Park in München?

Der Englische Garten ist Münchens größter Park. Für bekannte Sehenswürdigkeiten eignet sich der Südteil; längere und meist ruhigere Wege findet ihr im Nordteil in der Hirschau.

Welche Münchner Parks eignen sich besonders für Kinder?

Westpark, Hirschgarten, Luitpoldpark und Ostpark verbinden Spielplätze mit Wiesen und Spazierwegen. Im Hirschgarten könnt ihr außerdem Damwild und Mufflons beobachten.

Welche Parks in München kosten Eintritt?

Die meisten Stadtparks sind kostenlos, auch Englischer Garten, Olympiapark und Schlosspark Nymphenburg. Im Botanischen Garten kostet der reguläre Besuch Eintritt; während der Winterzeit ist das Freiland kostenlos.

In welchen Münchner Parks darf man grillen?

Im Westpark, Hirschgarten und Ostpark gibt es ausgewiesene Grillstellen. Grillen ist dort nur auf den gekennzeichneten Flächen erlaubt; im Riemer Park ist es nicht gestattet.

Welche Parks liegen in der Münchner Innenstadt?

Hofgarten und Dichtergarten liegen bei Residenz und Odeonsplatz. Den Alten Botanischen Garten erreicht ihr zwischen Stachus und Hauptbahnhof; der südliche Englische Garten beginnt nahe dem Haus der Kunst.

Welcher Münchner Park hat einen Badesee?

Im Riemer Park liegt der Riemer See mit ausgewiesenen Badebereichen. Andere Parkgewässer sind nicht automatisch zum Baden geeignet oder freigegeben.

Wo kann man in München im Park die Aussicht genießen?

Olympiaberg, Luitpoldhügel und die Aussichtshügel im Riemer Park eröffnen weite Blicke über München. Bei klarer Sicht könnt ihr von diesen erhöhten Punkten auch die Alpen sehen.

Weitere Parks und Gärten

  • Valentinspark


    85716 Unterschleißheim

  • Weißenseepark

    Untersbergstr. 70
    81539 München

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