Sightseeing mit der Tram 16 in München

Tram 16: Effnerplatz, Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño
Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño

Quer durch Münchens Hotspots in 7 Stationen

Sightseeing bei jedem Wetter? Egal, ob Einheimische oder Touristen – mit der Tram 16 seht Ihr verschiedenste Touristenattraktionen in nur einer Fahrt! Und könnt aussteigen, wenn Euch danach ist. Vielleicht bei den Surfern, einer spiegelverkehrten Uhr oder der Plastik einer Damen-Taille? Das Beste: Da die 16er eine reguläre Linie der MVG ist, kostet das Ticket nur so viel wie die normale Tram-Fahrt…

Ein Hauch von Hollywood: Mae West am Effnerplatz

Einsteigen, bitte! Egal, ob von Ost nach West Richtung Romanplatz oder umgekehrt Richtung St. Emmeram – die Linie 16 hat einige Hotspots zu bieten. Wir starten im Osten am Effnerplatz. Einer der wichtigsten Knotenpunkte des Münchner Verkehrs ist zwar nicht der klassische Touristenmagnet, aber lohnt unbedingt einen Besuch, denn hier weht ein Hauch Hollywoodluft: Direkt auf dem Effnertunnel über dem Mittleren Ring thront sie – die 52 Meter hohe Plastik Mae West. Fun facts für Gscheidhaferl: Die Künstlerin Rita McBride gestaltete das 2011 fertiggestellte Kunstwerk als Rotationshyperboloid, der sie selbst an eine sehr taillierte Tänzerin erinnerte. Daher der Name Mae West – nach der US-Amerikanischen Schauspielerin, die als Inbegriff einer Femme fatale gilt…

Fassadenschau an der Tivolistraße

Tram 16: Tivolistraße, Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño
Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño

Weiter geht’s auf die linke Seite der Isar, wo die Tram durch das westliche Bogenhausen und weiter hinüber ins Lehel rollt. Letzteres ist ja bekannt als ein Schmuckstück in Sachen Architektur und Grünanlagen, also genießt den Ausblick auf wunderschöne Fassen und Jugendstilhäuser rund um die Tivolistraße oder steigt aus und macht einen kurzen Abstecher zum Eisbach. Auch ein Blick von der Max-Joseph-Brücke auf die Isar runter lohnt sich! Und der Englische Garten ist von hier auch nicht weit - genauer gesagt könnt Ihr ihn von der Haltestelle Tivolistraße aus sogar schon sehen. Hier haben wir noch weitere Tipps fürs Lehel

Auf einen Zwischenstopp zu den Eisbachsurfern

Eisbach-Surfer, Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño
Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño

Nicht umsonst geht die Fahrt weiter über die "Paradiesstraße", denn die 16er bringt Euch direkt zur Surferoase Nummer 1 – der Eisbachwelle. Verschiede Spazierwege durch den Englischen Garten führen vorbei an einer Sportanlage, jungen Leuten, die zu jeder erdenklichen Jahreszeit am Eisbach chillen und zur Surferwelle selbst. Die ist durch die begeistert jubelnden Zuschauer ohnehin nicht zu übersehen und überhören. Nehmt Euch die Zeit – die Stunts der Surfer werden wirklich nie langweilig!

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Kultur und Drinks am Nationalmuseum/ Haus der Kunst

Tram 16: Bayerisches Nationalmuseum, Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño
Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño

Wer weniger laufen will: Die Tram 16 setzt Euch sogar noch näher an der Eisbachwelle ab – an der Haltestelle Nationalmuseum/ Haus der Kunst. Zwar habt Ihr von hieraus keine direkte Sicht auf die Welle – dafür werden mit Sicherheit ein paar Leute mit Brettern unterm Arm an der Bahn vorbeilaufen. Tropenfeeling trifft hier auf Hochkultur – denn das Bayerische Nationalmuseum ist schon von außen ein echter Hingucker. Innen macht Ihr eine Reise durch europäische Kulturgeschichte aus zwei Jahrtausenden. Und mit einem Selfie am Nischenbrunnen (Foto) könnt Ihr jedem weis machen, dass Ihr in Bella Italia seid! Mehr Lust auf moderne Kunst? Das Haus der Kunst links neben der Eisbachwelle ist das Museum für zeitgenössische Kunst überhaupt. Und punktet zudem mit der schicken Goldenen Bar samt Terrasse. Definitiv einen Abstecher wert!

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Königliche Aussichten am Maxmonument

Maxmonument, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Wenn die 16er durchs Lehel kurvt, kann man schonmal neidisch werden – denn das gemütliche Viertel rund um den St-Anna-Platz hat geradezu italienischen Charme. Ihr braucht eine Kaffeepause? Dann seid Ihr in den dortigen Cafés richtig. Anschließend wird’s aristokratisch: An der Haltestelle Maxmonument, unter Münchnern auch als „Max-II-Denkmal“ bekannt, blickt der bayerische König Maximilian II. auf Euch herab. Die Bronzefigur wiegt übrigens fast fünf Tonnen und steht dort schon seit 1875. Wer aussteigen möchte: Auf den Steinstufen unterm Denkmal genießt Ihr die perfekte Aussicht auf das imposante Maximilianeum bzw. die Maximilianstraße.

St. Lukas - der Hingucker am Mariannenplatz

Tram 16: Mariennenplatz, Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño
Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño

Und weiter geht die wilde Fahrt durchs hübsche Viertel... Achtung, Ausschau halten am Mariannenplatz! Denn aus der Tram heraus habt Ihr eine gute Sicht auf St. Lukas. Als evangelische-lutherische Pfarrkirche des Historismus zählt sie zu den einzigen in München, die nahezu vollständig erhalten sind. Und sie liegt auch noch direkt an der Isar. Außerdem finden hier auch viele Kirchenmusikkonzerte und Kulturevents statt – vielleicht habt Ihr ja Glück…

Wer hat an der Uhr gedreht? Das Isartor

Tram 16: Isartor, Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño
Foto: muenchen.de/ Mónica Garduño

Und schon seid Ihr so ziemlich im Herzen der Stadt angekommen: Das Isartor ist nicht nur ein fast vollständig erhaltenes altes Stadttor und schon deswegen eine spannende Attraktion. Sondern auch Ausdruck des Münchner Humors: In den Falkentürmen ist das Valentin-Karlstadt-Musäum untergebracht. Und mit der spiegelverkehrten Turmuhr hat der berühmte Komiker definitiv seine Spuren in der Stadt hinterlassen… Wundert Euch also nicht, wenn die Uhr hier wortwörtlich etwas anders tickt als im Rest der Stadt. Weiteres Highlight: Im Winter erwartet Euch im Innenhof ein riesiger Kessel Feuerzangenbowle.

Das pure Leben: Sendlinger Tor und Stachus

Stachus mit Brunnen

Zum Abschluss führt die Tour durchs Glockenbachviertel zum Sendlinger Tor. Rund um die Müllerstraße könnt Ihr in aller Ruhe zusehen, wie der quirlige Stadtteil Tag und Nacht bevölkert ist – von jungen Familien beim Bummeln, Kollegen beim Lunch bis zu Freunden, die die Barszene auskosten. Mehr Glockenbachtipps

Und über das nächste Stadttor am Beginn der beliebten Sendlinger Straße fahren wir bis zum Stachus – wo das Leben so richtig tobt. Egal ob Kino, Bars, Restaurants oder Shopping –  rund um den beeindruckenden Justitzpalast und das Karlstor gibt’s genug zu entdecken.

Die Strecke der Linie 16 hat auch im Anschluss noch viele Highlights zu bieten - etwa das Schloss Nymphenburg, gleich bei der Endhaltestelle Romanplatz. Probiert's doch am besten selbst aus - hier ist der MVG Mini-Fahrplan der Linie 16 (PDF)!

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