Oktoberfest: Das ist 2019 neu in den Festzelten

Das Armbrustschützenzelt von Außen, Foto: muenchen.de/Katy Spichal
Foto: muenchen.de/Katy Spichal Im Armbrustschützenzelt gibt es dieses Jahr Schafkopf-Gaudi zu erleben (Archivbild)

Das sind die Neuheiten bei den Festhallen auf der Wiesn

Vorfreude auf die Wiesn! Bevor in wenigen Wochen das Oktoberfest beginnt, verraten wir Euch schonmal, was dieses Jahr alles neu ist in den großen Festzelten. Vor allem Freunde bayerischer Tradition dürften auf ihre Kosten kommen.

Was neu bei den Fahrgeschäften ist, erfahrt Ihr in diesem Artikel

Traditionell ändert sich bei den Bierzelten auf dem Oktoberfest nicht so viel wie bei den Fahrgeschäften. Das heißt nun aber nicht, dass es 2019 überhaupt keine Neuerungen bei den Festhallen gibt - ganz im Gegenteil. Wir stellen die wichtigsten Änderungen vor.

Schafkopf-Turnier im Armbrustschützenzelt

Im Armbrustschützenzelt findet heuer erstmals ein Schafkopf-Turnier statt. Das Kartenspiel, das wie kein zweites zur bayerischen Lebensart gehört, wird am 3.10. im großen Stil zelebriert: Von 10:15 Uhr bis 15:30 Uhr stehen in der Boxe "Rehbock" Spielplätze für 160 Personen bereit. Wer sich einen Startplatz sichern will, kann sich ab Anfang August auf dieser Webseite anmelden. Die ersten drei Sieger bekommen jeweils einen Wiesn-Tisch mit Hendl und Bier - außerdem wird unter allen Teilnehmern ein Platz auf dem Wagen des Armbrustschützenzelts beim Wirteeinzug 2020 verlost.

Wer der Schafkopf-Gaudi ohne Wettkampf-Charakter frönen will, kann jeweils montags und mittwochs von 10 bis 16 Uhr in der Boxe "Rehbock" spielen - hier darf jeder mitmachen, der die Regeln beherrscht. Eine Reservierung über die Webseite des Armbrustschützenzelts wird empfohlen.

Oide Wiesn: Handwerkermontag und Kegelgaudi

Am 30.9. ist Handwerkermontag im Festzelt "Tradition" auf der Oidn Wiesn: Alle Handwerker, die in Berufsbekleidung ins Zelt kommen, erhalten zwischen 10 und 12 Uhr zwei Weißwürste und eine kleine Brezn aufs Haus - egal ob Zimmerer, Maurer, Koch, Gärtner oder Bäcker.

Im Museumszelt auf der Oidn Wiesn gibt es heuer das Großdiorama einer Kirmes zu bewundern, das der Schausteller Franz Lambrecht gebaut hat. Detailgenau sind ein Glücksrad, Wurf- oder Losbuden und diverse Fahrgeschäfte nachgebildet. Außerdem gibt es im Museumszelt heuer Bonbon-Verkauf aus einem Wagen mit Baujahr 1938. Draußen vor dem Zelt wartet eine klassische Kegelbahn für die urige Wiesngaudi. Ein Seilzugmechanismus nach historischem Vorbild zieht die Kegel wieder in Position. Kinder zahlen nix, Erwachsene für drei Schub 2,50€.

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