Wiesn: Neue mobile Einheit der DB sorgt für mehr Sicherheit

Übung der DB-Eingreifgruppe an der Hackerbrücke, Foto: DB AG
Foto: DB AG Einsatzübung der Mobilen Unterstützungsgruppe an der Hackerbrücke

Mehr Präsenz an den Bahnhöfen zur Wiesn - und danach

(16.9.2019) Um die Sicherheit während der Wiesn vor allem am Hauptbahnhof und an der Hackerbrücke weiter zu erhöhen, setzt die Deutsche Bahn erstmals eine mobile Unterstützungsgruppe ein. Sie soll auch nach dem Oktoberfest im Einsatz bleiben.

Einheit wird erstmals beim Oktoberfest eingesetzt

Beim Münchner Oktoberfest setzt die Deutsche Bahn für die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zum ersten Mal speziell ausgebildete Einsatzkräfte ein. Die Mitarbeiter sollen bei gefährlichen Situationen, zum Beispiel bei Schlägereien, deeskalieren, aber auch körperlich einschreiten. Die Verantwortlichen der Bahn in Bayern haben die Mobile Unterstützungsgruppe kürzlich in München vorgestellt.

Derzeit sei die Einheit im Freistaat zehn Mann stark, hieß es von der DB-Sicherheit. Zum Jahresende soll die Gruppe auf 15 Männer und Frauen vergrößert werden. Sie sollen in Zukunft unter anderem bei riskanten Fußballspielen und Volksfesten jeweils nach Bedarf zum Einsatz kommen. Die Idee für die Unterstützungsgruppe geht auf ein Maßnahmenpaket von Polizei, Bahn und Bundesregierung zurück.

Gute Erfahrungen mit Bodycams

„Wir haben seit der Wiesn vergangenes Jahr sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz von Bodycams sammeln können“, bilanziert Torsten Malt, Leiter von DB Sicherheit in Bayern. „Nun haben wir unsere Einsatzkonzepte nochmals vertieft. Wir werden mit einer Mobilen Unterstützungsgruppe noch mehr Präsenz zeigen.“

Zum Oktoberfest werden vom 21.9. an allein am Münchner Hauptbahnhof täglich rund 850 000 Reisende erwartet. An der S-Bahnstation Hackerbrücke in der Nähe des Festgeländes rechnet die Bahn jeden Tag mit 150 000 Fahrgästen.

(dpa/muenchen.de)

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